Auswärtssieg
FC Schnelsen II - SC Union 03 II 0:6 Auch das Auswärtsspiel in der Nähe des "Zoos" gewinnen die Jungs von Holger Werner. Vor über 25 mitgereisten Auswärtsfans stellten wir uns lange etwas blöd an. Viele Chancen wurden nicht herausgespielt und die wenigen die wir hatten wurden nicht genutzt. Erst zum Ende der ersten Halbzeit konnten wir dann durch einen sicher verwandelten Elfmeter unseres Aushilfskeeper Schaniel und dem zweiten Treffer durch den Köschmaster auch unseren Ballbesitz von (gefühlten) 70:30 in einen beruhigenden 2:0 Halbzeitstand ummünzten. In Halbzeit Zwei half uns der Gegner zum 3:0, Köschi und Diesing haben vor dem Eigentor allerdings gut Druck aufgebaut, zu 30% gehört es den beiden. Nach einem Traumpass von Diesing netzt der schöne Hansi zum 4:0. Seine beste Aktion in 20 Minuten Arbeitszeit, erst bekommt er Gelb nach lautem Eckball fordern und wenig später schießt er im Abseits stehend nach Pfiff des Schiris noch aufs Tor - überzogen aber legitim Gelb-Rot! Nach einem Freistoß von der Kehrmaschine, nutze der eingewechselte Debütant Nacho am zweiten Pfosten die Chance für ein Traumeinstand. Eine Ecke von Greg Russel führte dann zum 6:0, der überragenden Tim Diesing belohnte sich mit einem Treffer für seine Leistung. Scharntke - Benz, Kehr, Schwenk, Detlefs - Kmoth, Holm - Jachenholz, Runde - Diesing - Köhneke Wechsel: Nacho für Benz, Witt für Holm, Samarelli für Köhneke Besondere Vorkommnisse: Foulelfmeter an Köhneke -Scharnkte 1:0 Gelb-Rot Witt Vielen Dank an alle Betreuer, Fans und den Schiedsrichter! Schönen Sonntag euch allen! Grätschende Grüße vom Pressesprecher
Unnötiges Ende der Mini-Serie
Für den FC Schnelsen 2. in dieser Saison ein Novum, gingen wir mit einer positiven Serie von zwei Spielen in Folge ohne Niederlage in das Duell mit dem Bahrenfelder SV 19 an der heimischen Hagenbeckstraße. Angesichts des Tabellenstandes lag die Favoritenrolle dennoch klar beim BSV. Das Spiel der ersten Halbzeit fand überwiegend zwischen den Sechzehnmeterräumen statt. Beide Mannschaften waren absolut gleichwertig. Wenn auch teilweise knapp und in höchster Not, konnten beide Abwehrreihen die gegnerischen Angriffe stets abfangen und klären. Oft wurden lange Pässe in die Spitze versucht, die aber jeweils zu lang waren. Richtig große Torchancen gab es auf beiden Seiten nur selten zu sehen. Martin konnte sich im Tor ein-, zweimal hervorragend auszeichnen. Auf der Gegenseite hatte der BSV zweimal Glück. Patrick schickte Marc S. links außen auf die Reise. Marc zog nach innen am Gegenspieler vorbei und flankte in den Strafraum. Für einen Kopfball zu spät kommend, legte Jack den Ball flach in die Mitte zu Denny, der aus sieben Metern über das Tor zielte. Bei einer guten Kopfballgelegenheit traf Roman den Ball nicht optimal. Und kurz vor der Pause hatten die Schnelsener den Torschrei schon auf den Lippen. Marc S. zog einen Freistoß aus dem Halbfeld am langen Pfosten vorbei. Roman hob den Ball aus ganz spitzem Winkel an den Außenpfosten, wodurch die Kugel vor das Tor zurück sprang. Jack war für den Kopfball wenige Zentimeter zu klein, dafür kam Sascha aus kurzer Distanz zum Torschuss. Mit einem überragenden Reflex konnte der BSV-Keeper noch auf der Linie parieren. Beide Teams gingen mit dem Gefühl, das Spiel gewinnen zu können, in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel kam der Gast aus Bahrenfeld besser ins Spiel. Der FCS schien seine Linie ein wenig verloren zu haben. Die Bälle wurden nun schon früher verloren. Der BSV erarbeitete sich dadurch ein leichtes