Zuschauerbericht
Wenn Grand, dann top: DSC Hanseat gewinnt 2:1 bei Billstedt/Horn
Fast hätte sich eine alte Fußball-Wahrheit mal wieder bestätigt: Wenn du vorne die Chancen nicht reinmachst, kriegst du hinten irgendwann einen rein. So hätte es auch beim Gastspield des DSC Hanseat bei Billstedt/Horn II ausgehen können. In der 1. Halbzeit liessen die Dulsberger Ball und Gegner fast nach Belieben laufen, spielten sich Torchance um Torchance heraus, die aber fast am 5-Minuten-Takt vergaben. Yusuf Tan Zeyrek zielte frei vor dem Tor rechts vorbei, Danny Ockenfuss von der Strafraumlinie links, Kevin Rodrigues verfehlte freistehend links wie rechts. So dauerte es bis zur 32. Minute, ehe Rodrigues mit einem feinen Steckpass Yakup Kurt freispielte, der mit einem satten Schuss ins lange Eck zum 1:0 vollendete. Mit diesem knappen Vorsprung trotz drückender Überlegenheit ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel fanden die Hanseaten dann zunächst nur schwer wieder ins Spiel, zumal die Gastgeber ihre sture Defensivtaktik der ersten Durchgangs etwas lockerten. Trotzdem schien das Spiel nach dem 2. Treffer des DSC in der 60. Minute entschieden: Nach einer Flanke von rechts des eingewechselten Özgür Demir und einigem Durcheinander im Billstedter Strafraum erzielte Danny Ockenfuss das 2:0. In der Folge hatten die Dulsberger noch etliche Konterchancen, die klarste vergab Routinier Kerem Ocak, der den Ball aus kürzester Entfernung neben das leere Tor abtropfen ließ. Zekeriya Kurt verfehlte nach sehenwertem Solo, Demir scheiterte aus 12 Metern am Keeper der Gastgeber. All dies wohl auch Anzeichen für eine nachlassende Konzentration auf Dulsberger Seite, die dem läuferischen Aufwand der ersten Stunde Tribut zollen musste. In der Folge kam Billstedt/Horn zunehmend auf, erzielte in der 73. Minute das 1:2, hatte 4 Minuten später Pech mit einem Abseitstor und scheiterte in der 80. Minute mit einem Kopfball nach einer Ecke am grossartig reagierenden DSC-Ersatzkeeper Mesut Asikan. Aber damit hatten die Gastgeber ihr Pulver verschossen, und auch der DSC Hanseat konnte die letzten Minute trotz einiger guter Ansätze nicht mehr nutzen, um den endgültigen K.O.-Schlag zu setzen. So blieb es beim letztlich hochverdienten 1:2-Auswärtssieg der Dulsberger, den sie - wie hätte es auch anders sein können - wieder auf einem tradtionellen Grand-Platz erringen konnten. Der DSC Hanseat spielte mit: Asikan - Dinga, Roufin, Cabral - Ocak, Ockenfuss - Yakup Kurt, Uygar, Zeyrek - Zekeriya Kurt - Rodrigues (Demir)
Zuschauerbericht
Schlammschlacht an der Stephanstrasse: DSC Hanseat I gegen Condor III = 1:4
10 unkonzentrierte Minuten nach der Pause kosteten den DSC Hanseat einen Überraschungserfolg gegen Condor III, den souveränen und noch ungeschlagenen Tabellenführer der Kreisklasse 3. Auf aufgrund der Regenfälle am Samstag seifigem, stellenweise schlammigem Platz an der Stephanstrasse entwickelte sich in der 1. Halbzeit ein Spiel, in dem die Dulsberger mit enormem kämpferischen Einsatz die Gäste nichts ins Spiel kommen ließen und durch Kevin Rodrigues und Demir Özgür die Möglichkeit hatten, in Führung zu gehen. Das gelang der Raubvögel-Dritten dann mit der ersten Torchance in der 27. Minute, doch schon 3 Minuten später schlugen die Hanseaten zurück: Nach einer erfolgreichen Defensivaktion ging es über Zekeriya Kurt in einem schnellen Konter nach vorn, dessen öffnenden Pass Özgür Demir in vollem Lauf mitnahm und mit einem Schuss ins lange Eck zum 1:1 versenkte. Mit diesem für die Gäste eher glücklichen Ergebnis ging es in die Pause. Diese Unterbrechung sorgte dann allerdings für einen Bruch im Spiel der Dulsberger, die sich in den ersten 10 Minuten nach Wiederanpfiff einige Unkonzentriertheiten leisteten. Zwei individuelle Fehler ermöglichten dem in 16 Spielen bei einem Remis 15 x siegreichen Tabellenführer dann die 1:3-Führung: Beim 1:2 ließ der angeschlagene DSC-Torwart Joey Müller einen eigentlich harmlosen Abschluß so nach vorne abprallen, dass der Angreifer dann doch per