Escheburger SV II - Kreisklasse B2

Kurznachricht (23.02.2017)

Escheburger SV II - Story

Der Mensch hinter den Sportler

Taha ist 23 Jahre alt.
Er kommt aus Syrien und hat dort als Junger Mann Informatik Studiert.
Es wirkt so, als sei er ein Intelligenter Junger Mann, der die gleichen Träume hat wie alle in seinem Alter. Doch hinter der Fassade steckt eine für uns nur schwer vorstellbare Sehnsucht.
Die Sehnsucht nach seiner Familie Heimat und Normalität. Ich lernte Taha vor einen halben Jahr kennen im Sportverein, seit dem er seit Dezember 2015 ist. Seine wirklich bemerkenswerten Deutsch Kenntnisse vielen mir sofort auf ich fing an einiges zu hinterfragen. Er war leicht irritiert und ich habe schnell versucht das Thema zu wechseln um eventuelle Sehnsucht oder Trauer zu vermeiden, da ich Ihn gerade erst kennen lernte und mir dies nach den ersten Tag nicht zu stand hatte ich das Gefühl. Ich wurde im Juni diesen Jahres Trainer Im Sportverein Escheburg 2.Herren,und so mit Tahas Trainer was mich sehr freute, denn er ist nicht nur Menschlich eine Bereicherung für diesen Verein und Mannschaft, sondern auch ein guter Kicker. Ich ließ mir diesmal ein wenig mehr Zeit, um Taha die Chance zu geben mich besser kennen zu lernen und Vertrauen auf zu Bauen. Und nach dem ich spürte das dies geschehen ist fing ich an das Gespräch zu suchen. Da Taha etwas Introvertiert ist von Charakter her ging ich dies auch wirklich langsam an für meine Verhältnisse, denn ich bin das genaue Gegenteil, Laut schnell redend und voller Emotionen. Aber ich glaube die Basis für jedes gute Gespräch ist Mensch sein und gerade in diesen Fall mehr wie Notwendig.
Und so fing ich an mit Ihn nach einen Spiel das wir leider verloren hatten zu sprechen. Wie er her kam, wo seine Familie ist warum er floh, obwohl diese Frage war mir klar und Denke für jeden Intelligenten Menschen mehr wie nach vollziehbar. Seine Familie ist noch in Syrien.
Er fuhr fort, wie ich 19 Jahre alt wurde, musste ich zur Armee gehen und somit in den Krieg ziehen. Dies war mir unmöglich denn ich kann und wollte NIEMANDEN Töten.er sagte Warum bloß diese Unfassbaren Graul taten und für was? Er sagte voll Entschlossen Sie wissen es nicht und macht es dennoch. Man kann es nicht Verstehen und Glauben ist sein Abschließender Satz. Und den kann ich mir noch voller Emotionen nur anschließen.

Am 05.11.2012 ist Taha von Syrien nach Ägypten geflohen dort hat er 2 Jahre als Informatiker Gearbeitet. Dann kam Richtung Deutschland durch die Türkei, Griechenland, Mazedonien, Serbien, Ungarn, Österreich und letztendlich nach Deutschland.
Dieser mehr wie beschwerliche weg Dauerte 10 Tage. Seine erste Unterkunft war in Neumünster und er blieb dort 1 Monat. Von dort ging es nach Albers Dorf.
Und nach einen weiteren Monat weiter nach Escheburg, wo ich nun Lebe.
Dies war seine Erzählung der Route, doch Hoffe ich das jedem klar ist, was für ein unglaubliches und nicht nachvollziehbarer Irrsinn es ist, die Heimat zu verlassen und weitaus schlimmer seine Familie. Für einen Krieg der nunmehr seit 2011 Herrscht.
Im ersten Halbjahr 2016 kamen mehr als 6500 Zivilisten ums Leben und die Gesamte Todes zahl wir auf 400.000 Tausend geschätzt.

Es kamen in letzter Zeit immer wieder Flüchtlinge in Escheburg vorbei aus der Nahe liegenden Flüchtlings Unterkunft, um mit Trainieren zu können was Ihnen den Anschein nach mehr wie Spaß macht. Auch wenn sie zuvor nie Fußball gespielt haben, spürt man wie Dankbar sie die Trainingszeit über die Aktivitäten genießen. Mir ist dies sofort aufgefallen und hat mir sehr zu denken gegeben. Wenn sie durch hören sagen erfahren, dass man beim ESV Escheburg sich Sportlich betätigen kann und sie mit bestimmt bestehenden Ängsten den Platz Betreten meist Ohne Idealen Schuhwerk, vorhandenen Deutsch Kenntnissen verlangt einen nicht nur Respekt ab sondern mir Persönlich Oft Scham und Trauer wenn ich Zuhause bin, und diese Ereignisse Revue passieren lasse.