Übergewicht im Mittelfeld. Nach 60 Minuten dann die Führung für den BSV: Bei einem Freistoß von der linken Seite, waren wir für einen Moment unaufmerksam. Nach halbhohem Pass kurz in den Strafraum vollstreckte der BSV Stürmer an Martin vorbei ins lange, rechte Toreck zum 0:1 – die Strafe für unsere Nachlässigkeiten in Durchgang zwei. Danach kam wieder mehr Leben in der Partie. Nach einem Steilpass, der zufällig durch die BSV-Abwehrkette hindurch kullerte, lief Jack plötzlich alleine auf das gegnerische Tor zu. Kurz vor dem Abschluss legte er sich das Leder ein wenig zu weit vor und traf von halbrechts nur das Außennetz. Auf der Gegenseite hatte der BSV die große Gelegenheit, zu erhöhen. Nach einem schnellen Konter war Martin nach einem Querpass vor dem Tor eigentlich schon geschlagen. Der Schuss eines BSV-Angreifers auf das halbwegs leere Tore klatschte aber an den rechten Innenpfosten und von dort aus der Gefahrenzone heraus. Kurze Zeit später lief es besser für den Gast. Ein Steilpass im richtigen Moment ließ einen BSV-Spieler frei vor Martin zum 0:2 in unser Tor schieben. Anschließend hatten wir Glück, dass das Spiel nicht schon endgültig entschieden wurde. Als wieder ein BSV-Spieler allein auf unseren Kasten zu lief, den Ball an Martin vorbei legte und dann am Fuß getroffen wurde, entschied der ansonsten sehr souveräne Schiedsrichter auf Freistoß für Schnelsen, anstatt auf Elfmeter. Kapital schlagen konnten wir daraus hingegen nicht. Nur ein weiteres Mal konnte der FCS noch für Torgefahr sorgen. Mit einem Distanzschuss traf Marc S. nur die Querlatte. So gewann der BSV das Spiel letztendlich mit 2:0. Wahrlich überzeugend war der Auftritt der viertplatzierten Gäste zwar ebenfalls nicht und für den FC Schnelsen wäre hier mit letzter Konsequenz auch mehr drin gewesen. Aufgrund der zweiten Halbzeit war der Sieg des BSV 19 aber keineswegs unverdient. Am nächsten Wochenende haben wir leider wieder einmal spielfrei. Entspannt zurückgelehnt werden darf sich deswegen jedoch nicht! Besucht auch unsere Homepage auf www.fcschnelsen2.de!
Glücklos punktlos
Von dem erwarteten Klassenunterschied zwischen dem FC Schnelsen und Kreisliga-Absteiger SV Lurup, das am vergangenen Wochenende mit 9:1 gegen Mitabsteiger Gehörlose 1. gewann, merkte man von Beginn an nur wenig. Das Spiel gestaltete sich im Mittelfeld sehr ausgeglichen. Lurup versuchte uns häufiger mit langen Pässen zu überraschen, doch Paddy im Tor, der heute Martin vertrat, war stets auf der Hut und konnte die Bälle abfangen. Und doch war es der klare Favorit, der mit 1:0 in Führung ging. Im Spielaufbau blieb unser letzter Mann an einem Gegenspieler hängen, der daraufhin in unseren Strafraum eindrang. Marc N. grätschte ihm - wenn auch riskant - den Ball ab. Der Schiedsrichter pfiff gleichwohl und zeigte auf den Punkt - Strafstoß für Lurup. Paddy fischte den Ball fantastisch raus, den Nachschuss konnte ein Luruper dann aber verwandeln. Hier haben wir uns nicht clever angestellt, hätten auch - wie der Gegner - früher in den Strafraum laufen müssen. Auf der anderen Seite zielte Patrick bei einem Volleyschuss erst zu hoch und drosch den Ball über den Zaun. Kurz darauf wurde es aber gefährlich für Lurup! Ein Distanzschuss von halb rechts schlenzte er über den Torwart hinweg an die Unterlatte, den Nachschuss aus fünf Metern verzog Jack. Daraufhin machte auch Lurup Bekanntschaft mit dem Aluminium. Bei einem Angriff über rechts ließen wir einen Luruper am linken Pfosten ganz frei stehen. Dieser traf aber aus einem Meter trotz akrobatischen