Kopf vollenden konnte, beim 1:3 waren sich Müller und DSC-Abwehrchef Flavio Cabral in einer scheinbar bereits bereinigten Situation uneinig, was es dem Condor-Angreifer erlaubte, dazwischen zu gehen und den Ball ins Tor zu schieben. Danach stabilisierte sich das DSC-Team, musste zwar nach 67 Minuten noch das 1:4 und zudem einen Lattentreffer hinnehmen, hatte aber selbst ebenfalls noch eigene Tormöglichkeiten, die aber ungenutzt blieben. Alles in allem aber eine trotz Niederlage überzeugende Leistung, mit der die Dulsberger nachhaltig ihre Stärke auf dem heimischen Grand und ihre Position als bester Aufsteiger der Kreisklasse unter Beweis stellten. Der DSC Hanseat spielte mit: Müller - Yakup Kurt, Cabral, Ockenfuss, Iskender - Rodrigues (Asikan), Mustapha, Uygar, Zeyrek - Zekeriya Kurt (Ekineken), Demir
Zuschauerbericht
Erfolgreiche Grand-Spezialisten: 5:0-Auswärtsieg des DSC Hanseat bei Preußen Hamburg
So langsam stellt sich mancher beim DSC Hanseat die Frage, ob der Umbau des heimischen Sportplatzes an der Vogesenstrasse in einen Kunstrasenplatz wirklich so eine gute Idee ist: Denn 18 seiner bisher 21 Punkte konnte das Team vom Dulsberg auf dem traditionellen roten Grand-Geläuf einfahren, während es auf Kunstrasen neben einem einzigen Auswärtssieg 5 zum Teil sehr hohe Niederlagen setzte. Insofern kam das Auswärtsspiel auf dem Grandplatz am von-Elm-Weg gegen Preußen Hamburg dem DSC-Team gerade recht. Aber auch wenn die Dulsberger tatsächlich gleicht gut ins Spiel fanden und den Gastgeber in die eigene Hälfte zurückdrängten, ließ der Erfolg in der ersten Hälfte auf sich warten. Im Gegenteil hielten sich trotz der spielerischen Überlegenheit die Torchancen weitgehend die Waage. Yusuf Tan Zeyrek scheiterte für den DSC ebenso freistehend am Preußen-Keeper wie der ehemalige DSC'ler Rene Hanuschke am Hanseaten-Torwart Joey Müller, der zudem einen 18-Meter-Freistoß gerade noch so eben an die Latte lenken konnte. Unglücklich für die Gastgeber zudem, dass sie schon in der 1. Halbzeit zweimal verletzungsbedingt auswechseln mussten, jeweils nach Zusammenstössen zwischen dem Torwart als letzten Mann und einem Stürmer. Unrühmlicher Höhepunkt der ersten Halbzeit dann eine rassistische Beleidigung des Preußen-Abwehrchefs gegen einen DSC-Spieler - die sich daraus ergebende gelbe Karte sollte noch Folgen haben. Die zweite Halbzeit ging das Team vom Dulsberg dann ergänzend zur spielerischen Überlegenheit dann auch insgesamt deutlich entschlossener an, schon bald auch mit zählbarem Erfolg. In der 53. Minute bediente Zekeriya Kurt mit einem perfekten Pass in den freien Raum Kevin Rodrigues, der zum 1:0 vollstreckte. Wenig später dann die Konsequenz aus der gelben Karte der 1. Halbzeit: Auf Höhe der Mittellinie grätschte der der Preußen-Anwehrspieler in einer völlig unsinnigen Aktion Zekeriya Kurt in vollem Lauf um, die folgende gelb-rote Karte war eigentlich eine noch zu milde Bestrafung. In der 60. Minute spielte sich der auch diesmal wieder läuferisch überragende Danny Ockenfuss auf links bis zur Grundlinie durch und legte zurück auf den 5-Meter-Raum, wo der eingewechselte Erdi Ekineken per Direktabnahme zum 2:0 vollendete. Und in diesem Rhythmus ging es weiter: Yusuf Tan Zeyrek mit links auf 10 Metern ins untere rechte Toreck zum 3:0, Zekeriya Kurt nach feiner technischer Einzelleistung zum 4:0 und schließlich Danny Ockenfuss von der Strafraumgrenze zum 5:0 stellten den 5. Saisonsieg auf einem Grandplatz sicher. Zum guten Schluss konnte Hami Kurt in den letzten 3 Minuten nach seiner schweren Verletzung vom Frühjahr sein Comeback feiern. Alles in allem ein gelungener Ausflug vom Dulsberg nach Horn vor dem kommenden Gastspiel des ungeschlagenen Tabellenführers Condor III am kommenden Sonntag. Ob der DSC Hanseat ihn auf der ungewohnten Asche ins Stolpern bringen kann? Der DSC Hanseat spielte mit: Müller - Y.Kurt, Roufin, Dinga - Iskender, Mustapha (Memis) - Uygar, Ockenfuss, Zeyrek - Z. Kurt (H. Kurt) - Rodrigues (Ekineken)
Zuschauerbericht
