2. Bundesliga
33. Spieltag


FC St. Pauli

3

:

1


VfL Osnabrück

Anpfiff

So - 12.05. 13:30 Uhr

Spielstätte

Millerntor-Stadion

Zuschauer

29546

Schiedsrichter

Martin Petersen

Osnabrück seit fünf Spielen ohne Sieg

Nichts zu holen gab es für Osnabrück bei St. Pauli. Sankt Pauli erfreute seine Fans mit einem 3:1. Wem die Favoritenrolle bei diesem Match zusteht, war vorab klar. Der FC St. Pauli enttäuschte die Erwartungen nicht. Auf eigenem Platz hatte der VfL Osna im Hinspiel ein 1:1-Remis verbucht.

St. Pauli erwischte einen Auftakt nach Maß und ging vor 29.546 Zuschauern durch Oladapo Afolayan bereits nach sieben Minuten in Führung. Bis zur Pause fiel kein weiteres Tor, sodass das Heimteam mit einer Führung in die Kabine ging. Das 2:0 des Spitzenreiters stellte Afolayan per Rechtsschuss sicher. In der 58. Minute traf er zum zweiten Mal in der Partie. In der 67. Minute stellte der VfL Osnabrück personell um: Per Doppelwechsel kamen Thomas Goiginger und Jannes Wulff auf den Platz und ersetzten Christian Conteh und Noel Niemann. Für das 3:0 des FC St. Pauli sorgte Marcel Hartel, der in Minute 68 zur Stelle war. Bei Osnabrück kam Lars Kehl für Charalambos Makridis ins Spiel und sollte fortan für neue Impulse sorgen (80.). Gleich drei Wechsel nahm St. Pauli in der 84. Minute vor. Johannes Eggestein, Afolayan und Hartel verließen das Feld für Andreas Albers, Carlo Boukhalfa und Aljoscha Kemlein. Der VfL Osna verkürzte den Rückstand in der 91. Minute durch einen Elfmeter von Kehl auf 1:3. Am Ende stand der FC St. Pauli als Sieger da und behielt die drei Punkte verdient zu Hause.

Nach 33 Spieltagen und nur fünf Niederlagen stehen für St. Pauli 66 Zähler zu Buche. Der Defensivverbund des FC St. Pauli ist nur äußerst schwer zu knacken. Die erst 35 kassierten Gegentore suchen in der Liga ihresgleichen.

Mit 68 Gegentreffern ist der VfL Osnabrück die schlechteste Defensivmannschaft der Liga. Der Vfl steht mit 25 Punkten am Ende einer schweren Saison auf einem Abstiegsplatz. Im Angriff des Gasts herrscht Flaute. Erst 29-mal brachte Osnabrück den Ball im gegnerischen Tor unter. Mit nun schon 18 Niederlagen, aber nur fünf Siegen und zehn Unentschieden sind die Aussichten des VfL Osna alles andere als positiv.

Der VfL Osnabrück steckt nach fünf Partien ohne Sieg im Schlamassel, während St. Pauli mit aktuell 66 Zählern alle Trümpfe in der Hand hat.

Als Nächstes steht für den FC St. Pauli eine Auswärtsaufgabe an. Am Sonntag (15:30 Uhr) geht es gegen den SV Wehen Wiesbaden. Osnabrück empfängt – ebenfalls am Sonntag – die Hertha BSC.