Sprungs nur den Pfosten. Und wenig später schepperte es erneut. Nach einer Flanke in unseren Strafraum traf ein Luruper aus spitzem Winkel wieder nur den linken Pfosten. Das Spiel war inzwischen richtig interessant geworden. Als es in der Luruper Hälfte Freistoß für den FCS gab, führte Roman schnell aus und spielte den Ball nach rechts außen zu Patrick. Dieser sprintete schräg nach innen in den Strafraum, passte den Ball quer vor das Tor, wo Jack mitgelaufen war und die Kugel zum 1:1 über die Linie drückte. Der Ausgleich war keinesfalls unverdient! Das Unentschieden hätten wir sehr gerne in die Pause mitgenommen, doch vor dem Seitenwechsel waren wir ein weiteres Mal nachlässig in der Defensive. Eine Luruper Flanke konnten wir erst gar nicht, dann nur in die Mitte an die Strafraumgrenze "klären". Dort stand nun ausgerechnet ein SVL-Spieler frei, der für Paddy unhaltbar flach in unser Tor schoss. Mit einer knappen 2:1-Führung ging Lurup in die Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte gelang Schnelsen der deutlich bessere Start. Wir drückten Lurup fast schon in die eigene Hälfte. Zweimal verlor der Gast im Spielaufbau den Ball an Patrick, der jedes Mal über links in den Strafraum eindrang und je einmal Jack und Roman bediente. Beide verfehlten das Tor jedoch knapp. Nach einem Schnelsener Eckball kam Roman aus kurzer Distanz überraschend zum Schuss. Wieder fehlten nur Zentimeter zum Torerfolg. Lurup hatte wenig Entlastung nach vorn. Unter Druck gesetzt, spielte ein Luruper Verteidiger einen zu kurzen Rückpass zu einem Mitspieler, den Patrick erlaufen konnte. Er zog einmal nach rechts in die Mitte, hatte das Tor aus sechzehn Metern frei vor sich, schlenzte dann aber rechts neben das Tor. Das 2:2 wäre längst überfällig gewesen! Es bedurfte also wieder eines Freistoßes im Mittelfeld, den Roman erneut schnell ausführte und kurz zu Dominik nach rechts außen passte. Dominik flankte den Ball zu Jack an die Strafraumgrenze. Jack ließ den Ball einmal hoch springen, und ließ dann per Dropkick ein Geschoss halblinks auf das Luruper Gehäuse los, das den Torwart nur machtlos zuschauen ließ. Endlich war die Pille im Netz, endlich der erneute Ausgleich! Jetzt erst erwachte Lurup und tat selbst wieder mehr für die Offensive. Mit ihren dribbelstarken Angreifern konnten sie uns nun wieder häufiger in Bedrängnis bringen. Wir attackierten in dieser Phase nicht energisch genug. Paddy musste im Tor nun das eine oder andere Mal super parieren. Die Partie hätte eigentlich ein Unentschieden verdient gehabt, doch Lurup gelang noch der Lucky Punch. Und das ausgerechnet durch ein Eigentor! Wieder ließen wir ein Dribbling durch das Mittelfeld zu, ohne dieses taktisch clever zu stoppen. An einem flachen Pass von rechts vor unser Tor konnten wir den Luruper Angreifer dann auch nicht mehr hindern. Kurz vor der Torlinie wollte Roman den Ball klären, traf aber nur noch ins eigene Netz zum 2:3. Hinter ihm wäre aber wohl auch ein Luruper Spieler einschussbereit gewesen. Eine gute Chance hatten wir danach noch. Bei einem Konter in 3-gegen-2-Situation schloss "Comebacker" Dennis letztendlich auf das Tor ab. Sein Schuss stellte Lurups Schlussmann aber vor keine großen Problem. So mussten wir uns am Ende wieder einmal geschlagen geben. Dass wir gegen den starken Kreisliga-Absteiger Lurup so dagegen halten konnten, obwohl sicher viele vorher mit einer "klaren Angelegenheit" gerechnet hatten, lässt uns aber positiv stimmen. Was uns jetzt noch fehlt, ist das Glück des Tüchtigen!
Schön war nur das Wetter!
