„Wenn wir nichts hinbekommen, gibt es keine Zweite mehr!“

Sucht dringend nach Verstärkungen für sein Team: Germania II-Coach Michael Stegemann. Foto: KBS-Picture.de

Mit einer ganz großen Erwartungshaltung ist der TuS Germania Schnelsen II in die Saison gestartet. Der Aufstieg in die Bezirksliga wurde als Ziel ausgerufen – und ist auch nach wie vor zu greifen. Als Tabellenvierter der Kreisliga-Staffel 8 beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter TuS Hemdingen-Bilsen „nur“ sechs Punkte – der zweitplatzierte SC Pinneberg ist gar nur vier Zähler entfernt. Dennoch schrillen bei Germanen-Coach Michael Stegemann die Alarmglocken.

„Ich glaube, wenn wir nicht bald etwas Entscheidendes hinbekommen, wird es keine Zweite mehr geben – trotz des sportlichen Erfolges“, mahnt Stegemann, und spricht damit auf die aktuellen Personalsorgen an. Mit Ilyas Afsin, der nun in der Liga-Mannschaft mitwirkt, fehlt dem Team mal eben der mit Abstand beste Torschütze – 24 Treffer in zehn Einsätzen. Doch damit noch nicht genug. „Wir haben zurzeit leider nur noch 18 Mann im Kader – darunter leider drei Langzeitverletzte und zwei Mann, die es studienbedingt nach Kiel verschlagen hat“, erklärt Stegemann. Zoleiman Djadran (Mittelfußbruch), Daniel Stolte (Trümmerbruch in der Schulter) sowie Ihab Abou-Khalil (Schulter ausgekugelt und Bänder gerissen) fehlen den Mannen vom Riekbornweg bereits seit Wochen. Letztgenannter befindet sich zumindest schon wieder im Aufbautraining. Zudem studieren Marco Schwarz und Rene Fahrner in Kiel, Obeibulah Hamkar sogar in England.

Aktuell stellt sich die Mannschaft fast von selbst auf. Dementsprechend schwer tat man sich auch am vergangenen Wochenende gegen „Kellerkind“ Duvenstedt II, als es zur Pause noch 0:0 hieß und die zweiten 45 Minuten aufgrund eines Platzverweises wegen Meckerns nur noch mit zehn Mann absolviert werden mussten. Doch schlussendlich erkämpften sich die Stegemann-Schützlinge dank der Tore von Marcel Mühlhaus, Jean-Pierre Möllmann und des starken Kilian Kunz einen 3:1-Erfolg. Nichtsdestotrotz: „Die Trainingsbeteiligung wird immer geringer und die Stimmung dadurch schlechter“, weiß Stegemann zu berichten. Deshalb ist man bei Germania II auf der Suche nach neuen und motivierten Kräften, das das Team dabei unterstützen wollen, im Tableau am Ende ganz oben zu stehen. Interessenten können sich direkt mit Chefcoach Stegemann unter folgender Rufnummer in Verbindung setzen: 0177-559 35 93.

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