3. Liga
29. Spieltag


SC Freiburg II

3

:

0


VfB Lübeck

Anpfiff

Sa - 09.03. 14:00 Uhr

Spielstätte

Dreisamstadion

Zuschauer

4358

Schiedsrichter

Assad Nouhoum

Breunig lässt es richtig krachen

Die Zweitvertretung von SC Freiburg befindet sich nach dem klaren 3:0-Sieg beim Kellerduell gegen Lübeck im Auftrieb. Im Vorfeld war eine ausgeglichene Partie erwartet worden, doch SCF II wusste zu überraschen. Der knappe 1:0-Erfolg im Hinspiel hatte seinerzeit Freiburg Glücksgefühle beschert.

4.358 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für SCF schlägt – bejubelten in der 29. Minute den Treffer von Maximilian Breunig zum 1:0. Die Pausenführung des Schlusslichts fiel knapp aus. Beim VfB kam zu Beginn der zweiten Hälfte Cyrill Akono für Sören Reddemann in die Partie. Die nächsten beiden Treffer waren einem Mann vorbehalten: Breunig schnürte einen Doppelpack (47./66.), sodass SC Freiburg II fortan mit 3:0 führte. In der 77. Minute stellte der VfB Lübeck personell um: Per Doppelwechsel kamen Emanuel Adou und Florian Egerer auf den Platz und ersetzten Mirko Boland und Daouda Beleme. Gleich drei Wechsel nahm SCF II in der 79. Minute vor. Breunig, Pascal Fallmann und Fabian Rüdlin verließen das Feld für Patrick Lienhard, Alexander Lungwitz und Yann Sturm. Schließlich erlitt Lübeck im direkten Aufeinandertreffen mit dem Abstiegskonkurrenten eine deutliche Niederlage.

Für SC Freiburg II ging es nach dem Erfolg in der Tabelle weder nach oben noch nach unten. Das Heimteam bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt fünf Siege, vier Unentschieden und 20 Pleiten. SCF II befindet sich auf Kurs und holte in den vergangenen fünf Spielen neun Punkte.

Mit lediglich 23 Zählern aus 29 Partien steht der VfB auf einem Abstiegsplatz. Im Sturm der Lübecker Elf stimmt es ganz und gar nicht: 26 Treffer konnte er in dieser Saison erst erzielen. Vier Siege, elf Remis und 14 Niederlagen haben die Gäste momentan auf dem Konto. Siege waren zuletzt rar gesät beim VfB Lübeck. Der letzte dreifache Punktgewinn liegt nun schon acht Spiele zurück.

Über eine sattelfeste Defensive verfügen beide Teams normalerweise nicht: Durchschnittlich 1,79 Gegentreffer von SC Freiburg II stehen 1,9 bei Lübeck gegenüber. Im aktuellen Spiel gelang es ersteren aber zur Abwechslung, keinen Gegentreffer zuzulassen.

Nächster Prüfstein für SCF II ist der Hallescher FC (Samstag, 16:30 Uhr). Der VfB misst sich am selben Tag mit dem SSV Jahn Regensburg (14:00 Uhr).