Teammanagerbericht: SC Eilbek II

Autor: Klaus Pablo Torgau

18.03.2018

Wie im Hinspiel - torloses Remis zwischen Eilbek und Urania

Kreisliga 5 | Teammanagerbericht SC Eilbek II

Zweites Spiel in der Fremde in Folge für den SCE, diesmal beim SC Urania, der sich wacker auf Platz 6 hält, letzte Aufstiegsbemühungen aber nach der Niederlage in der Vorwoche beerdigen musste. Eilbek muss im Kampf gegen den Abstieg jeden Punkt sammeln, das bittere 2:1 in der Schussminute in Bramfeld war mehr als ärgerlich.


An der Habichtstraße machte ein starker Wind ein gepflegtes Fußballspiel fast unmöglich. Schiedsrichter Wilkens vom Escheburger SV fragte die Kapitäne Rychlowski und Sager nach knapp 20 Minuten, ob er das Spiel abbrechen sollte, doch beide Teams wollten trotz der widrigen Bedingungen weitermachen. Urania in der ersten Halbzeit mit starkem Rückenwind, nur selten fand Eilbek konstruktiv aus der eigenen Hälfte heraus. Doch Torchancen gab es für die Hausherren bei Temperaturen jenseits des Gefrierpunkts fast keine, lediglich einen zentral geschossenen Freistoß von Happich musste Keeper Marc Schultz abwehren.

Die besseren Chancen vor der Pause hatte Eilbek, Krause spielte Barrasch auf dem linken Flügel frei, der fand 16 Metern vor dem Tor in halblinker Position den Abschluss, doch Keeper Malmgren stand seinen Mann und konnte zur Ecke abwehren. Wenig später spielte Eilbek über Barrasch und Lammert einen blitzsauberen Konter, Lammert war 25 Meter vor dem Tor vor Malmgren am Ball, schoss das Leder aber am linken Pfosten vorbei.

Beiden Teams machte der enorm starke Wind zu schaffen, bei Urania geriet jeder Steilpass zu lang und bei Eilbek kam jeder lange Ball postwendend noch in der Luft zurück. Für Ästhetiker war dieses Spiel wahrlich nicht gemacht, Laufarbeit und Zweikämpfe prägten das Geschehen.

Nach dem Seitenwechsel wurde die spielerische Qualität etwas höher, Happich brachte freistehend aus 13 Metern zentraler Position nur einen Kullerball zustande, kurze Zeit später scheiterte Mundstock an Marc Schultz, der das Leder aus Nahdistanz noch an den Pfosten lenken konnte. In einer weiterhin offenen Partie hatte Barrasch nach Kombination über Dahms, Feldmeier und Heinrich die Gästeführung auf dem Fuß, doch sein Schuss ging haarscharf am langen Pfosten vorbei.

Sieben Minuten vor dem Ende durfte Eilbek dann aber doch jubeln, nach einer Ecke von Heinrich stocherte Kapitän Sager das Leder über die Linie, aber nach kurzer Bedenkzeit entschied Schiedsrichter Wilkens auf Foul von Krause an Malmgren, so dass es am Ende bei einem leistungsgerechten Unentschieden blieb. Wie schon im Hinspiel sahen die Zuschauer keine Treffer, Eilbek sammelte im Kampf gegen den Abstieg einen wertvollen Punkt, da die Konkurrenz im Keller komplett ohne Zähler blieb.

Aufstellung:
Marc Schultz – Stephan Horn (76. Philipp Latz), Genia Rubin, Sören Sager, Steffen Heinrich – Dennis Dahms (87. Hannes Twardawa) – Jörn Bengtsson (72. Marius Bruchhäuser), David Feldmeier, Fabian Krause, Nils Barrasch – Artur Lammert

Tore:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Happich, Uygar - Barrasch, Dahms

Schiedsrichter: Philipp Wilkens (Note 3) – In einer fairen Partie kaum gefordert, zückte dreimal unstrittiges gelb für taktische Foulspiele. Nicht geklärt werden kann, ob bei Sagers vermeintlichem 0:1 ein Foul an Keeper Malmgren vorlag.

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