Teammanagerbericht: SC Eilbek II

Autor: Klaus Pablo Torgau

15.04.2019

Eilbek souverän

Kreisliga 5 | Teammanagerbericht SC Eilbek II

An der Beethovenstraße trafen die beiden besten Teams der Rückrunde aufeinander, sowohl UH als auch Eilbek gewannen sieben der acht Spiele und holten 21 Punkte. UH-Trainer Barz änderte seine Erfolgself der Vorwoche nur auf zwei Positionen, Wanka ersetzte im Tor Reinsch, zudem startete Ludwig Sandig für den auf der Bank sitzenden Bastian Lorenz. Auch beim SCE war fast alles wie in der Vorwoche, Florian Dittrich ersetzte Marius Bruchhäuser, fünffach-Vorlagengeber Kassem Tohme rückte dafür auf die Rechtsverteidigerposition.


Eilbek begann in der Anfangsphase sehr druckvoll, UH verschanzte sich in der eigenen Hälfte und wollte über Konter zum Ziel kommen. Gegen das Abwehrdickicht versuchte es der SCE mit vielen Kombinationen durch das Zentrum, doch immer wieder kam ein Abwehrbein in den Weg, so dass gefährliche Situationen zunächst Mangelware waren. Gefährlich machte es sich UH im eigenen Strafraum dann selbst, in Minute 13 verlor Innenverteidiger Gerdom das Leder an Marc Henning, der legte quer zu Artur Lammert und der murmelte den Ball gegen die Laufrichtung von Wanka zum 0:1 über die Linie.

Nach etwas mehr als 20 Minuten nahm Eilbek das Tempo aus der Partie, spielte zu viele Steilpässe und verwaltete nunmehr die Führung. Trotz nun gleichmäßiger Spielanteile wurde es vor dem Eilbeker Tor nie wirklich gefährlich, auf beiden Reihen dominierten die starken Abwehrreihen und so gab es bis zum Seitenwechsel tatsächlich nur noch einen Distanzschuss von Walter, der das Wort Torchance ansatzweise verdient hätte.

Nach der Pause wurde es dann knifflig für Schiedsrichter Kutlu, Marschler verursachte zunächst einen Ballverlust an der Seitenauslinie, dann lief er Kleckner im Strafraum in die Hacken, Kutlu verlegte den Tatort außerhalb des Strafraums. In dieser Situation hatte der SCE Glück, denn es war ein glasklarer Penalty für die Barz-Equipe. Das Spielglück hatte Eilbek also aufgebraucht, nun war es an der Zeit selbst wieder offensive Akzente zu machen und das gelang dem Tabellenzweiten. Dittrich führte einen Freistoß an der Mittellinie durch die Beine seines Gegners schnell aus, Marc Henning versetzte seinen Gegenspieler an der Torauslinie und schoss aus spitzem Winkel zum 0:2 ein, Torhüter Wanka sah bei diesem Treffer ins kurze Eck nicht gut aus.

Nur zwei Minuten später machte Eilbek mit seiner dritten Großchance den Sack zu, Vittorio Walter fing einen Pass in der eigenen Hälfte ab und setzte zum Konter an, im Strafraum legte er Artur Lammert die Kugel maßgenau auf, der seinen zweiten Treffer des Tages erzielen konnte. Eine halbe Stunde vor Abpfiff war das Spiel damit entschieden, die Angriffsbemühungen der Uhlenhorster waren zu dünn, um Eilbek ernsthaft zu gefährden. Schlussmann Marcel Sechting musste innerhalb der 90 Minuten nicht einen einzigen Ball abwehren. Stattdessen setzte Eilbek noch einen drauf, eine zu lang getretene Ecke von Tohme machte Appel nochmal scharf, den folgenden Querpass von Marc Henning drückte Vittorio Walter mit Hilfe des Innenpfostens über die Linie zum 0:4.

Nun war Wechselzeit beim SCE angesagt, Gehrke, Quaidoo und Hensch kamen noch in die Partie und der eingewechselte Wesley Quaidoo hatte nach einem Steilpass von Tohme noch die Chance auf einen fünften SCE-Treffer, zog aber knapp am langen Pfosten vorbei.

Eilbek kassierte nunmehr im zweiten Spiel in Folge kein Gegentor und somit reicht eine insgesamt ordentliche Leistung zu einem verdienten Sieg gegen das in der Rückrunde bisher so starke UH-Adler II. Am Osterwochenende bleibt der SCE spielfrei und empfängt in zwei Wochen den Walddörfer SV.


Aufstellung:
Marcel Sechting – Kassem Tohme, Tobias Marschler, Jonathan Appel, Steffen Heinrich – Dennis Dahms, David Feldmeier – Vittorio Walter (81. Marius Hensch), Artur Lammert, Florian Dittrich (67. Adrian Gehrke) – Marc Henning (72. Wesley Quaidoo)

Tore:
0:1 Artur Lammert (13., Rechtsschuss, Henning)
0:2 Marc Henning (55., Rechtsschuss, Dittrich)
0:3 Artur Lammert (57., Rechtsschuss, Walter)
0:4 Vittorio Walter (70., Rechtsschuss, Henning)

Gelbe Karten:
Schultz, Sandig - Heinrich

Schiedsrichter:
Cengiz Kutlu (Note 5) – Viele kleine Fehlentscheidungen und verweigerte UH nach Foul von Marschler an Kleckner einen klaren Strafstoß.

Spielnote: 3
Eine taktisch geprägte Partie mit wenigen Torszenen und einer am Ende einseitigen Partie.

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