7:0-Befreiungsschlag nach Krisensitzung - Demir erneut dreifacher Torschütze
Die blamable 6:2-Niederlage bei Hamm United III am vergangenen Wochenende war der Tropfen, der das Fass beim DSC Hanseat zum Überlaufen brachte. Immer wieder brach das Team von Ercan Kurt, das in der vergangenen Saison vor allem aufgrund seiner stabilen Defensive erfolgreich gewesen war, nach Rückständen ein und musste deftige Klatschen gegen Gegner hinnehmen, mit denen die Dulsberger sich eigentlich spielerisch auf Augenhöhe befanden. Wollte man in der in Kürze beginnenden Rückrunde bestehen, musste sich - da war sich Kurt sicher - etwas ändern. Schritt 1 war in der vergangenen Woche eine Verkleinerung des zu großen Kaders, um konzentrierter arbeiten zu können, Schritt 2 am Vorabend des Spiels gegen den SV Vahdet eine mehrstündige Krisensitzung im Vereinsheim "Café Südpol", in der schonungslos und selbstkritisch alles auf den Tisch kam, was sich im Laufe der Saison an Ärger aufgestaut hatte - von der schlechten Saisonvorbereitung über den Leistungsabfall bei ehemaligen Leistungsträgern bis hin zu fehlenden Einstellung und Moral bei Rückständen. Und geht man vom Ergebnis des heutigen Spiels gegen Vahdet aus, ist der Befreiungsschlag für eine bessere Rückrunde gelungen: Der 7:0-Erfolg - übrigens der erste seit dem Wechsel zum Ausweichplatz Stephanstrasse - fiel am Ende um das eine oder andere Tor zu hoch aus, war aber aufgrund einer hochengagierten kämpferischen Leistung mit der Spieldauer zunehmenden spielerischen Akzenten hochverdient. Der DSC Hanseat startete hochkonzentriert in das Spiel und hatte in den ersten 5 Minuten bereits 2 Torchancen - einmal scheiterte Özgür Demir am Gästekeeper, einmal wurde sein Querpass auf den freistehenden Yusuf Tan Zeyrek gerade noch abgefangen. Danach entwickelte sich ein weitgehend ausgeglichenes Spiel, in dem sich die Dulsberger Defensive durch eine wiedergewonene Kompaktheit auszeichnete, vor allem durch die Mitte mit den beiden Sechsern Mustapha und Iskender sowie dem zentralen Verteidiger Roufin ging für die Gäste praktisch nichts, sodass DSC-Keeper Joey Müller eigentlich nur bei einem tückischen Freistoss von der linken Strafraum in Gefahr geriet. Aber auch für die Angreifer der Hanseaten gab es bis zur 44. Minute kein Durchkommen, dann schlug das Dulsberger Offensiv-Duo Zekeriya Kurt und Özgür Demir zu: Mit einem öffnenden Ball über die Abwehr schickte Kurt Demir in den freien Raum, der souverän zum 1:0-Pausenstand vollendete. Diese Kombination sollte dann in der 2. Halbzeit auch das Spiel entscheiden: zunächst setzte sich in der 59. Minute Kurt auf dem rechten Flügel durch, passte auf Demir, der etwa 10 Meter vor dem Tor von halblinks nach innen zog und das 2:0 erzielte. Nachdem die Gäste kurz danach einen Foul-Elfmeter vergaben, in der 75. Minute dann der endgültige K.O. für Vahdet: Wieder Kurt, wieder Demir, ein trockener Schuss aus 14 Metern, 3:0. Unrühmlicher Höhepunkt des Spiels war dann eine durch einen völlig unnötigen Disput des Vahdet-Kapitäns mit Zuschauern ausgelöste Rudelbildung, in die sich auch der quer über den Platz laufende Gäste-Coach einmischte. Letztlich konnte aber Schiedsrichter Marco Dittmer die Situation beruhigen und das Spiel fortsetzen. Die Dulsberger liessen sich durch diesen Zwischenfall ohnehin nicht aus dem Konzept bringen: Der eingewechselte Kevin Rodrigues setzte seinen Gegenspieler so unter Druck, dass er den Ball erobern und quer zum freistehenden Zekeriya Kurt passen konnte, der aus 5 Metern auf 4:0 erhöhte, bevor Rodrigues selbst aus kurzer Entfernung zum 5:0 vollstrecke. Das 6:0 resultierte dann aus einer eigentlich verunglückten Flanke des ebenfalls eingewechselten Mesut Asikan, die sich über den Vhadet-Keeper hinweg ins hintere Tordreieck senkte. Das 7:0 war dann dem laufstärksten Hanseaten vorbehalten: Danny Ockenfuss krönte seine Leistung mit einem Schuss aus 12 Metern ins untere echte Toreck. Auch wenn naturgemäß nach einem schwierigen Saisonverlauf nicht alles klappte, war zu spüren, dass der DSC Hanseat - wenn er an die heutige Ein- und Aufstellung anknüpfen kann - beste Aussichten auf eine erfolgreichere Rückrunde hat, die am kommenden Sonntag gegen Preussen Hamburg startet. Der DSC Hanseat spielte mit: Müller - Hayvali (Yakup Kurt), Roufin, Dinga - Iskender, Mustapha - Uygar, Ockenfuss, Zeyrek (Asikan) - Zekeriya Kurt - Demir
