30.11.2018

Lotz: Auch die letzten beiden Spiele mit „JPR“

Vicky-Präsident verweist Gerüchte ins Reich der Fabel

Jean-Pierre Richter soll morgen gegen Dassendorf nun doch als Coach auf der Bank des SC Victoria sitzen. Foto: Bode

Dass Jean-Pierre Richter nach dem 31. Dezember 2018 nicht mehr Coach des SC Victoria ist, ist bekannt (wir hatten exklusiv berichtet). Dass der 31-Jährige im Sommer 2019 als Trainer bei der TuS Dassendorf anheuern wird, ebenso. Vor dem direkten Aufeinandertreffen der beiden Clubs am morgigen Samstag schossen unter der Woche die verrücktesten Spekulationen ins Kraut – offenbar aber ohne Wahrheitsgehalt.

Diverse Medien – unter anderem die „Bergedorfer Zeitung“ und das Online-Portal „hafo.de“ – hatten, ebenso wie wir in unserer Kolumne (Hier geht’s zum Text), von dem Gerücht berichtet, Richter würde im Auswärtsspiel des SCV gegen Dassendorf (Samstag, 13 Uhr, Wendelweg) nicht mehr auf der Vicky-Bank Platz nehmen und entsprechend auch beim ODDSET-Pokalspiel der „Hoheluft-Kicker“ am kommenden Woche beim Hansa-Landesligisten Dersimspor das Team nicht mehr als verantwortlicher Übungsleiter betreuen. Stattdessen, so pfiffen es die berühmten Spatzen von den Dächern des Hamburger Amateurfußballs, solle Enrico Klüver als Coach neben Richters Co-Trainer Benjamin Kruk auf der Bank Platz nehmen.

„Es gab nie eine andere Absprache“

Klüver war bis dato Trainer der A-Junioren des SC Victoria, hat diesen Posten aber aktuell nicht mehr inne. Bei der 1:5-Auswärtsniederlage gegen den Heider SV am vergangenen Samstag stand stattdessen Vickys für die U14 bis U19 zuständiger Jugendkoordinator Shaher Shehadeh als Trainer auf dem Spielbericht. Klüver, übrigens von Richter zum SCV gelotst, sollte derweil, so die Gerüchte, näher an die Liga-Mannschaft auf- beziehungsweise zu selbiger aufrücken. Zumindest vorerst ist dieses Thema allerdings vom Tisch.

Während Vickys Vorsitzender Ronald Lotz am vergangenen Freitag bei Richters offizieller Verabschiedung vor dem Spiel gegen den Niendorfer TSV davon sprach, es sei das „letzte Pflichtspiel“ des Coaches, hatte es in der Pressemitteilung, mit der der SCV – ebenfalls am zurückliegenden Freitag – Richters Abschied bestätigt hatte, geheißen: „Die verbleibenden Spiele wird Richter wie gewohnt das Team auf- und einstellen. Der Verein wird die Winterpause in Ruhe nutzen, um einen Nachfolger zu finden.“

Und genau so soll es auch weiterhin sein, wie wir auf Nachfrage bei Lotz erfahren haben. „Niendorf war das vorerst letzte Heimspiel von Jean-Pierre Richter. Wir haben noch zwei wichtige Spiele und die werden von Jean-Pierre Richter geleitet. Es gab nie eine andere Absprache“, bezieht Lotz klar Stellung und verweist jegliche anderslautende Gerüchte ins Reich der Fabel.

Jan Knötzsch

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