14.06.2019

Pettersson, Netzbandt und Aydin: Ein neues Trio für Cordi

Oberligist verlängert zudem Vertrag mit Lindener

Wiedersehen: Neuzugang Philip Pettersson (li.) trainierte Cordis Sportlicher Leiter Matthias Stuhlmacher schon selbst, als er noch Trainer beim FC Türkiye war. Foto: Concordia

Der Kader von Concordia für die kommende Saison in der Oberliga wächst und gedeiht. Nachdem der Sportliche Leiter Matthias Stuhlmacher in bereits zwei Schwüngen Neuzugänge für den Club vom Bekkamp vermeldet hat, läuft's nun unter dem Motto: Aller guten Dinge sind drei. Denn: Im dritten Schwung vermeldet „Stuhle“ passender Weise drei Spieler, die ab dem Trainingsstart am 20. Juni zum neu zum Team von Trainer Frank Pieper-von Valtier zählen werden. Zudem haben die Concorden den Vertrag mit einem Akteur aus dem bisherigen Aufgebot verlängert.

Dabei handelt es sich um Steven Lindener, der aufgrund eines Schien- und Wadenbeinbruchs in der abgelaufenen Saison nur zwölf Liga-Spiele absolvieren konnte. „Steven ist für uns eine ganz wichtige Persönlichkeit“, sagt Stuhlmacher über den Ex-Norderstedter und erklärt: „Das umfasst nicht nur das Sportliche. Da hat er eindeutig seine Qualitäten und Erfahrungen, darüber braucht man gar nicht groß diskutieren. Aber er ist für uns auch als Typ innerhalb der Mannschaft unheimlich wichtig. Eine richtige Galisionsfigur. Deswegen freuen wir uns, dass er bei uns für eine weitere Saison zugesagt hat.“           

„Es war logisch, dass Netzbandt in unseren Fokus geraten ist“

Stürmer Michel Netzbandt (li.) wechselt vom FK Nikola Tesla an den Bekkamp. Foto: Concordia

In der Truppe wird „Stevo“ dann auf drei weitere Neue treffen. Dieses Trio hört auf die Namen Philip Pettersson, Michel Netzbandt und Berkant Aydin. Alle drei Akteure liefen in der zu Ende gegangenen Saison 2018/2019 noch in der Landesliga Hammonia auf. Pettersson für den FC Türkiye, Netzbandt und Aydin für den FK Nikola Tesla. „Berkant ist ein sehr robuster Spieler, der bei uns in der Defensive für Stabilität sorgen soll. Das war bislang unser Manko. Er ist sehr flexibel und variabel in der Innenverteidigung oder vor der Abwehr einsetzbar“, umreißt Stuhlmacher die Qualitäten des 20-Jährigen, der in der Jugend von Eintracht Norderstedt ausgebildet wurde. „Mit Michel bekommen wir einen großen und robusten Stürmer dazu. Er hat in einer Mannschaft, die in der Liga nicht zu den obersten Teams gehörte, in den letzten beiden Spielzeiten immer seine Tore gemacht. In so einer Truppe muss man sich viele Treffer auch selbst erarbeiten, weil man vielleicht nicht die großen Vorbereiter hat, wie es sie bei anderen Vereinen gibt. So einer fällt dann eben auf. Es war logisch, dass er in unseren Fokus geraten ist“, attestiert „Stuhle“ dem 23-Jährigen.

Den dritten Neuen im Bunde betreute Stuhlmacher in seiner Zeit als Coach beim FC Türkiye schon selbst. Die Rede ist von Philip Pettersson. „Er verfügt über große Erfahrung und ist als Mensch vom Charakter her ein richtig guter Typ“, sagt Cordis Sportlicher Leiter über „Pipo“, wie Pettersson genannt wird. „Sportlich betrachtet ist Philip ein richtig guter Spieler auf der Position als Rechtsverteidiger. Er passt bestens in unser Konzept, dass wir auf jeder Position mindestens einen erfahrenen und einen talentierten Spieler zur Verfügung haben wollen. Wir waren schon im vergangenen Winter an ihm interessiert, damals hat er aber gesagt, dass er bei Türkiye im Wort steht. Das haben wir akzeptiert, aber uns jetzt im Sommer noch einmal um ihm bemüht, was letztlich von Erfolg gekrönt war“, so Stuhlmacher. Nicht von Erfolg gekrönt waren derweil die finalen Gespräche mit Maurizio D'Urso, der damit in der kommenden Spielzeit nicht mehr im Kader von Cordi-Übungsleiter Frank Pieper-von Valtier stehen wird.

Jan Knötzsch    

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