06.10.2019

Nicht glänzend, aber erfolgreich: Zwei Elfer bringen Falke den „Dreier“

Hellmann-Elf siegt in chancenarmer Partie bei Teutonia 10

Falke-Coach DIrk Hellman sah keinen allzu ansprechenden Auftritt seiner Equipe. Foto: Bode

Das Fazit von Dirk Hellmann fiel nüchtern aus. „Da steht uns jetzt viel Arbeit in der Woche bevor“, wusste der Trainer des HFC Falke nach dem 2:1-Erfolg seiner Elf, dass der Auftritt beim SC Teutonia 10 nicht unbedingt einer der besten war, den der HFC in dieser Saison an den Tag gelegt hatte. Aber immerhin: Die „Hellmänner“ sackten am Ende in einer Partie, die ihr Coach als „unfassbar chanencarm“ zusammenfasste, drei Punkte ein. Hellmanns Aussage, dass das Spiel „nicht wirklich viel zu bieten hatte“, wird auch daran deutlich, dass die Gäste an der Max-Brauer-Allee ihre beiden Treffer vom Elfmeterpunkt aus erzielten

Im ersten Durchgang hatte der HFC zwar „80 Prozent Ballbesitz“, wie Hellmann schätzte, doch aus dem Spiel heraus wollte der Ball einfach nicht über die Linie. Weder bei Alexander Briegerts Kopfball nach zwei Minuten, noch bei Timo Riemers Versuch – ebenso per Kopf – acht Zeigerumdrehungen später. Nach 17 Minuten zeigte Schiri Björn Förster dann erstmals auf den Punkt, nachdem Shahin Taheri zu Fall gebracht wurde (Hellmann: „Denn kann man geben, muss man aber nicht“). Der Gefoulte trat selbst an und traf zum 1:0. In der 37. Minute gab's dann den zweiten Strafstoß, als Keeper Mamadou Diallo bei einem Klärungsversuch Briegert umboxte. Diesmal schoss Marco Rohde – 2:0 für den HFC, bei dem Benjamin Ernst zwischen den Pfosten sein Debüt feierte. Der HFC hatte zwischenzeitlich eine weitere Chance durch Taheri (33.) vergeben.

„Wir müssen schneller und genauer spielen“, wusste Coach Hellmann schon zur Pause, „das haben wir uns für die zweite Hälfte auch vorgenommen, es ist aber überhaupt nicht aufgegangen.“ Stattdessen kam Teutonia 10 nach 55 Minuten zum Anschlusstreffer, als Marlon Krügel den Ball an Ernst, der den verletzten Marco Wendt vertrat, vorbei spitzelte, die Kugel an den Innenpfosten ging und dann nach dem Zusammentreffen mit dem Schienbein von Henrik Petersen endgültig über die Linie ging. In der Folgezeit war das Spiel zerfahren, „T10“ dezimierte sich durch eine Rote Karte und hatte dennoch – nach Falk Dethlefs Chance zum 3:1 (86.) – durch Andreas Erler die Gelegenheit zum Ausgleich. „Selbst die beiden Elfer haben uns keine Sicherheit gebracht, wir haben viel zu wenig herausgespielt und am Ende guckst du fast noch in die Röhre“, fasste Hellmann abschließend zusammen.   

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