Zuschauerbericht
DSC Hanseat: Die Comeback-Kids von der Stephanstrasse
Seit die Erste des DSC Hanseat wegen des Platzumbaus an der heimischen Vogesenstrasse für ihre Heimspiele auf den Sportplatz Stephanstrasse umgezogen ist, hat sie zwar die letztjährige Heimstärke etwas eingebüßt, dafür aber völlig neue Comeback-Qualitäten entwickelt: dreimal traten die Dulsberger auf dem Stephanstrassen-Grand an, dreimal gerieten sie scheinbar aussichtslos in Rückstand, dreimal konnten sie sich aus dieser Lage befreien. Gegen Eilbek III gab es nach 0:3 ein 3:3, gegen Rahlstedt IV nach 0:2 ein 2:2, und gegen SCALA III konnte ein 1:4 zunächst in ein 4:4 verwandelt werden, auch wenn das Spiel dann letztlich mit 4:5 verloren ging. Dabei waren die Vorzeichen gegen Alstertal/Langenhorn für die Hanseaten alles andere als günstig: Wegen des anhaltenden Regenwetters fielen in den letzten Wochen fast alle Traingseinheiten aus, die beiden Stammtorhüter Peemöller und Müller waren verhindert, Mannschaftskapitän Yakup Kurt fehlte aus gesundheitlichen Gründen genauso wie Roufin und Omerovic, Routinier Kerem Ocak urlaubsbedingt. So musste Trainer Ercan Kurt vor allem die Defensive umbauen und dort auf den nach 8 Wochen aus einer Verletzung zurückkehrenden Dinga setzen. Zudem war die Moral nach der 0:8-Schlappe vom vorherigen Wochenende bei Vorwärts/Wacker stark angegriffen. Diese Belastungen waren denn auch in der ersten Viertelstunde deutlich zu spüren, Hayvali und vor allem der ohne Spielpraxis agierende Dinga, die Aussenspieler in der Dreier-Abwehr, taten sich schwer. Das nutzte SCALA zu einem Doppelschlag in der 15. und 16. Minute durch Dave Sternbeerg, den die DSC-Defensive in der 1. Halbzeit nicht unter Kontrolle zu bringen wusste. Aber an der Stephanstrasse läuft es anders als bei den Auswärtsauftritten der Dulsberger, hier scheinen sie den Rückstand zu brauchen, um aufzuwachen. Mit zunehmender Spieldauer gestaltete die Mannschaft das Chancenverhältnis ausgeglichen, zunächst traf Danny Ockenfuss aus 18 Metern die Latte, dann wurden Zekeriya Kurt und Özgür Demir im letzten Moment von der SCALA-Abwehr geblockt. In der 29. Minute fing Savas Hayvali kurz vor der Mittellinie einen gegnerischen Angriff ab und startete einen Slalomlauf bis in den Strafraum, wo sein Schussversuch abgeblockt wurde. Den abprallenden Ball angelte sich Özgür Demir und setzte sich im Strafraum ein paar Schritte nach links ab, um dann aus 12 Metern zum 1:2 zu treffen. Kurz danach fast das 2:2: Eine Demir-Flanke von der rechten Seite nahm Zekeriya Kurt aus 16 Metern volley, scheiterte am guten reagierenden El Safty im SCALA-Tor. Stattdessen auf der Gegenseite das 1:3, wieder durch Sternberg. Zur Pause stellte DSC-Trainer Ercan Kurt um: Der erschöpfte Dinga wurde durch Uygar ersetzt, der auf die rechte Aussenbahn ging, Gül wechselte auf die linke Seite der Dreier-Kette, und Iskender nahm den überragenden Sternberg in Manndeckung. Zunächst schien diese Umstellung nicht aufzugehen, Sternberg erzielte in der 47. Minute nach einem Solo an 4 DSC-Spielern vorbei das scheinbar vorentscheidende 1:4. Aber dann kippte der Spielverlauf in schnellem Tempo auf die Dulsberger Seite: In der 53. Minute verwandelte Demir einen an ihm und Zeyrek verschuldeten Foul-Elfmeter zum 2:4, 5 Minuten später erzielte Zekeriya Kurt mit einem präzisen Linksschuß vom rechten Strafraumeck das 3:4, weitere 4 Minuten später war es erneut Demir, der einen Pass in den freien Raum von Kurt in vollem Lauf am SCALA-Torhüter vorbeibrachte. Weitere 3 Minuten später hatte der eingewechselte Kevin Rodrigues freistehend das 5:4 auf dem Fuß, schoss aber knapp vorbei. Als so alles sich für die Dulsberger zu