Landesliga Hansa

Ramelow-Nachfolger gefunden: Rahlstedt hat einen neuen Cheftrainer!

Joshua Krause, zuletzt beim SC Victoria Hamburg tätig, wird neuer Cheftrainer beim Rahlstedter SC. Foto: Verein

„Der Zeitpunkt war sicherlich ungünstig“, kam der Abgang von Chefcoach Jan Ramelow zum amtierenden Hamburger Meister TSV Sasel für die Verantwortlichen des Rahlstedter SC durchaus überraschend. Zumal der Verein von der Scharbeutzer Straße den eingeschlagenen Weg mit seinem nun zum Saisonende scheidenden Chefcoach gerne fortgesetzt hätte – und zwar unseren Informationen zu Folge sogar mit dem Vertrauensbeweis von zwei Jahren. Nichtsdestotrotz konnte Alexander Schäfke, Sportlicher Leiter des Hansa-Landesligisten, die Entscheidung Ramelows, die große Chance in der Oberliga wahrzunehmen, vollauf nachvollziehen. Gleichzeitig kündigte Schäfke an: „Wir werden dieses Amt mit der geeigneten Person besetzen.“

Gut zwei Wochen ist die Verlautbarung her – und tatsächlich ist der Sportchef des Rahlstedter SC bei der Suche nach einem Nachfolger fündig geworden! Am Mittwochabend wurde der Cheftrainer für die Saison 2024/25 der Mannschaft vorgestellt. „Er ist kein Unbekannter in der Szene“, erklärt Schäfke – und verrät in Bezug auf das Stellenprofil: „Zuallererst haben wir uns mit den Trainern beschäftigt, die derzeit frei auf dem Markt sind. Da war er von vornherein in der ganz engen Auswahl.“ Jung, hungrig, gleichzeitig ambitioniert und zielgerichtet: Joshua Krause wird der neue Übungsleiter an der Scharbeutzer Straße!

"Wir hatten zwei gute Gespräche"

Beim Hamburger Traditionsverein von der Hoheluft hat Krause zunächst die "Zweite" erfolgreich gecoacht, dann den Umbruch bei der Liga-Mannschaft eingeleitet. Foto: noveski.com

„Er hat bei Vicky sehr gute Arbeit geleistet. Erst die Zweite sehr erfolgreich aufgebaut und dann den Umbruch bei der Liga-Mannschaft in einem kurzen Zeitraum und unter schwierigen Bedingungen positiv gestaltet, umgesetzt und vorangetrieben“, so Schäfke über den Ramelow-Nachfolger, der beim SC Victoria Hamburg „auf jeden Fall schon gezeigt hat, dass er ein guter Trainer ist“. Mit dem 28-Jährigen hat der RSC die vermeintlich wichtigste Personalie für die kommende Spielzeit adäquat besetzt. „Natürlich wollten wir schnellstmöglich eine neue Lösung haben, uns aber auch nicht unter Zeitdruck setzen lassen. Denn es muss ja auch passen. Wir hatten zwei gute Gespräche und danach haben wir von beiden Seiten gesagt: Wir machen das“, teilt uns Schäfke mit.

Da aus dem aktuellen Kader ebenfalls bereits etliche Zusagen da sind, blickt man positiv gestimmt in die Zukunft. „Wir erwarten und erhoffen uns, dass er den Weg, den wir eingeschlagen haben, mit uns weitergeht und die Mannschaft auch weiter mitentwickelt. Denn wir stehen ja sehr gut da. Wir wollen gemeinsam versuchen, die Mannschaft weiterhin im oberen Drittel zu etablieren“, berichtet der Sportchef abschließend.