01.10.2018

Pflicht im „Kampfmatch“ erfüllt: „Ohe-Dreier“ auf „Grandacker“

Voran feiert 3:2-Erfolg beim FC Elazig Spor

Foto: Zerbian

Am Ende waren sich die beiden Trainer zumindest in einem Punkt einig: „Wir waren heute sehr präsent und lauf- sowie kampfstark“, konstatierte Hüseyin Aydin, der Coach des FC Elazig Spor nach dem Match gegen den FC Voran Ohe. Bei dessen Übungsleiter Rainer Seibert ging die Analyse in die gleiche Richtung. Allerdings mit einem kleinen Zusatz: „Es war ein Kampfspiel auf einem Grandacker. Wir haben unsere Pflicht erfüllt“, sagte Ohes Coach nach dem Match an der Wendenstraße, das seine Equipe letztlich mit 3:2 für sich entschied.

Nach 32 Minuten war es Yannik Andersson, der das diesmal in rot spielende „weiße Ballet“ in Führung brachte. Der Neuzugang, der vor der Saison vom SC Condor II an den Amstelstieg gewechselt war, traf vom Punkt aus gegen Elazig-Keeper Secgin Akbaba, nachdem zuvor Phillip Lang im Strafraum nach Ansicht von Schiedsrichter Alexander Nehls (SC Eilbek) regelwidrig zu Fall gebracht worden war. Mit diesem Ergebnis ging es auch zur Pause in die Kabinen.

Aydin sieht unnötige Hektik, Seibert einen „verdienten Sieg“

Foto: Zerbian

Nur vier Minuten nach dem Seitenwechsel glich Elazig aus: Ein Freistoß von Michael Boakye Schumann wurde unhaltbar für Ohes „Goalie“ Paul Malik abgefälscht. Die Gäste zeigten sich davon allerdings nicht wirklich lang beeindruckt und gingen ihrerseits nach einer Stunde Spielzeit wieder in Führung. Einen Freistoß von Robin Woost versenkte Daniel Walek per Kopf im Gehäuse der Gastgeber (60.). Nur sieben Zeigerumdrehungen später durften die Oher wieder jubeln und machten damit vorzeitig den berühmten Sack zu. Im Anschluss an eine Flanke von Marco Braesen drückte Sebastian Kaufmann in der Mitte den Ball über die Linie.

Elazig Spor konnte dies nur noch mit dem abermaligen Anschlusstreffer durch Gökhan Ermis fünf Minuten vor Ende kontern. Dennoch erklärte Coach Hüseyin Aydin nach der Begegnung: „Wir hätten einen Punkt verdient gehabt.“ Nach Ansicht Aydins sei es ansonsten ein „ingesamt faires Spiel gewesen“ – allerdings „mit einer unnötigen Hektik in der zweiten Halbzeit.“ Sein Gegenüber Rainer Seibert befand angesichts des Grand-Untergrunds: „Da hilft keine Schönspielerei! Ich sehe den Sieg für uns als verdient an.“

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