fügen schien, kam die kalte Dusche: Gül vertändelte als letzter Mann den Ball gegen den SCALA-Stürmer Sinn und konnte ihn dann nicht mehr am Torschuss zum 4:5 hindern (69. Minute). In den verbleibenden 20 Minuten drückte der DSC auf den erneuten Ausgleich, letztlich aber ohne Erfolg. In der besten Szene kam Demir um eine Zehntelsekunde zu spät, um einen weiteren öffnenden Pass von Kurt am SCALA-Keeper vorbeizuspitzeln. Die nächste Möglichkeit, den "Fluch der Stephanstrasse" zu besiegen und den ersten Heimsieg auf dem Ausweichplatz einzufahren, gibt es für den DSC am 3. November gegen Vahdet I, vorher geht es am kommenden Sonntag an der Snitgerreihe gegen den Mitaufsteiger Hamm United III. Der DSC Hanseat spielte mit: Asikan - Hayvali, Mustapha, Dinga (Uygar) - Armut, Gül, Ockenfuss - Iskender, Z. Kurt, Zeyrek - Özgür
Zuschauerbericht
Das DSC-Wochenende: Dramatik, Schützenfest und ein langersehnter Sieg
Erstmals nach dem feststehenden Baubeginn an der Vogesenstrasse musste der DSC Hanseat an diesem Wochenende auf dem Ausweichplatz Stephanstrasse antreten. Und der neue Platz schien die Super-Senioren, die gegen Farmsen den Auftakt machten zu beflügeln. Sie konnten das, was sich in den Leistungen der vergangenen Woche andeutete, bestätigen und landeten mit 3:1 gegen Farmsen ihren ersten Sieg nach einer Durststrecke von 2 Jahren. Wesentlich dramatischer ging es am Sonntag beim Spiel DSC Hanseat 1 gegen SC Eilbek 3 zu. Wie schon mehrfach in dieser Saison startete das durch den Ausfall mehrerer Leistungsträger geschwächte Team relativ souverän und konnte den sehr defensiv eingestellten Gast in die Defensive zurückdrängen. Nach etwa 20 Minuten aber ließ die Konzentration - wie ebenfalls schon in einigen Spielen zuvor - nach, im Mittelfeld häuften sich dei Fehlpässe, ungut ergänzt durch Lücken in der Abwehr. Die Folge: 3 durch individuelle Fehler verursachte Gegentore in der 23., 27. und 36. Minute. Aber diesmal fiel die Reaktion der Mannschaft anders aus, als in den angesprochenen Spielen zuvor. Zwar blieben die spielerischen Mängel, aber angeführt von Routinier Ghazi Mustapha stabilsierte sich die Abwehr, während die ohnehin nicht sattelfeste Eilbeker Defensive dem kämpferischen Druck der Hanseaten nicht standhalten konnte. In der 40. Minute konnte der von der rechten Aussenbahn ins zentrum gewechselte Yakup Kurt einen Flugball von der linken Seite gegen 2 Gegenspieler behaupten und auf 1:3 verkürzen. Der Druck der Dulsberger ließ auch nach der Pause nicht nach, Alen Omerovic erzielte nach einem Durcheinander in der Gäste-Defensive mit einem schönen Schuß von der Strafraumgrenze das 2:3, und nach einem der bestausgespielten Angriffe setzte sich zunächst Yakup Kurt auf dem rechten Flügel durch, legte präzise zurück auf Mahmut Armut und der vollendete mit einem satten Schuß vom rechten Strafraumeck zum 3:3 in der 53. Minute. Chancen, nicht nur 3 Tore zu machen, sondern auch 3 Punkte, waren für den DSC durchaus da, andererseits trafen die Eilbeker, die aus dem Spiel in der 2. Hälfte weitgehend chancenlos, mit 2 Distanz-Freistössen die Latte, was leicht das 4. Gegentor hätte bedeuten können, auch wenn DSC-Keeper Lars Peemöller in beiden Situationen wohl hätte abwehren können. So blieb es beim letztlich nicht ungerechten Unentschieden, das für das Team vom Dulsberg aufgrund der gezeigten Moral wie ein gefühlter Sieg war. Unschöner Abschluß des Spiels war ein völlig überflüssiges, überhartes Foul des Eilbeker Kapitäns gegen den DSC-Keeper, der längere Zeit behandelt werden musste - wie schon in der 1. Halbzeit nach einer ähnlichen Aktion durch den gleichen Spieler. Man kann schon die Frage stellen, ob hier die Torhüter ausreichend geschützt werden. Der DSC Hanseat spielte mit: Peemöller - Iskender, Roifin, Mustapha (Asikan) - Gül, Armut - Yakup Kurt, Omerovic, Uygar (Zeqiri) - Hayvali - Rodrigues Den Schlußpunkt eines erfolgreichen Wochenendes für den DSC setzte dann die Zweite, die beim Gastspiel bei TuS Hamburg 2 ein 6:0-Schützenfest feiern konnte.
