Bezirksliga Ost

Reinke und Apel bleiben: „Es gab für uns keinen Grund, das Zepter aus der Hand zu geben“

29. November 2019, 09:00 Uhr

Sven Reinke bleibt auch in der Saison 2020/2021 Trainer in Schwarzenbek. Foto: Bode

Fünf Spiele lang hält sie nun schon an – die Serie an Matches, in denen der SC Schwarzenbek in der Bezirksliga Ost zuletzt immer als Sieger vom Platz ging. Überhaupt: Es läuft insgesamt gut bei den Europastädtern in der aktuellen Serie. Insgesamt acht Mal fuhr der SCS in dieser Saison schon einen „Dreier“ ein, holte zudem ein Unentschieden. Macht unterm Strich 25 Punkte bei sieben Niederlagen, die bislang zu Buche stehen. Eine Bilanz, die den Verein dazu bewogen hat, die Verträge mit Trainer Sven Reinke, dessen Assistent Finn Apel und Teammanager Florian Leibold vorzeitig um eine weitere Spielzeit zu verlängern. Zudem erhält das Trainerteam Zuwachs.

„Wir freuen uns, dass wir unser Team ums Team so frühzeitig von einer weiteren Saison überzeugen konnten. Es ist für uns und unsere Entwicklung wichtig, auf diesen Positionen neben der Qualität, die alle Beteiligten in den jeweiligen Bereichen mitbringen, auch Kontinuität und Verlässlichkeit zu schaffen. Das haben wir mit der frühzeitigen Verlängerung geschafft und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, sagt Hans-Jürgen Hansen, der Erste Vorsitzende des SCS, auf der Homepage des Vereins zur Verlängerung mit den handelnden Personen.

Apel: „Wir bauen gerade etwas Nachhaltiges auf und sind mit der Entwicklung noch nicht am Ende“

Finn Apel wird weiterhin als Co-Trainer an der Seite von Reinke fungieren. Foto: Bode

„In den letzten zwei Jahren waren unsere Verlängerungen ja meistens Formsache. Diesmal haben wir uns aber ganz bewusst intensiv mit dieser Entscheidung befasst und sind dann zu dem Schluss gekommen, dass in unseren Jungs und auch im Verein noch richtig viel Potenzial steckt“, erklärt SCS-Coach Reinke und fügt hinzu: „Für mich persönlich ist deshalb schnell klar gewesen, dass ich in dem Team mit Finn und Florian weitermachen möchte. Insgesamt macht die Truppe einfach richtig Bock und hat einen geilen Charakter. Die Entwicklungsschritte und der daraus resultierende Erfolg motivieren mich als Trainer natürlich auch und sind dann eben ein offensichtlicher Beleg für die gute Arbeit.“ 


Und auch für Finn Apel, früher zu Landesliga-Zeiten noch selbst Spieler an der Schützenallee, ist die Fortsetzung der Arbeit eine logische Folge der „positiven Entwicklung“, wie er auf der SCS-Homepage betont: „Die Verlängerung hängt mit der verbundenen Perspektive und der Loyalität unserer Spieler zusammen. Außerdem bauen wir gerade etwas Nachhaltiges auf und sind mit unserer Entwicklung noch nicht am Ende, so dass es für uns keinen Grund gab, das Zepter aus der Hand zu geben.“ Man habe, so Reinke „früh Klahrheit für alle schaffen“ wollen: „Aus unserer Sicht natürlich auch insbesondere für unsere Jungs. In den letzten Wochen gab es doch vermehrt Interesse aus anderen Vereinen an unseren Spielern und da wollten wir die Basis schaffen, um früh in die Gespräche mit den Jungs gehen zu können.“

Reinke: „ Lucas bringt insbesondere im Bereich der Athletik viel Know-How mit“

Ex-Keeper Lucas Scheunemann verstärkt das Trainerteam. Foto: Bode

Dass jene Jungs inzwischen eben auch andernorts Begehrlichkeiten wecken, liegt fraglos an der positiven Entwicklung, die der SCS zuletzt nahm. „Die Jungs haben viele Themen mittlerweile so automatisiert, dass wir neue Dinge besprechen und trainieren können – ohne, dass die Automatismen auf der Festplatte überspielt werden. Hinzu kommt natürlich, dass wir uns aktuell das erste Mal mit Punkten belohnen und die Arbeit, die investiert wird, auch dementsprechend belohnt wird. Wir wollen uns kontinuierlich weiter verbessern, punkten und in der Tabelle weiter klettern“, umreißt Finn Apel Gründe und Ziele des Schwarzenbeker Aufschwungs, bei dem auch der Anteil von Florian Leibold nicht unter den Tisch fallen darf, wie Reinke betont: Der Teammanager und dessen Arbeit seien „mit Gold gar nicht aufzuwiegen. Wenn man überlegt wie viel Arbeit er uns abnimmt, damit wir uns um das Sportliche kümmern können, dann ist er überhaupt nicht mehr wegzudenken“, sagt der Trainer des SCS voll des Lobes.


Reinke und Apel werden künftig im Trainerteam mit Lucas Scheunemann zudem ein neues Gesicht begrüßen, das so neu rund um die Schützenallee nun auch wieder nicht ist: Lucas Scheunemann, zu Landesliga-Zeiten lange Jahre der Mann zwischen den Pfosten des SCS, verstärkt die beiden. „In erster Linie geht es darum, die Jungs noch individueller trainieren zu können. Lucas bringt insbesondere im Bereich der Athletik viel Know-How mit und wird sich unter anderem auch intensiv darum kümmern“, freut sich Reinke, während Apel erklärt: „Ich werde ab Januar noch eine weitere Aufgabe im Verein übernehmen und da ist es wichtig, dass wir, wenn ich mal anderweitig gebunden bin, bestimmte Bereiche im Training gut abdecken können. Und mit Lucas' Erfahrung und seiner Leidenschaft wird er uns so oder so bereichern.“

Jan Knötzsch 

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