Corona

„Lockdown“ verlängert – Saison-Aus scheint sicher!

Symbolbild: Bode

Die Hoffnung war gering. Sehr gering sogar. Nach dem großen „Corona-Gipfel“ und der Zusammenkunft von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten am Dienstag scheint jedoch endgültig festzustehen: Der Amateurfußball in Hamburg wird weiter ruhen – und das wohl auf Pflichtspielebene bis mindestens Ende Juni!

„Sollte eine Öffnung der Sport-Anlagen im Bereich des HFV ab dem 13. Februar 2021 stattfinden, könnte die Meisterschaft (einfache Hinrunde) und der Pokalwettbewerb (LOTTO- und Holsten-Pokal) durchgeführt werden“, hatte Dirk Fischer, Präsident des Hamburger Fußball-Verbandes, vor nicht mal zwei Wochen in einem offenen Brief an die Vereine noch die vage Hoffnung, dass die Saison ein sportliches Ende finden könnte. 


Weiter hieß es dort: „Sollte der 13. Februar 2021 verstreichen, ohne dass bis dahin Mannschaftstraining wieder möglich ist, wird die Saison 2021/2022 am 1. Juli 2021 mit dem Stand 1. Juli 2020 neu begonnen; dann gäbe es in der Saison 2020/2021 keine Meister sowie keine Auf- oder Abstiege. Über eventuelle überregionale Auf- und ggf. Abstiege müsste gesondert entschieden werden.“

Bedeutet im Umkehrschluss: Nach der Entscheidung beim großen Corona-Gipfel, dass der Lockdown nicht nur bis zum 14. Februar verlängert, sondern in gewissen Punkten sogar noch einmal verschärft wurde, dürfte die Spielzeit 2020/21 endgültig zu den Akten gelegt werden! 

Am kommenden Freitag (22. Januar 2021, 17:00 Uhr) wird das Geschäftsführende Präsidium des HFV mit den Vereinen in einer Videokonferenz über die Folgen der Entscheidung, die aktuelle Situation sowie die weitere Vorgehensweise diskutieren. Doch schon jetzt scheint klar: Fußball auf Liga-Ebene wird in Hamburg erst ab dem 1. Juli wieder gespielt werden – wenn Corona dem Ganzen nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht…

Kommentieren