Zuschauerbericht
Punkteteilung im Spitzenspiel
+++ 9. Spieltag in der Kreisliga 7 +++ 21.09.2019 14:00 Uhr SV Lohkamp – FTSV Komet Blankenese 2:2 (1:1) Samstagmittag am Furtweg in Eidelstedt: Der SV Lohkamp empfängt zum Spitzenspiel die Gäste vom FTSV Komet Blankenese in der Kreisliga 7. Beide Teams erwischten einen nahezu perfekten Start in die Saison und stehen aktuell mit 19 von 21 möglichen Punkten an der Tabellenspitze jedoch mit dem kleinen Unterschied, dass die Gäste aus Blankenese das um 19 Tore bessere Torverhältnis vorweisen können. Nach nicht einmal einer gespielten Minute wird es bereits schon brenzlig für die Hausherren, denn nach einem Missverständnis zwischen John Hilpert und Keeper Djordje Milanovic kommt Blankeneses Torjäger Steven Schönfeld an den Ball und schlenzt diesen aber denkbar knapp über den Querbalken. In der vierten Minute gibt es dann einen Freistoß für Komet von halbrechts, ausgeführt durch Kapitän Sascha Richert mit Schnitt auf den Kasten wo Keeper Milanovic den Ball nur abprallen lassen kann und Yannick Bräuer per Kopf abstaubt. 0:1! Lohkamp übt nun ein aggressives Pressing aus, die nächste Chance jedoch hat erneut Komet und zwar in der 12. Minute doch Schönfeld trifft hierbei nur das Außennetz. Rund 25 Minuten sind bisher gespielt, da hat Lohkamps Akteur Dusan Aksentijevic die Ruhe und den Überblick etwa 20 Meter vor dem Tor und lässt den Ball links oben im Knick einschlagen, ein traumhaftes Tor. 1:1! Die Gäste bleiben beim Kontern weiterhin brandgefährlich, in der 32. Minute wird Yannick Bräuer steil geschickt und legt dann clever zurück auf Sören Lühr der nicht lange fackelt und direkt abzieht, doch Lohkamps Mehrad Shalamzar Nejad ist hellwach und rettet auf der Linie. Kurz vor dem Pausenpfiff hat dann Dusan Aksentijevic im Mittelfeld viel Platz und versucht es aus der Distanz, der Ball fliegt aber um Haaresbreite links am Pfosten vorbei. Zwischenfazit: Komet startete nahezu perfekt in das Spiel und ging früh in Führung, mit der Zeit kam Lohkamp dann auch in der Partie an und erarbeitete sich ebenfalls gute Chancen. Das Unentschieden ist bis dato leistungsgerecht, man darf gespannt sein welches Team nach der Pause eventuell die Weichen noch auf Sieg stellen kann. Die Hausherren kommen ordentlich schwungvoll aus der Kabine und erarbeiten sich in der 47. Minute einen Eckball auf links. Ausgeführt durch Kadir Candir kommt der Ball mit Schnitt in den Strafraum und kann zunächst geklärt werden, Felix Rockel bringt diesen jedoch postwendend von rechtsaußen wieder herein wo Jannik Pohl an der Latte scheitert, die Szene geht aber weiter denn John Hilpert setzt auf rechts nach und befördert den Ball mit links aus rund 25 Metern über Keeper Matthias Kirchner hinweg in die Maschen. 2:1! Nachdem Lohkamp nun die Partie gedreht hat, erhöht Komet das Tempo und kommt bereits in der 52. Minute zu einer weiteren guten Chance, Henrik Schmidt bringt den Ball von rechts flach herein und Steven Schönfeld ist bereit zum Abschluss doch Jorge Gasparevic klärt noch rechtzeitig vor dem Angreifer. Fünf Minuten darauf ist erneut Komet in der Offensive unterwegs, dieses Mal bedient Henrik Schmidt seinen Teamkollegen Hüseyin Sahin, doch die Lohkamper Defensive passt auf und klärt zur Ecke. In der 69. Minute bleibt dann Komets Innenverteidiger Damian Haras nach einer Ecke im eigenen Strafraum liegen und nach kurzen Gespräch mit seinem Assistenten zückt Schiedsrichter Zibull die glatt rote Karte gegen Lohkamps John Hilpert. Aus Sicht des Berichteschreibers schwer zu beurteilen da diese Aktion vom Standort her nicht eindeutig sichtbar war. Insgesamt muss man heute aber sagen, dass die Leistung des Gespanns eher mäßig bis schwach ist. Viele Aktionen derselben Sorte auf beiden Seiten wurden sehr unterschiedlich bewertet was die Kartenvergabe angeht. Durch die Überzahl ergeben sich nun Räume für Komet und in der 77. Minute schlagen die Gäste dann zu, eine Flanke von Kapitän Sascha Richert kann Steven Schönfeld zunächst per Kopf nicht verwerten. Im zweiten Versuch nach Pass von Hüseyin Sahin jedoch kann Schönfeld seinen Torjägerinstinkt beweisen und netzt mit der nötigen Ruhe aus fünf Metern ein. 2:2! Sieben Minuten vor Schluss hat dann der kurz zuvor eingewechselte