Teammanagerbericht: TuS Holstein Quickborn

Autor: Uwe Langeloh

04.12.2017

Spielbericht des Co-Trainers Johannes Mewes zum Kreisklassen-Spiel SV Lieth - TuS Holstein Quickborn

Kreisklasse 5 | Teammanagerbericht TuS Holstein Quickborn

Ein Sieg des Willens...


Was könnte man nicht alles aus sportlich-sachlicher Sicht über dieses Spiel und gerade die erste Halbzeit schreiben. Da wäre der individuelle Fehler, der direkt mit dem 1:0 bestraft wird, der Fehlpass vor dem 2:0, der ebenso bestraft wird, doch nach so einem Spiel sollte und darf man sich nicht damit beschäftigen.
Die erste Halbzeit konnte aus unserer Sicht nicht schlechter laufen, von Anpfiff weg waren wir die gefährlichere Mannschaft, nach Großchancen führten wir 6:2 und trafen gleich dreimal den Pfosten! Die Liether zeigten sich wesentlich kaltschnäuziger und machten aus ihren zwei Chancen auch zwei Treffer. Diese waren leider auch aus der Sicht verdient, weil die Gastgeber von Beginn an präsenter, bissiger agierten und uns auch zu Fehlern zwangen, während wir uns Unkonzentriertheiten, gerade im Spielaufbau, leisteten. Der Anschlusstreffer von C. Bode nach knapp einer halben Stunde war dementsprechend ungemein wichtig.

In der Halbzeit machten wir uns noch einmal klar, dass es hier und heute eine reine Willensangelegenheit werden würde, schließlich kam Lieth spielerisch nur selten in unsere Hälfte, wir dagegen hatten uns im ersten Abschnitt Chance um Chance erarbeitet. Nach dem Seitenwechsel spielte dann nur noch eine Mannschaft und das waren wir, durch engagiertes und leidenschaftliches Arbeiten holten wir uns viele Bälle wieder zurück und drückten auf den Ausgleich. Allerdings muss man auch zugeben, dass die Spielvereinigung nach dem 2:0 vergaß wie man Fußball spielt und im zweiten Abschnitt nur einen einzigen Torschuss abgab. Eine einstudierte Eckballvariante über Pusculovic und Wulf brachte den verdienten Ausgleich, nachdem Wulf den Ball vom Sechzehnereck über alle in den Winkel streichelte. Nach dem Ausgleich versuchten wir den Druck beizubehalten, was allerdings nicht immer gelang, doch auch wenn Lieth nun wieder etwas stärker wurde und zu seinem Torschuss gelang, standen wir defensiv weiter sicher. Und dann, sieben Minuten vor dem Ende, erhielten wir die Belohnung für unseren Aufwand, als Walters Schuss aus 18 Metern unhaltbar zum 2:3 abgefälscht wurde, danach passierte nichts mehr.
Fazit:
Das nötige Glück beim 2:3 mussten wir uns hart erarbeiten und doch können wir als Trainer vor der Leistung ALLER nur den Hut ziehen. Wir sind nach diesem Spiel verdammt stolz auf euch!
Mit sportlichen Grüßen
Johannes Mewes - Co-Trainer des TuS Holstein Quickborn 1.Herren

Kommentieren