Teammanagerbericht: SC Eilbek II

Autor: Klaus Pablo Torgau

30.07.2018

Lammert & Henning bescheren Eilbek den Auftaktsieg

Kreisliga 5 | Teammanagerbericht SC Eilbek II

Saisonauftakt in der Kreisliga 5 und ein letztes Mal sollte der SC Eilbek II ein Heimspiel auf Grand bestreiten. Nach dem 7:3-Sieg im Pokal gegen den TSV Reinbek gab es gleich fünf neue Spieler in der Startelf, Sechting, Gülaz, Heinrich, Gehrke und Galliani kamen für Schultz, Latz (Bank), Pittelkow, Rubin und Walter (nicht im Kader) in die Partie. Wie schon beim letzten Spiel auf der Grand-Fichte hieß der Gegner SC Sternschanze IV, gegen den man in der Vorsaison am letzten Spieltag den Klassenerhalt feiern konnte.


Eilbek startete druckvoll in die Partie und hatte bis zur ersten Trinkpause nach 25 Minuten alles im Griff. Immer wieder gelang es dem SCE hinter die letzte Abwehrreihe zu kommen, schon früh in der Partie hatte Marc Henning die erste Torchance, zielte aber rechts vorbei. Umso sehenswerter war der Eilbeker Führungstreffer nach 20 Minuten als Prigann auf der rechten Seite Lammert in Szene setzte, der das Leder zweimal mit dem Kopf mitnahm und aus halbrechter Position ins lange Eck abschloss. Wenig später hatte Sager nach einem Eckstoß den zweiten Treffer auf dem Schädel und spätestens nachdem Kassem Tohme aus sechs Metern nach einer Heinrich-Flanke zweimal an Keeper Brinkmann scheiterte, hätte der SCE den Sack schon zu machen können.

Doch die Gäste blieben im Spiel und hatten durch den agilen Jacobsen die Chance zum Ausgleich, auf der Gegenseite war Torjäger Henning abermals nicht erfolgreich und schoss aus zehn Metern links vorbei. Kurz vor dem Seitenwechsel kamen Sternschanze zum bis dato etwas schmeichelhaften Ausgleich, Innenverteidiger Gülaz klärte einen langen Ball nur unzureichend, Prigann unterlief seinen eigenen Lupfer und so wurde Jacobsen in die Schnittstelle bedient und der Stürmer blieb vor dem Tor eiskalt und traf mit dem linken Außenrist ins lange Eck zum 1:1-Pausenstand.

Zur Halbzeit musste SCE-Coach Torgau wechseln, Twardawa ersetzte den angeschlagenen Gülaz und kurz danach sollte Hensch für Galliani auf dem linken Flügel für neue Impulse sorgen. Und Marius Hensch hatte wenige Minuten nach seiner Einwechslung nach einer Kombination über Lammert und Henning die Chance zum 2:1, sein strammer Schuss aus spitzem Winkel verfehlte das Tor nur um Zentimeter. Doch auch auf der Gegenseite näherte sich Sternschanze dem Tor, Alleinunterhalter Jacobsen verzog aus guter Position. In einer mittlerweile ausgeglichenen Partie stand das Spiel bis zur Mitte der zweiten Halbzeit auf des Messers Schneide, ehe Eilbek binnen 60 Sekunden auf zwei Tore davon zog.

Zunächst versetzte Henning seinen Gegenspieler per Körpertäuschung am linken Strafraumrand, dann setzte Artur Lammert seine scharfe Hereingabe aus zwei Metern in die Maschen. Direkt nach dem Wiederanpfiff kam Eilbek auf der rechten Angriffsseite in eine gute Pressingsituation, in dessen Folge Lammert den Pass vom Innenverteidiger abblocken konnte, der Abpraller landete vor den Füßen von Marc Henning, der aus 14 Metern cool blieb und ins linke Eck einschob. Damit war der Deckel eigentlich drauf, denn Sternschanze öffnete ein wenig, wurde so aber defensiv verwundbarer. Eine Flanke des agilen Tohme klärte ein Verteidiger aus fünf Metern gerade noch vor dem einschussbereiten Henning über die eigene Latte, eine Viertelstunde vor Ende war das Glück der Gäste aufgebraucht. Wieder wurde Kassem Tohme in einer Kontersituation freigespielt, ohne Mühe ging er am Gegenspieler vorbei, seine harte Flanke köpfte Innenverteidiger Steffen Fischer aus 16 Metern per Flugkopfball über den machtlosen Tobias Brinkmann ins eigene Netz. Fischer wird bei der Wahl zum Eilbeker Tor des Jahres auf der Weihnachtsfeier vermutlich nominiert, ein blitzsauberer Kopfstoß unter die Latte zum 4:1.

Anschließend kam mit Marius Bruchhäuser auch der dritte Joker in die Partie und dieser sollte gleich torgefährlich sein, seine Volleyabnahme aus 20 Metern strich über das Tor. Sechs Minuten vor dem Ende spielte Tohme den im Halbfeld stehenden Bruchhäuser frei, dessen gefühlvolle und punktgenaue Flanke hinter die Kette köpfte Marc Henning ein, 5:1 für Eilbek und Doppelpack für Henning! Nach 90:33 Minuten pfiff der gute Schiedsrichter Walsdorff die Partie ab und bescherte Eilbek den ersten Auftaktsieg nach fünf Jahren.

Wieder einmal drehte Eilbek nach dem Seitenwechsel auf, 10:0 Tore in zwei Spielen nach der Pause deuten auf einen guten Fitnesszustand der Truppe hin, die am Mittwoch auch in der Lage sein wird über 120 Minuten zu gehen.

Aufstellung:
Marcel Sechting – Sven Prigann, Enes Gülaz (46. Hannes Twardawa), Sören Sager, Steffen Heinrich – Adrian Gehrke (78. Marius Bruchhäuser), Dennis Dahms – Kassem Tohme, Artur Lammert, Gaetano Galliani (52. Marius Hensch) – Marc Henning

Tore:
1:0 Artur Lammert (20., Rechtsschuss, Prigann)
1:1 Jan-Philipp Jacobsen (43., Linksschuss)
2:1 Artur Lammert (66., Linksschuss, Henning)
3:1 Marc Henning (67., Rechtsschuss, Lammert)
4:1 Steffen Fischer (75., Eigentor, Kopfball, Tohme)
5:1 Marc Henning (82., Kopfball, Bruchhäuser)

Gelbe Karten:
Keine

Schiedsrichter:
Matti Walsdorff (Note 2,5) – In einer fairen Partie mit angenehm langer Leine. Hätte Eilbeks Prigann und Twardawa zwingend verwarnen müssen.

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