Daniel Brehmer die dicke Chance für Komet den vermeintlichen Siegtreffer erzielen, doch alleine vor Keeper Milanovic schlenzt der Routinier den Ball deutlich über die Latte. Unmittelbar vor dem Abpfiff hat dann Lohkamp selbst noch die Chance hier als Sieger vom Platz zu gehen, doch Onur Bektas kann sich zwar gegen Verteidiger Haras durchsetzen aber beim Abschluss scheitert er an Keeper Kirchner der stark pariert. Endresultat: Ein hart umkämpftes und stets spannendes Topspiel endet unentschieden, weil die Gäste von Komet in der Schlussphase in Überzahl noch zum nicht unverdienten Ausgleich kommen. Lohkamp war im zweiten Durchgang bis zum Platzverweis das etwas stärkere Team, durch die Unterzahl ergaben sich folgerichtig Räume für die Gäste, aber kurz vor Ultimo hatte man sogar selbst noch den Siegtreffer auf dem Fuß. © Dennis Hartwig
Zuschauerbericht
Für die Spitze reicht es (noch?) nicht - DSC Hanseat 1 unterliegt in Willinghusen mit 0:7
Nach zuletzt 3 Siegen in Folge wurden dem Aufsteiger DSC Hanseat 1 beim Auswärtsspiel in Willinghusen die Grenzen aufgezeigt, wie zuvor schon gegen den Tabellenführer Condor 3 und den Tabellen-Dritten Altengamme 4 gab es auch bei diesem Gastspiel für die Dulsberger nichts zu holen, mit einer 7:0-Packung wurde die Heimreise angetreten. Zwar war der Erfolg der Gastgeber hochverdient, sie waren den Hanseaten in nahezu allen Belangen - läuferisch, spielerisch, im Zusammenspiel - deutlich überlegen. Dennoch hätte das Ergebnis gemessen am Spielverlauf nicht so hoch ausfallen dürfen: Ärgerlich eine Situation beim Stand von 0:2 kurz vor der Pause, als Özgür Demir bei einem gut ausgespielten Konter frei vor dem Torwart zurückgepfiffen wurde. Die Entscheidung, in dieser Situation einen Freistoss für Willinghusen zu geben, um einen heftigen internen Disput zwischen zwei DSC-Spielern zu ahnden, darf man sicher als äusserst unglücklich bezeichnen. Noch ärgerlicher, aber selbstverschuldet die Nachlässigkeit im Dulsberger Defensivverhalten in den letzten 15 Minuten, die aus einer deutlichen 0:4-Niederlage eine 0:7-Klatsche werden ließ. Dabei waren vor allem in der ersten Hälfte die Fortschritte im Spiel der Dulsberger gegenüber den bisherigen Spielen gegen Spitzenteams deutlich zu erkennen: Statt des Abwehrbetons gegen Condor und dem völligen Verlust der Ordnung gegen Altengamme waren die Hanseaten zunächst in Willinghusen aus einer stabilen Defensivordnung durchaus in der Lage, dem feldüberlegenen Gastgeber Paroli zu bieten und auch immer wieder offensive Nadelstiche zu setzen. Auch die Gegentore in der 24. und 33. Minute brachten das Team nicht aus dem Konzept, und hätte es nicht die angesprochene unglückliche Schiedsrichterentscheidung gegeben, hätte man gut und gerne mit einem respektablen 2:1 in die Pause gehen können. Mit zunehmender Spieldauer zeigte sich aber dann, woran das Spiel der Dulsberger vor allem gegen Spitzenteams noch krankt: Mit nachlassender Kraft kommt das DSC-Mittelfeld läuferisch unter Druck, verliert zunehmend Zweikämpfe, wird im Passpiel immer ungenauer. Dadurch wird das Team immer weiter zurück in die Defensive gedrängt, die Offensivspieler - nur maximal 2 im 3:2:3:1:1-System des DSC - sind immer mehr auf sich allein gestellt und hängen weitgehend in der Luft. Folgerichtig gelingt nur noch selten eine Entlastung, viele Bälle aus der Abwehr werden schon im Mittelfeld abgefangen, es gelingt immer weniger, zweite Bälle zu gewinnen. Trotzdem konnten die Dulsberger über weite Strecken der 2. Halbzeit das Ergebnis in Grenzen halten (3:0 55.Minute, 4:0 64. Minute), wenn es auch kaum noch zu nennenswerten Offensivaktionen kam. Unerklärlich deshalb, weswegen es in der letzten Viertelstunde noch zu 3 weiteren Gegentoren kam, die bei etwas mehr Entschlossenheit im Zweikampf leicht hätten vermieden werden können. So steht am Ende eines über weite Strecken guten Auftritts gegen einen überlegenen Gegner eine ebenso unnötige wie deprimierende Klatsche. Fazit: Nach 8 Spieltagen kann man sicherlich davon sprechen, dass der Aufsteiger in der höheren Spielklasse angekommen ist, bis zu weitergehenden Ambitionen ist aber noch ein gutes Stück Weg zurückzulegen. Der DSC Hanseat spielte mit: Peemöller - Iskender, Mustapha (Rodrigues), Roufin - Gül, Cabral - Yakup Kurt, Armut (Hayvali), Zeyrek (Omerovic) - Zekeriya Kurt - Demir
