Teammanagerbericht: SC Eilbek II

Autor: Klaus Pablo Torgau

03.12.2018

SCE unterliegt VfL 93 - Chancenwucher deluxe

Kreisliga 5 | Teammanagerbericht SC Eilbek II

Mit einem um zwei Personen vergrößerten Lazarett ging der SC Eilbek II aus dem spielfreien Pflichtspielwochenende heraus, Chrisovalandis Christoglou und Vittorio Walter hatten sich im Testspiel beim B-Ligisten Victoria V verletzt. So pfiff Eilbek vor der letzten Partie des Jahres aus dem letzten Loch und konnte gerade mal noch drei Feldspieler auf die Bank bringen. Beim SCE feierte Raphael Chuleck sein Startelfdebüt, ansonsten vertraute Trainer Klaus Pablo Torgau ebenso wie sein Gegenüber Said Farhadi einer 4231-Grundordnung.


Mit leichten Feldvorteilen für den Gast vom Borgweg ging es in die Partie, Rechtsaußen Florian Samek hatte aus der Distanz und nach einem Missverständnis zwischen Zöller und Sechting die beiden ersten Abschlüsse der Partie, die das Eilbeker Tor aber nicht wirklich bedrohten. Ansonsten standen beide Abwehrreihen in der ersten halben Stunde sehr stabil, die wenigen Zuschauer sahen bei strömendem Regen ein gutes, aber taktisch geprägtes Spiel, in dem konsequent verteidigt wurde, so dass es für die angreifende Mannschaft nur sehr kleine zu bespielende Räume gab.

Nach etwas mehr als einer halben Stunde näherte sich Eilbek zum ersten Mal gefährlich dem VfL-Tor, Henning konnte drei Gegenspieler aussteigen lassen, wurde aber vor dem Schuss aus neun Metern noch von Bokalarsky entscheidend gestört. Eine gefährliche Hereingabe von Chuleck verpasste Galliani um eine Fußspitze und auch nach einer Hereingabe von Tohme vom rechten Flügel konnte Marc Henning nicht genug Druck hinter den Ball bringen, der Abpraller landete bei Raphael Chuleck, der seinen Meister in Jens Grawe fand. Vor allem über die linke Seite agierte Eilbek nun sehr stark, Chulecks Hereingabe grätschte Henkel in höchster Not vor dem einschussbereiten Galliani zur Ecke und quasi mit dem Pausenpfiff scheiterte Gaetano Galliani nach Flanke von Henning aus fünf Metern an Henning.

Eilbek machte ein wirklich gutes Spiel, nur wollte das Leder nicht über die Linie. Und auch im zweiten Abschnitt war es ein ähnliches Spiel wie vor der Pause, Eilbek hatte die Großchancen, vergab diese aber schon fast im Minutentakt. Kassem Tohme hatte sich auf der rechten Seite einmal mehr durchgesetzt und steckte durch auf Gaetano Galliani, der mit seinem Linksschuss aus 15 Metern am glänzend parierenden Grawe scheiterte. Kurz darauf bediente Marc Henning aus halblinker Position Raphael Chuleck, der vor dem Strafraum die Kugel in den Lauf von Galliani leitete, doch dieser scheiterte freistehend an Grawe. Nur wenige Minuten später sezierte Feldmeier mit einem feinen Zuspiel die VfL-Viererkette, Henning lief in halblinker Position auf das Tor und schoss unbedrängt aus acht Metern rechts vorbei.

Die Gäste brachten in der zweiten Halbzeit lange Zeit keine einzige gefährliche Situation zustande, aber eine alte Fußballweisheit besagt, dass wer vorne seine Chancen nicht macht, hinten einen kassiert. Und so war es dann eine Minute vor dem Ende nach einem langen Einwurf der baumlange und stämmige David Fabritius, der sich im Kopfballduell gegen Sören Sager durchsetzen konnte und ins lange Eck einschädelte. In der Nachspielzeit warf Eilbek nochmal alles nach vorne, doch in dieser sprang nur noch ein Abseitstor der Gäste heraus.

Der SC Eilbek II muss sich einzig und allein den Vorwurf machen lassen, dass man gleich mehrere Großchancen liegen gelassen hat und ansonsten ein sehr, sehr gutes Spiel gezeigt hat. Mit diesem durchaus schmeichelhaften Sieg hat der VfL 93 II nun vier Punkte Vorpsrung (bei einem ausgetragenen Spiel mehr) auf den SCE.

Aufstellung:
Marcel Sechting – Sven Prigann, Genia Rubin, Sören Sager, Torben Zöller – Dennis Dahms, David Feldmeier – Kassem Tohme, Gaetano Galliani (78. Paul Großmann), Raphael Chuleck (86. Yassin Ahadi) – Marc Henning

Tor:
0:1 David Fabritius (89., Kopfball)

Gelbe Karten:
Feldmeier, Sager - Dethlefs

Schiedsrichter:
Benjamin Klein (Note 2) – In einer äußerst fairen Partie war Klein mit seinem Gespann stets auf der Höhe und hatte keine Probleme mit der Spielleitung.

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