HEBC untermauert seine Vormachtstellung

Klarer Derbyerfolg über GW Eimsbüttel

09. März 2015, 09:56 Uhr

Foto: KBS-Picture.de

Bezirksliga-West-Spitzenreiter HEBC hat seine Landesligaambitionen eindrucksvoll unter Beweis gestellt und am Sonntag dem Stadtteilnachbarn Grün-Weiss Eimsbüttel das Fell über die Ohren gezogen. Ein halbes dutzend Tore markierten die Platzherren und machten dabei bereits in der Anfangsphase klar, dass am Reinmüller nur eine Mannschaft als Sieger dastehen würde.

Es waren noch keine zehn Minuten gespielt, da hatte die Elf von Marco Fagin schon eine Zweitoreführung auf dem Zettel stehen. Mike Pegel war es, der das Leder zunächst ins kurze Ecke zum 1:0 bugsierte (3.) und wenig später per Nachschuss zum 2:0 einlochte – welch ein Start der „Veilchen“. GWE fing sich in der Folge etwas, ohne dabei jedoch nur ansatzweise gefährlich vors gegnerische Gehäuse zu kommen. „Die machen so gut wie keine Fehler und würden sicher auch in der Landesliga eine gute Rolle“, fand GWE-Coach Michael Schirmer bereits im Verlauf des ersten Durchgangs analytische Worte. Kurz darauf fühlte sich Schirmer zum eigenen Leidwesen bestätigt. Matze Kosik hatte ein feine Kombination im Strafraum zum 3:0 Pausenstand abgeschlossen.

Gnädiger erwies sich HEBC auch nach dem Kabinengang nicht. Nach einem groben Missverständnis zwischen GWE-Keeper und Verteidiger Dennis Bohn schloss Rogerio Almeida Ferreira zum vierten Tagestreffer ab (57.). Um die Moral der Gäste war es nun vollends geschehen. Sinnbildlich die anschließende Szene: Thomas Sobieraj versenkte einen an ihm selbst verursachten Foulelfmeter zum vermeintlichen Anschluss in die Maschen. Doch weil zu früh den Sechzehner gelaufen war, entschied Schiedsrichter Christopher Siegk auf Wiederholung – welche der GWE-Angreifer kläglich vergab, indem Maurice Rosenow den Schuss problemlos entschärfte (74.).

Kopp und Martini besorgen den Endstand

Der Rest des Fußballvormittags ist schnell erzählt: Maximilian Kopp aus kurzer Distanz (74.) und Enno Martini per Kopf nach einer Ecke (81.) machten den Deckel auf die Partie und legten das schlafmützige Defensivverhalten der Grün-Weißen schonungslos bar. HEBC marschiert damit weiter mit Siebenmeilenstiefeln Richtung Meisterschaft, während GWE erst einmal kleinere Brötchen backen muss.

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