Wespe III marschiert weiter

Siegesserie hält an, doch jetzt kommen „die dicken Brocken“

04. April 2017, 12:04 Uhr

Die dritte Mannschaft des SV West-Eimsbüttel ist Spitzeneiter! Zumindest in der Kreisklasse B07-Tabelle des Kalenderjahres 2017, gewann das Team um Spielertrainer Andre Schadwell bis dato alle ihre fünf Spiele bei einem Torverhältnis von 32:2!

Das neueste Opfer der torhungrigen Stellinger wurde an einem schönen Frühlingsabend der Gehörlosen SV, der seinem vorletzten Tabellenplatz entsprechend, von Beginn an arge Nöte hatte, ein eigenes Spiel aufzuziehen, während man hinten früh durch einen Eckball, eingeköpft von Martin Lahs, in Rückstand geriet (3.).

Auch in der Folge blieben die Gastgeber klar tonangebend, doch die zahleichen mutigen Abschlüsse, vor allem aus der Distanz, blieben zunächst unbelohnt, ehe André Werner eine Meyer-Hereingabe in die Spitze clever für den eingewechselten Jan Mesecke ablegte und dieser aus zwölf Metern sicher versenkte (39.). Als André Werner in der ausgiebigen Nachspielzeit des ersten Abschnitts noch aus kürzester Distanz das 3:0 nachlegte, war das Match bereits vor der Pause entschieden, doch Blau-schwarz wollte mehr!

So setzten sie den HGSV weiter ordentlich unter Druck, sodass André Werners 4:0, nur Sekunden nach dem Seitenwechsel, nur allzu folgerichtig war. – keine Chance für Nils Rohwedder, der kurz darauf einem Luftkampf mit dem Torschützen, geschehen in Abschnitt eins, Tribut zollen musste und durch Feldspieler Lucas Möller ersetzt wurde. Sein Comeback hat sich der zuletzt sechs Monate lang Weltreisende Torsteher sicher anders vorgestellt…

Kaum das schwarze Torwarttrikot übergezogen, klingelte es bereits zweimal im Kasten des Aushilfsschlussmanns, der bei Hannes Lahs´ Heber zu zögerlich herauskam (54.), während er gegen André Werners 6:0 nach herrlichem Doppelpass mit Vincenzo Lo Piparo gänzlich machtlos war (57.). Jene sportliche Machtlosigkeit war es auch, die einigen Gäste-Spielern kräftig aufs Gemüt zu schlagen schien, sodass die Partie in der Folge von unnötiger Hektik, die Schiedsrichter Agustin Camacho Castañeda (Niendorfer TSV) leider nicht dämpfen konnte, heimgesucht wurde.

In einem mittlerweile zähen Match wusste immerhin noch einmal eine schöne Direktabnahme Jan Meseckes zum 7:0 (76.) und André Werners Torriecher bei der 8:0-Endnote zu gefallen, wodurch Paul Hoffmann und Co nicht nur Rang sieben in der Tabelle enterten, sondern dabei auch bereits zum dritten Mal im neuen Jahr die Null hielten.
Die einzige Szene, in der dies ernsthaft in Gefahr geriet, bereinigte Torwart-Oldie Andreas Luderer sicher im Eins-gegen-eins mit dem sichtlich frustrierten Ivan Torgonskij (68.).

Trotz der starken Serie bleibt Luderer aber Realist: „Wir haben jetzt gegen Mannschaften gewonnen, die mit uns auf Augenhöhe sind oder hinter uns stehen. Jetzt kommen mit BSV II und Hammonia III die dicken Brocken – dann sehen wir, wie gut wir wirklich sind!“, konstatierte der 46-Jährige im Hinblick auf den Beginn des ambitionierten Restprogramms.

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