Oberliga

Trotz „höherklassiger Angebote“ – Algan bleibt Lokführer bei der Eisenbahn!

Berkan Algan (li.) und Jassi Huremovic setzen ihre Zusammenarbeit beim ETSV Hamburg fort. Foto: Verein

Im Moment des größten Erfolges verlor Marius Nitsch überaus anerkennende Worte für den unterlegenen Gast vom Mittleren Landweg: „Ich möchte meinen Respekt bekunden, was für eine tolle Entwicklung der ETSV unter Berkan Algan genommen hat. Wenn man gesehen hat, wo die Mannschaft vorher stand und wo sie jetzt steht – dann ist das beeindruckend. Ich rechne fest damit, dass sie nächstes Jahr um die Regionalliga spielen werden“, so der Trainer des USC Paloma nach dem 2:0-Halbfinalsieg über die Eisenbahner. So groß die Enttäuschung beim ETSV über das Ausscheiden und die gezeigte Leistung auch war, so groß ist die Freude nun – denn: „Unser Trainer Berkan Algan hat seinen Vertrag, trotz mehrerer höherklassiger Angebote, bis Sommer 2026 verlängert!“

Auf die Frage, was ihn dazu bewogen, seinen Vertrag frühzeitig um zwei Jahre zu verlängern, entgegnet Algan in ausführlichster Form: „Der Hauptgrund, warum ich überhaupt zu Eisenbahn gekommen bin, ist natürlich meine Freundschaft zu Jassi“, spricht er auf Liga-Manager Huremovic, aber auch auf Sponsor Thomas Kropmanns an. „Jassi und Tommy sind auch der Grund, warum ich überhaupt weitermache. Durch die alltägliche Arbeit mit Jassi ist da schon sehr viel Herzblut und Freundschaft entstanden. Das ist schon etwas Besonderes und hat man nicht überall. Das funktioniert einfach sehr gut, da wir einfach auf einer Wellenlänge sind. Und das ist auch das Fundament der Zusammenarbeit – das Vertrauen.“

"Im nächsten Jahr wollen wir in die Regionalliga!"

Seinen Vertrag am Mittleren Landweg hat Algan (li.) gleich um zwei Jahre bis Sommer 2026 verlängert. Foto: Verein

Ein weiterer Grund, warum er gleich um zwei Jahre sein Ja-Wort gegeben habe, sei, „dass ich mich bei Eisenbahn sehr wohl fühle und ich mit allen Beteiligten im Verein eine sehr positive und enge Zusammenarbeit aufgebaut habe. Der ETSV baut mit sehr viel Bedacht und im Rahmen seiner Möglichkeiten eine sehr vernünftige Sache auf. Im nächsten Jahr wollen wir voll angreifen und in die Regionalliga!“ Er möchte seine Handschrift noch mehr einfließen lassen und auch den Kader mitgestalten. „Die Eisenbahn in diese Richtung zu steuern, mit allen Beteiligten im Verein, die dort sehr akribisch und voller Herzblut arbeiten, ist eine sehr angenehme Geschichte.“

Zudem ist der 47-Jährige der Meinung, wenn er jetzt nicht weitermachen würde, „dass noch nicht die endgültigen Schritte für dieses Projekt getan sind. Diese stehen uns jetzt bevor – und das ist noch sehr viel Arbeit. Das ist die Herausforderung im Jubiläumsjahr des Vereins, diese Entwicklung in den Fokus zu bringen. Mit Hilfe aller Beteiligten, Hand in Hand mit Jassi, bin ich bereit, mit aller Kraft und Konzentration dort mitzuwirken, dass der Verein stabil steht. Wir haben alle Möglichkeiten, dass wir uns dahin bewegen, dass der Verein auf einer professionelleren Ebene steht.“