Teammanagerbericht: SC Eilbek II

Autor: Klaus Pablo Torgau

04.12.2017

Sakschewski trifft vier Mal als Joker

Kreisliga 5 | Teammanagerbericht SC Eilbek II

Nach zwei Spielen in Folge ohne Gegentor war der SC Eilbek II beim Gastspiel bei UH-Adler II bestrebt, weitere Punkte zu holen. Die Vorbereitung auf das Spiel lief überaus mäßig, erst 50 Minuten vor Anpfiff durfte man in die Kabinen, ein Warmmachen war lediglich auf dem schmalen Grünstreifen möglich. Nach dem Sieg in der Vorwoche gab es drei Änderungen in der Startelf, Marschler, Lammert und Großmann begannen für Christoglou, Schmidt und Heinrich.


19. Spieltag: UH-Adler II - SC Eilbek II 5:0 (1:0)

Nach zwei Spielen in Folge ohne Gegentor war der SC Eilbek II beim Gastspiel bei UH-Adler II bestrebt, weitere Punkte zu holen. Die Vorbereitung auf das Spiel lief überaus mäßig, erst 50 Minuten vor Anpfiff durfte man in die Kabinen, ein Warmmachen war lediglich auf dem schmalen Grünstreifen möglich. Nach dem Sieg in der Vorwoche gab es drei Änderungen in der Startelf, Marschler, Lammert und Großmann begannen für Christoglou, Schmidt und Heinrich.

Die erste Hiobsbotschaft gab es bereits nach drei Minuten für den SCE, Kapitän und Innenverteidiger Sören Sager musste nach einem Pressschlag vom Feld. Nach kurzer Behandlung versuchte es Sager noch einmal, signalisierte aber früh seinen Wechsel, so dass nach neun Minuten Hannes Twardawa seinen Posten in der Verteidigung einnahm.

Eilbek bekam zu keinem Zeitpunkt einen Zugriff auf das Spiel und die wenigen Lichtblicke wurden durch die indiskutable Schiedsrichterin Watzlaw unterbunden. So führte nach zwanzig Minuten ein UH-Verteidiger einen Freistoß am eigenen Strafraum miserabel aus, der Ball kullerte nur ein paar Zentimeter, Lammert wollte sich die Kugel schnappen und aufs Tor zulaufen, da spielte der Verteidiger den Ball beim Freistoß ein zweites Mal. Schiedsrichterin Watzlaw ließ das Spiel weiterlaufen… Überhaupt hatte die Unparteiische genauso wie der SCE einen miserablen Tag erwischt. Weiteres Beispiel gefällig: Bruchhäuser schubst an der Mittellinie einen UH-Spieler im Zweikampf, der daraufhin in den Rücken von Prigann fällt. Ergebnis: Freistoß für Eilbek… Noch einer? Freistoß für Eilbek aus 18 Metern, die Mauer wird auf die Fünfmeterlinie gestellt? Bei einem Abstand von 9,15 + 5,50 müsste der Ball ja noch deutlich im Strafraum liegen…

Eilbek präsentierte sich schläfrig und so war Lorenz‘ Führungstreffer nach 26 Minuten nicht überraschend. Von der linken Seite zog Lorenz ins Zentrum, wurde dort nicht attackiert und konnte mit Hilfe des Innenpfostens aus 18 Metern das 1:0 erzielen. In der Folge hatte Eilbek Glück, nicht größer in Rückstand zu geraten. Twardawa übersah einen UH-Angreifer völlig, der scheiterte am bärenstarken Marc Schultz, der das Leder an den Pfosten lenkte, den Abpraller konnte Marschler auf der Linie retten. Nach einer weiteren Einwurfsituation pennte Marschler, Hansen konnte den Ball gerade noch vor dem einschussbereiten Lorenz blocken.

Auch Tillacks Lattentreffer per Freistoß aus 19 Metern war kein Weckruf für den SCE, der sich völlig indisponiert zeigte. Mit einem schmeichelhaften 1:0 aus Eilbeker Sicht ging es in die Kabinen. Und nach dem Seitenwechsel wurde das harte Spiel noch ein wenig hitziger, viele gestreckte Füße, viele Meckereien und eine hilflose Schiedsrichterin waren zu sehen. Nach einem Handspiel von Torhüter Taye außerhalb des Strafraums gab es Freistoß aus aussichtsreicher Position für den SCE, doch Lammert verzog aus 18 Metern trotz Mauerentfernung von 13 Metern.

Das Spiel in der Phase auf Augenhöhe, doch UH machte noch einen Wechsel und brachte Patrick Sakschewski, der einen denkwürdigen Nachmittag erlebte und als Joker vier Mal zustechen sollte.
20 Minuten vor dem Ende gelang UH das 2:0, die Art und Weise war aber durchaus befremdlich. Tillack spielte den Ball beim Freistoß erneut zweimal, wieder ließ Schiedsrichtern Watzlaw das Durchgehen, beim Steilpass stand Sakschewski meterweit im Abseits, doch Schiedsrichterassistent Jasinski hatte dies nicht erkannt, da er sich mit den Zuschauern unterhielt und abgelenkt war. Nach dem Spiel besaß Jasinski noch die Frechheit zuzugeben, dass es Abseits war. Vielleicht sollte man im Spiel auch mal die Eier haben… Sakschewski ließ sich von den Eilbeker Protesten jedoch nicht beirren, sondern schob eiskalt zum 2:0 ein.

Nur drei Minuten später war der Deckel drauf auf der Partie, eine Flanke vom linken Flügel wurde per Kopf abgelegt, Sakschewski musste am zweiten Pfosten mutterseelenallein nur noch einschieben. Und es ging Schlag auf Schlag, nach einem Ballverlust im Aufbau schaltete UH schnell, der technisch versierte Gibson brachte vom rechten Flügel eine scharfe Flanke in den Strafraum und wieder war Patrick Sakschewski an Ort und Stelle – 4:0. Eilbek hatte sich derweil schon aufgegeben, eine Fehlerkette über Prigann und Twardawa ermöglichte sogar noch das 5:0.

Eilbek zeigte sich von seiner ganz schlechten Seite und muss im Nachholspiel gegen Sternschanze am Sonntag dringend punkten. Für den SCE ist es das vorerst letzte Spiel auf der Fichte, während des Umbaus zum Kunstrasen (Start 11.12.) trägt Eilbek seine Heimspiele an der Stephanstraße aus.


Aufstellung:
Marc Schultz – Haakon Hansen, Tobias Marschler (35. Sebastian Helm), Sören Sager (9. Hannes Twardawa), Dennis Dahms – Marius Bruchhäuser, Sven Prigann – Artur Lammert, David Feldmeier, Paul Großmann (60. Amritpal Singh) – Marvin Schuster

Tor:
1:0 Bastian Lorenz (26., Rechtsschuss)
2:0 Patrick Sakschewski (70., Rechtsschuss)
3:0 Patrick Sakschewski (73., Rechtsschuss)
4:0 Patrick Sakschewski (79., Rechtsschuss, Gibson)
5:0 Patrick Sakschewski (88., Rechtsschuss)


Gelbe Karten:
Diekmann, Taye, Sakschewski – Feldmeier, Helm

Schiedsrichter: Christine Watzlaw (Note 5,5) – Fehler im Gespann am laufenden Band auf beiden Seite. Unfassbar das Verhalten des Gespanns vor dem 2:0 – Watzlaw erkennt Tillacks doppelte Freistoßausführung nicht, Assistent Jasinski übersieht die deutliche Abseitsposition, weil er mit den Zuschauern quatscht…

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