Nach fünf Wochen Training, drei Testspielen und einem Pokalspiel begann am Sonntag für uns auch endlich wieder der Liga-Betrieb. Nach unserem Staffel-Umzug warten in der Kreisklasse 06 dreizehn neue Gegner auf uns. Den Anfang machte HEBC 2., der uns um 13:30 Uhr bei Hitze und Sonnenschein auf dem gemütlichen, von Häusern umrahmten Grandplatz (vielleicht zum letzten Mal?) in Eimsbüttel empfing. Das Spiel begann überhaupt nicht nach dem Schnelsener Geschmack. Die meiste Zeit war das in violett spielende HEBC im Ballbesitz. Im zentralen Mittelfeld sehr ballsicher und mit Übersicht, verlagerte der Gastgeber geschickt die Seiten, suchte Lücken in unserer Hintermannschaft und kam so das eine oder andere Mal zu guten Torchancen. Der Abschlussschwäche der Eimsbütteler Angreifer und der guten Verfassung von Martin im Tor hatten wir es zu verdanken, dass das Spiel so lange offen blieb. Nach 20 Minuten war es dann aber vorbei mit der Torlosigkeit. Mit einem schönen Pass in die Gasse kam ein Stürmer von HEBC in unserem Strafraum frei zum Abschluss und ließ Martin mit einem Schuss in die linke untere Ecke keine Chance. Die Führung für HEBC war hochverdient. Uns gelang weiterhin kaum Befreiung und wenige Angriffe spielten wir bis zum gegnerischen Strafraum zu Ende. Marc S. kam nach Diagonalpass von Marc N. auf der linken Seite frei durch, wurde aber im letzten Moment noch gestört. Einmal tankte sich Patrick von der rechten Seite an der Torlinie durch und legte den Ball zurück auf Jack. Dessen Schuss fand den Rücken eines Gegners. Zu allem Überfluss musste Marc S. auch noch wegen einer Adduktorenzerrung frühzeitig den Platz verlassen. HEBC war dem 2:0 näher als wir dem Ausgleich und dennoch schepperte es im Gehäuse der Violetten! Nach einem Foul an Jack nahm sich Mao das Leder und zimmerte den fälligen Freistoß aufs Tor. In der Mauer kam noch ein Eimsbütteler mit dem Rücken an den Ball und fälschte ihn so unhaltbar ins Tor ab. Das 1:1 verunsicherte HEBC ein wenig. Sie hatten weiterhin mehr vom Spiel, die erneute Führung sollte aber vor der Halbzeitpause nicht gelingen. Nach dem Seitenwechsel war der FCS tatsächlich zunächst besser im Spiel. Jack kam vor dem gegnerischen Strafraum zum Schuss, erwischte aber den Ball nicht richtig. Nach einem wunderbaren langen Pass von Denny in die Spitze hatte Jack sogar freistehend die Führung für Schnelsen auf dem Fuß, doch wieder traf er den Ball nicht wie gewünscht und stellte den HEBC-Keeper damit vor keine Schwierigkeiten. Anschließend ließ die Konstruktivität im Schnelsener Angriffsspiel wieder stark nach und HEBC übernahm das Kommando. Auch der Gastgeber kombinierte aber häufig nur bis zum Sechzehnmeterraum gut und ließ die letzte Konsequenz vermissen. Man konnte schon den Eindruck gewinnen, dass dieses Spiel tatsächlich 1:1 ausgehen könnte. Dann kamen Marc N. an seinem Hochzeitstag und ein HEBC-Spieler in unserem Strafraum gemeinsam zu Fall und der Unparteiische zeigte auf den Elfmeterpunkt. Die Proteste von Marc, der sich selbst in der Rolle des Gefoulten sah, halfen nichts. Beim anschließenden, kräftig geschossenen Strafstoß in die rechte Ecke war Martin, obwohl für die richtige Seite entschieden, machtlos. Mit dem 2:1 für HEBC schien das Spiel schon vorentschieden. Der Gastgeber setzte sogar – höchst glücklich – noch einen drauf. Nach einem Konter zog ein HEBC-Spieler von der Strafraumgrenze ab. Der hart geschossene Ball erwischte Martin genau dort, wo es am meisten weh tut. Als wäre dies nicht schon Strafe genug, kullerte der Ball im Schneckentempo noch über die Torlinie ins Netz. Dem 3:1 für HEBC hatten wir nun nichts mehr entgegenzusetzen. Die Auftaktniederlage war perfekt. Obwohl HEBC heute die bessere Mannschaft war, fielen die Gegentore sehr unglücklich. Mit mehr Geschick hätte man sogar einen Punkt aus Eimsbüttel “stehlen” können. In allen Bereichen müssen wir noch eine Schippe drauflegen, um diese Saison deutlich besser abzuschneiden als in der vergangenen “Einführungssaison”. Tore: 1.HZ: 1:0 HEBC, 1:1 Mao 2.HZ: 2:1 HEBC (FE), 3:1 HEBC Mehr Infos unter: www.fcschnelsen2.de und bei Twitter (FCSchnelsen2)