Regionalliga Nord
17. Spieltag


FC Teutonia 05

0

:

2


Hamburger SV (U21)

Anpfiff

So - 06.11. 14:00 Uhr

Spielstätte

Stadion Hoheluft

Zuschauer

430

Schiedsrichter

Sambill (Lübeck)

Regionalliga Nord

„Man hat gesehen, warum der HSV weit oben steht und wir im Abstiegskampf sind“

Moses Otuali (2. v. re.) bejubelt seinen vorentscheidenden Treffer zum 2:0 für die "Rothöschen". Foto: noveski.com

Ein Derbysieg, der beflügen sollte. Doch Flügel verliehen hat der 1:0-Erfolg beim FC Eintracht Norderstedt dem FC Teutonia 05 offenbar nicht. Vielmehr machte sich im zweiten Hamburger Derby in Folge gegen die U21 des HSV die alt-bekannte Schwäche breit und bemerkbar. „Ich glaube, dass man schon gesehen hat, warum der HSV so weit oben steht und wir uns letztendlich im Abstiegskampf befinden“, resümierte ein einmal mehr ernüchterter Teutonen-Trainer David Bergner.

Das 0:1: Arlind Rexhepi (re.) nimmt Maß - und schlenzt die Kugel mit links ins lange Toreck. Foto: noveski.com

„In der ersten Halbzeit hatte der HSV zwei Aktionen“, so Bergner im Vereins-Interview. Aber zwei Aktionen, die es in sich hatten. Denn gleich zweimal musste den „Kreuzkirchlern“ das Aluminium helfend zur Seite stehen. „Wir hatten mehr Spielanteile und richtig viele Umschaltmomente, machen aber einfach das Tor nicht.“

Und so stand am Ende die nächste Niederlage zu Buche, obwohl man, zumindest laut Bergner, „in der zweiten Halbzeit eigentlich ganz gut drin war“. Aber auch nur eigentlich. Denn: „Wir verteidigen im eigenen Strafraum nicht so aggressiv, wie wir es müssten. Und dann geht der erste Schuss des Gegners rein.“ Arlind Rexhepi machte das, was er schon in der vergangenen Saison beim 5:1-Kantersieg der „Rothöschen“ gegen die Mannen aus Ottensen machte. Er schlenzte das Leder ins lange Eck - diesmal nur mit links und von der anderen Seite (59.)! „Danach waren wir ein bisschen angefasst“, musste Bergner eingestehen.

"In Emden müssen wir gewinnen!"

Das 0:2: Teutonen-Torsteher Marius Liesegang fliegt vergeblich. Der Ball schlägt im Knick ein. Foto: noveski.com

Allerdings musste der Teutonen-Coach kurz zuvor seinen „Abwehrboss“ Kevin Weidlich verletzungsbedingt rausnehmen. Fortan fehlte hinten jegliche Struktur und Sicherheit. Glück hatten die Hausherren noch, als Pingdwinde Beleme einen kapitalen Bock in der Defensive nicht auszunutzen wusste und den Ball am leeren Gehäuse vorbei schob (62.). Doch wenige Augenblicke später machte Moses Otuali alles klar - 0:2 (65.)! Eine Chance durch Fabian Graudenz - das war’s. „Das sind einfach die Probleme, die wir schon die ganze Saison haben“, klagte Bergner.

„Ich glaube, wir haben uns vernünftig verkauft und hatten Möglichkeiten, aber keine zwingenden Torchancen. Man hat gesehen, dass wir uns zwar viel vorgenommen haben. Momentan ist aber erstmal eine große Enttäuschung da. Denn das war ein Spiel, was man nicht verlieren muss“, so das Fazit. Abschließend richtete er den Blick nach vorne - und betonte: „In Emden müssen wir gewinnen! Da gibt es keine Ausreden!“