Teammanagerbericht: Ahrensburger TSV

Autor: Volker Reinhard

01.12.2019

Duell der Serientäter!

Bezirksliga Ost | Teammanagerbericht Ahrensburger TSV

War es in der Hinrunde noch der Ahrensburger TSV, der mit 13 Siegen am Stück eine fast makellose Serie hinlegte, ist es zuletzt der SC Schwarzenbek gewesen, der sich in blendender Form präsentierte. Aus den letzten 5 Spielen konnte der SCS 5 Siege und somit 15 Punkte erringen, Ahrensburg erreichte an den gleichen Spieltagen lediglich 7 Punkte. Die Vorzeichen für diese Partie waren also so, dass der „kriselnde“ Tabellenführer auf das zurzeit formstärkste Team traf.


Alles neu beim ATSV, nicht nur 6 Veränderungen in der Startelf im Vergleich zum enttäuschenden Remis beim SC Eilbek am letzten Spieltag, auch konnte der ATSV heute erstmals in den neuen, sehr chicken Trikots des langjährigen Partners Stadtwerke Ahrensburg GmbH auflaufen. Dieses Duell konnte Ahrensburg klar für sich entscheiden, schließlich musste Schwarzenbek in grün antreten.

Ahrensburg kam gut in die Partie, Schwarzenbek zu Beginn erstaunlich passiv. Wie schon zuletzt, Ahrensburg mit einer Vielzahl von Ecken, die zunächst keine Gefahr für das Tor der Gäste brachten, doch die eine Ecke servierte Metehan Erdem millimetergenau auf den Kopf von Les Stewart, der aus kurzer Entfernung nur noch zum 1:0 (25.) einnicken brauchte.

Als dann auch noch ATSV-Torjäger Mihai Bitez einsah, dass seine neuen Fußballschuhe ein Fehlkauf waren, war zum einen der Straßenverkehr rund um den Stormarnplatz wieder sicher, weil keine Bälle mehr über den Zaun flogen und zum anderen konnte Bitez mit den alten Tretern auf 2:0 (32.) für den ATSV erhöhen.

Die Freude währte aber nicht lange, nein, nicht der Videoassistent war der Spielverderber, sondern Ahrensburgs Schlafmützigkeit ermöglichte Schwarzenbek postwendend in derselben Spielminute den Anschlusstreffer durch Nico Lüders. Mit einem knappen 2:1 für die Heimmannschaft ging es in die Pause.

Als nach rund einer Stunde Spielzeit der Versuch des ATSV den „Königspass“ zu spielen wieder gnadenlos scheiterte, konnte Schwarzenbek sogar durch Marvin Michel Möller (58.) ausgleichen. Die Partie drohte komplett zu kippen, allerdings war diesmal die Reaktion des ATSV, dass man wieder guten Angriffsfußball spielte, guten und erfolgreichen dazu.

Teilzeitarbeiter Dennis Sailer bereitete mit guter Übersicht das 3:2 (63.) für den ATSV durch den australischen Austauschschüler Benedikt Neumann-Schirmbeck vor und einen Traumpass aus der „Zidan-Passfabrik“ von Les Stewart auf den durchstarteten Mihai Bitez brachte gar das 4:2 (71.) für die Gastgeber.

Das schönste Tor an diesem Nachmittag erzielte ebenfalls der Ahrensburger TSV, allerdings auf der falschen Seite. Bei einem technisch sehr versierten Heber von Abwehrspieler Gerrit Huppenthal war sein Keeper Niklas Issem in der Nachspielzeit chancenlos.

Es kam aber keine Spannung mehr auf, denn der sehr umsichtig leitende Schiedsrichter Marco Heppner, ein Freund der Vorteilsregel, pfiff die Partie kurz danach ab. Ahrensburg stoppte mit dem 4:3 Erfolg den eigenen Negativlauf und die Serie der Gäste.

Einen sehr starken Eindruck hinterließ heute der im defensiven Mittelfeld der Ahrensburger auflaufende Erik Bielesch, der dieses Lob seiner Trainer hoffentlich richtig einzuschätzen vermag und vor dem letzten Punktspiel in 2019 beim MSV Hamburg im Training richtig Feuer geben wird.

(Autor: Jan Fricke / Co-Trainer ATSV1)

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