Landesliga Hansa

„Oh, weh“ statt „Aha-Erlebnis“: „Es war sehr sehr bitter, wie einfach es für den Gegner war“

SVNA unterliegt am Berner Heerweg beim SC Condor mit 0:2

27. Oktober 2019, 18:04 Uhr

Oh nein, was war denn das? Dominik Schindler und der SVNA boten beim SC Condor keine gute Leistung und wurden dafür bestraft. Foto: Bode

Der SV Nettelnburg-Allermöhhe kommt in dieser Saison in der Landesliga Hansa einfach nicht so richtig in Tritt. 13 Punkte standen vor diesem Wochenende auf dem Habenkonto der Equipe von Trainer Daniel Andrade-Granados – und das Team vom Henriette-Herz-Ring verweilt auch nach dem Wochenende weiterhin bei der Unglückszahl. Denn: Im Gastspiel am Berner Heerweg beim SC Condor gab es für die „Granados-Granaten“ am Ende nichts zu holen. Viel schlimmer noch: Die Gäste luden die „Raubvögel“ quasi ein, sich die Beute in Form von drei Punkten zu krallen.

„Der Sieg für Condor ist völlig verdient. Es ist uns nicht mal ansatzweise gelungen, in die Partie reinzukommen. In der ersten Halbzeit war das schon sehr sehr bitter, wie einfach es für den Gegner war. Obwohl wir eine Torchance haben, spielen wir diese an Überheblichkeit grenzend nicht zu Ende. Mehr gab es von uns nicht“, zog Andrade-Granados ein ernüchterndes Fazit der ersten 45 Minuten, in denen für Condor Luis Honig nach 13 Minuten für die Führung zugunsten der Mannen von Ralph Kainzberger sorgte. Zehn Minuten nach der Pause legte die Mannschaft des Condor-Coaches dann nach, als Dennis Facklam zur Stelle war und das 2:0 makierte.

„Nachdem Condor quasi 'endlich' undere Einladung angenommen hat und das Ergebnis auf 2:0 stellen konnte, waren wir dann immerhin etwas präsenter. Es war fast so, als hätte uns das 2:0 Sicherheit gegeben – klingt skurril, wirkrte aber leider so“, ärgerte sich Andrade-Granados. „Uns gelingt derzeit“, so „DAG“ weiter, „leider fast gar nichts. Immerhin hatten wir in der zweiten Halbzeit ein paar gefährliche Situationen. Vielleicht hätte uns ein Tor gut getan, um das Spiel interessant werden zu lassen. Die Chance war da, auch wenn es als überraschend zu bewerten gewesen wäre.“ Sein Team brauche, so der SVNA-Coach abschließend, „dringend ein Aha-Erlebnis, um gefühlt auf andere Gedanken zu kommen...“

Jan Knötzsch

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