14.10.2019

Alles „Aki“: Golinske stoppt den „Brocken Berne“, dann landen „Hubi“ und Schraub

Altengamme gewinnt beim TuS Berne nach 0:1-Rückstand mit 5:2

Keeper Alexander Golinske bewahrte den SVA in Berne frühzeitig vor einem höheren Rückstand. Foto: Bode

Philipp Mohr wusste genau, bei wem er sich nach dem Spiel des SV Altengamme beim TuS Berne bedanken musste. „Unser Torwart hat einen guten Tag gehabt. Wir können von Glück reden, dass wir anfangs nicht höher als nur 0:1 zurückliegen. Wir hätten auch noch das 0:2 oder 0:3 kassieren können. 'Aki' hält ein paar Mal überragend – insbesondere beim Stand von 0:1 im Eins-gegen-Eins-Duell, wo wir direkt im Gegenzug dann das 1:1 machen“, schrieb der Ligaobmann des SVA seinem Keeper Alexander Golinske positive Worte ins Stammbuch. Denn auch Mohr wusste: „Hätte es da vorher zum 2:0 für Berne gekingelt, dann hätten wir sicher einen ganz dicken Brocken vor der Brust gehabt.“

Denn, so Mohr weiter: „Berne hat es in der Anfangsphase gut gemacht.“ Ein Umstand, der sich auch im Ergebnis widerspiegelte. Denn Finn Braatz sorgte nach 15 Minuten für die 1:0-Führung. „Leider haben wir es nach unserer frühen Führung mit dem traumhaften Tor von Finn versäumt, das 2:0 durch Seyyid Ali Hocine zu erzielen. Leider haben wir dann zu früh das Spiel gegen wirklich starke Altengammer aus der Hand gegeben“, sagte Bernes Ligaobmann Mike Franke nach dem Spiel und erklärte: „Sicherlich wr das ein verdienter Sieg für Altengamme. Auch diesmal waren es mit mindestens zwei Toren, die durch individuelle Fehler zustande kommen, zu viele Gegentreffer. Das ist sehr ärgerlich. Wir müssen jetzt den Fokus voll auf den Abstiegskampf legen und mit voller Power in das Derby am nächsten Sonntag gegen den SV Bergstedt gehen“, konstatierte Franke.

Mohr: „In der ersten Hälfte waren die ersten 20 bis 30 Minuten von uns leider nicht gut“

SVA-Ligobmann Philipp Mohr sah erst in der zweiten Hälfte einen souveränen Auftritt der Gäste. Foto: Bode

„In der ersten Hälfte waren die ersten 20 bis 30 Minuten von uns leider nicht gut“, befand derweil Philipp Mohr, der sich aber immerhin freuen konnte, dass Sandro Schraub die Equipe von Trainer Jan Krey mit einem Doppelschlag in der 18. und 22. Minute mit 2:1 in Führung brachte. „Wir waren vor der Pause zu fahrlässig, haben zu viele Fehlpässe gespielt und hatten zu viele Unkonzentriertheiten in unserem Spiel“, urteilte der SVA-Ligaobmann. „Wenigstens waren wir dann effektiv und kiegen es hin, in Führung zu gehen. In einer Phase, wo wie die Partie dann gefühlt ein wenig unter Kontrolle haben, bekommen wir dann aber das 2:2. Anschließend zeigen wir wieder unsere Effektivität und erzielen das 3:2“, fasste Mohr den weiteren Verlauf des ersten Durchgangs zusammen, in dem zunächst Marco Theis für Berne traf, ehe Philipp Heitmann für die neuerliche Altengammer Führung verantworltich zeichnete und nach dem Seitenwechsel dann sogar auf 4:2 erhöhte. „In der zweiten Halbzeit machen wir es dann deutlich besser, sind souveräner und abgeklärter. Hinten raus erarbeiten wir uns den Auswärtssieg und gewinnen das Spiel völlig verdient, nachdem wir uns vor der Pause das Leben selbst schwer gemacht haben“, lautete die Analyse Mohrs, der in der Schlussphase noch den Treffer von René Johannsen zum 5:2 (80.) bejubeln.

Jan Knötzsch      

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