22.08.2019

Gleichberechtigtes Gespann: Martens und Smith bilden Trainerduo in Norderstedt

"Wir sind ein Trainerteam, was wir vorher auch schon waren"

Olufemi Smith (li.) und Jens Martens bilden künftig ein gleichberechtigtes Trainer-Gespann in Norderstedt. Foto: Balle

Nicht erst beim Pokalspiel am Mittwochabend gegen den Bramfelder SV (3:0) ließ der Blick auf den Spielbericht eine neue Trainer-Konstellation beim FC Eintracht Norderstedt vermuten. Schon beim Ligaspiel am vergangenen Wochenende gegen Holstein Kiel II (2:3) waren zwei Namen in der Spalte unter oder neben dem „Trainer“ vermerkt: Der bisherige Chefcoach Jens Martens und sein bisheriger Assistent Olufemi Smith. Nach dem Pokalsieg in Bramfeld klärte das Duo auf: Martens und Smith bilden per sofort ein gleichberechtigtes Gespann beim Nord-Regionalligisten.

„Ich bin nicht derjenige, der immer alleine vorne stehen muss“, entgegnete Martens auf Nachfrage zur neuen Konstellation, die für ihn persönlich gar nicht so neu ist – denn: „Da wir im Alltag sowieso mit einer Aufgabenteilung arbeiten, ist das eigentlich eine zwangsläufige Geschichte. Ich breche mir da keine Krone raus, wenn ‚Femi‘ neben mir steht. Ganz im Gegenteil. Ich bin sehr froh, dass ich da einen überaus kompetenten Menschen und Fußballer neben mir habe, der in einigen Bereichen – zum Beispiel was die technischen modernen Möglichkeiten anbelangt – deutlich weiter ist als ich. Das machen wir uns zu nutze – und so ist es eben eine sehr, sehr gute Teamarbeit.“

Smith mit A-Lizenz auch "rein faktisch" als Cheftrainer berechtigt

Durch den Erwerb der A-Lizenz kann Smith (li.) nun auch rein faktisch einen Regionalligisten coachen. Foto: Balle

Smith, der vor seinem Engagement in Norderstedt beim SC Condor als Übungsleiter tätig war, erklärte derweil: „Wir haben die Arbeitsteilung schon zu Beginn der Zusammenarbeit sehr gut praktiziert“, ehe er einen der wesentlichen Gründe für seine „Beförderung“ nannte: „Jetzt ist es so, dass ich mit meiner A-Lizenz, die ich über den Sommer erworben habe, auch rein faktisch dazu berechtigt wäre, in der Liga zu trainieren. Nun habe ich eben auch formell die Möglichkeit, das in Zusammenarbeit mit Jens zu tun.“ Allerdings betonte der 41-jährige Ex-Stürmer zugleich auch: „An der alltäglichen Arbeit hat sich grundsätzlich gar nichts geändert. Wir sind ein Trainerteam, was wir vorher auch schon waren.“ Dazu gehört auch weiter Jan-Philipp Rose, der nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn das Triumvirat als Co-Trainer ergänzt. Abschließend befand Smith: „Es ist eigentlich nur eine Kleinigkeit, die für uns in der täglichen Arbeit nichts Neues bedeutet.“

Autor: Dennis Kormanjos

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