Bezirksliga Ost

„Poschi“ macht den Anfang und gibt dem BSV sein Ja-Wort

Olaf Poschmann coacht den Barsbütteler SV auch in der kommenden Saison. Foto: Bode

Nach Stationen bei der TSV Reinbek, dem MSV Hamburg, FSV Geesthacht, FC Bergedorf 85 und dem SC Vier- und Marschlande, einer Saison als Co-Trainer unter Oliver Zapel beim SV Eichede sowie der Rückkehr zum SCVM, wo er nach seiner ersten Amtszeit noch einmal drei Jahre lang tätig war, heuerte Olaf Poschmann im vergangenen Sommer beim Barsbütteler SV an. Am Soltausredder trat „Poschi“ in die Fußstapfen des Trainerduos Zoran Nestorovic und Murat Gülec.

In den damaligen Gesprächen mit den Verantwortlichen des BSV sei ihm „aufgefallen. dass in der Mannschaft und auch im Umfeld noch mehr Potenzial steckt. Das auf den Platz zu bringen, wird die Herausforderung sein“, erklärte uns Poschmann, der Oliver Kunkel als Co-Trainer mitbrachte, damals – und befand: „Einige Spieler wissen noch gar nicht, wozu sie in der Lage sind.“ Während sich der neue Übungsleiter in Sachen Zielsetzung noch vorsichtig äußerte und die neue Truppe erst einmal kennenlernen wollte, ging Ulrich Münster, Fußball-Obmann der Barsbütteler, im „Hamburger Abendblatt“ schon einen deutlichen Schritt weiter und machte keinen Hehl aus dem Vorhaben: „Wir wollen 2021 aufsteigen und in der Saison darauf den Klassenerhalt in der Landesliga schaffen.“

BSV bereits mit 21 von 24 möglichen Zusagen

Mit neun Punkten aus vier Spielen verlief der Start in die neue Spielzeit auch durchaus verheißungsvoll – doch dann machte Corona dem weiteren Verlauf einen Strich durch die Rechnung. Die fußballfreie Zeit nutzten die Offiziellen des Ost-Bezirksligisten nun dazu, um „die Weichen für die neue Saison zu stellen“. Bedeutet: Olaf Poschmann hat dem Verein, wie auch das gesamte Trainerteam, sein Ja-Wort gegeben. „Ähnlich schnell konnten bereits 21 Spieler ihre Zusage für die kommende Saison geben“, vermeldet der BSV weitere positive Neuigkeiten, ohne jedoch namentlich ins Detail gehen zu wollen. Lediglich bei zwei Spielern stehe „noch ein Fragezeichen hinter dem Verbleib“, während man bereits einen fixen Abgang zu verzeichnen hat. „Lavdrim Kama wird beruflich enger eingespannt sein und uns dementsprechend verlassen.“ Dennoch: „Bereits 21 von möglichen 24 Zusagen ist ein Brett und ein super Zeichen an alle!“ Abschließend verbleibt man mit der Hoffnung: „Auf dass der Ball bald wieder rollt!“

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