Teammanagerbericht: TSV Sasel II

Autor: Christian Humpert

02.05.2018

Thomsen kontert Möllers Premierentreffer: Gerechte Punkteteilung auf der Sportanlage Tiefenstaaken

Bezirksliga Nord | Teammanagerbericht TSV Sasel II

Im Freitagabendspiel bei den Grün-Weißen aus Eimsbüttel kam die Elf von Tom Woltemath trotz des Führungstreffers von Joseph Möller nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. GWE-Capitano Tore Thomsen bescherte dem Team von Trainer Griep kurz vor Toresschluss einen verdienten und wichtigen Zähler im Abstiegskampf.


Gegenüber der 1:2-Heimpleite gegen die Reserve des SC Victoria brachte Gäste-Trainer Woltemath fünf Neue für seine "Starting Eleven": Cardoso, Bings, Weise, Becker und Gelübcke wurden von Cyglicki, Unger, Zielke, Möller und Pick ersetzt. Die Eimsbütteler brachten Kevin Koppenhagen anstelle von Top-Torschütze Niemeyer im Vergleich zum 2:0-Erfolg gegen UH-Adler.

Unter der Leitung vom sehr guten Schiedsrichter Michael Zühlke begann die Partie von beiden Mannschaften äußerst verhalten. Sasel versuchte die Spielkontrolle übernehmen, fand gegen die gut gestaffelte GWE-Defensive zunächst jedoch keine Mittel. Für das erste Highlight sorgten dann die Hausherren. Nach einer ersten Torannäherung von Dibbern (10.) köpfte Thomsen das Leder im Anschluss an eine Ecke an das Gebälk (14.). TSV-Goalie Thomä war noch mit den Fingerspitzen dran. Die Parkweg-Reserve schlug kurz darauf unerbittlich zu: Über Gohari gelangte die Kugel zu Möller, der zwei Gegenspieler aussteigen ließ und Witt im Kasten der Heimelf verlud (22.). Bis kurz vor der Pause passierte dann nicht mehr viel auf der Sportanlage Tiefenstaaken, doch dann ging´s auf beiden Seiten hoch her: Erst vergab Deden aus kurzer Distanz per Header (43.), dann köpfte Sasels Christopher Doß einen Hoppe-Freistoß an den Innenpfosten (45.).

Nach dem Wiederanpfiff waren die Gastgeber das spielbestimmende Team und kamen durch den sehr agilen Tore Thomsen zur ersten Gelegenheit nach dem Seitenwechsel (58.). Kurz darauf scheiterte Heermann mit seinem Distanzkracher am stark parierenden Sasel-Goalie Thomä (62.). In der 72. Minute tauchte der eingewechselte Yusuf plötzlich freistehend vor Thomä auf und vergab die bis dato beste Ausgleichschance kläglich. Der Ausgleich - zu diesem Zeitpunkt verdient - fiel dann neun Zeigerumdrehungen später doch noch: Thomsen fiel der Ball nach einer Ecke im Getümmel vor die Füße und der Kapitän ließ sich seine dritte Chance der Partie nicht nehmen. Er drosch die Kugel aus kurzer Entfernung in die Maschen (81.). Kurz vor Ultimo hatte GWE sogar gleich zweimal die Möglichkeit, das Ruder gänzlich herumzureißen. Freudenthal donnerte die Kugel im zweiten Versuch allerdings über den Thomä-Kasten (85.).

Fazit: Aufgrund der zweiten Hälfte holen die Griep-Mannen einen verdienten Zähler - zum ersten Mal übrigens nach insgesamt drei Niederlagen gegen den TSV II aus dieser und der abgelaufenen Spielzeit. Was die Woltemath-Elf betrifft, so lässt sich festhalten, dass es momentan vor allem im Spiel mit Ball verbesserungsbedarf gibt. GWE-Goalie Witt musste im zweiten Durchgang nicht einmal nennenswert eingreifen.

Durch die Punkteteilung verbleiben beide Teams auf ihren Tabellenrängen. Der TSV empfängt am kommenden Samstag die punktgleichen Barmbeker im Kampf um die beste Platzierung hinter den weit enteilten Teams aus Lokstedt und Eimsbüttel. Die Grün-Weißen, aktuell auf Rang 12, müssen zum Abstiegskracher auswärts beim Hoisbütteler SV ran.

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