Zuschauerbericht
DSC Hanseat 1 gewinnt letztes Spiel auf dem alten Grandplatz mit 4:1
Ein bisschen Wehmut war bei dem einen oder anderen schon dabei, als die Erste des DSC Hanseat ihr letztes Spiel auf dem altehrwürdigen Grandplatz an der Vogesenstrasse absolvierte (ab Mitte September wird ein neuer Kunstrasenplatz angelegt). Und ganz offensichtlich wollte die Mannschaft sich auf eine gute Weise von der roten Asche verabschieden, über weite Strecken der ersten Halbzeit zeigten die Dulsberger ihre bisher beste Saisonleistung. Bis auf ganz wenige Momente hatten sie ihren Gegner, den Störtebeker SV aus der Hafencity, sicher im Griff, auch wenn es bis zur 18. Minute dauerte, bis das erste tödliche Zuspiel gelang. Eine Seitenwechsel von OKan Uygar nahm Özgür Demir am 5-Meter-Raum direkt ab, ob es ein verunglückter Torschuss war oder ein genialer Querpass war, wird sein Geheimnis bleiben. Jedenfalls konnte Alen Omerovic den quer gelegten Ball aus kurzer Entfernung zum 1:0 über die Linie befördern. Nur 1 Minute später drang Okan Uygar von links in den Strafraum ein, dribbelte sich bis zur Grundlinie durch und erzielte aus spitzem Winkel und kurzer Entfernung das 2:0. In der 40. Minute schickte Zekeriya Kurt mit einem präzisen Pass den in den freien Raum startenden Demir, der von seinem Störtebeker-Gegenspieler nur mit einer textilen Notbremse aufgehalten werden konnte, die zur allgemeinen Überraschung zwar nur mit einer gelben Karte, aber auch mit einem Elfmeter bestraft wurde, den Demir sicher zum 3:0-Pausenstand verwandelte. Mit dem gleichen Schwung kamen die Dulsberger zunächst auch aus der Kabine. Der gut aufgelegte Demir setzte sich links durch und legte den Ball perfekt auf die 5-Meter-Linie zurück, wo sich Yakup Kurt wohl zu sehr über das offene Tor freute und freistehend über den Kasten schoss (51. Minute). Mit dieser vergebenen Großchance entstand dann ein Bruch im Spiel der Hanseaten. Zwar konnten sie die Gäste weitgehend vom eigenen Strafraum und Tor fernhalten, aber in den Kontersituationen fehlte es fast immer an der nötigen Passsicherheit und Präzision, dazu gesellte sich bei einigen DSC'lern ein unguter Eigensinn. So gelang dem Störtebeker SV zwar in der 60. Minute das 3:1 , insgesamt verlor das Spiel aber in der 2. Hälfte deutlich an Niveau. Bis zum Schlusspunkt: Den setzte Zekeriya Kurt in der 89. Minute mit einem wunderschönen Treffer aus 18 Metern mit dem linken Aussenrist ins obere rechte Tordreieck zum 4:1-Endstand. Damit festigte der DSC Hanseat seinen Heimnimbus - die Mannschaft blieb seit 12 Monaten auf der eigenen Asche unbesiegt, feierte den 3. Sieg in Folge und kletterte vor dem Auswärtsspiel beim Tabellen-Zweiten Willinghusen auf Platz 5 der Tabelle. Der DSC Hanseat spielte mit: Peemöller - Martinez Gärtner, Mustapha (Cabral), Iskender - Armut, Gül - Yakup Kurt, Omerovic (Zeyrek), Uygar (Hayvali) - Zekeiya Kurt - Demir
Zuschauerbericht
Hauptsache 3 Punkte - DSC Hanseat 1 schlägt DJK mit 2:0
Das Spiel fand zwar an der Snitgerreihe in Horm statt, tatsächlich war es aber eine Art Dulsberger Lokalderby: denn sowohl der DSC Hanseat wie auch DJK Hamburg trainieren seit vielen Jahren beide auf dem Dusberger Sportplatz an der Vogesenstrasse. Entsprechend motiviert gingen beide Teams denn auch das Spiel an, am Ende stand ein 2:0-Sieg der Ersten des DSC Hanseat. In einem Parallelspiel schlug DSC Hanseat 2 an der Vogesenstrasse die Dritte des Harburger TB mit 7:1. Anders als bei Heimspielen üblich setzte DJK Hamburg als Gastgeber gegen den DSC Hanseat auf eine verstärkte Defensive, aus der heraus dann über Boris Popovic, der vor einigen Jahren auch beim DSC gespielt hatte, Konterangriffe inszeniert werden sollten, was aber in der ersten Halbzeit eigentlich nur einmal erfolgversprechend, wenn auch letztlich erfolglos gelang. Wie schon in der vergangenen Saison taten sich die Hanseaten mit einer solchen defensiven Grundordnung außerordentlich schwer, wenn es überhaupt zu toprgefährlichen Situationen kam, dann mit Fernschüssen durch Veysel Gül, Zekeriya Kurt und Özgür Demir, die aber alle nicht zum Erfolg führten. Die meiste Zeit verhedderte sich der Dulsberger Sturm in der dichten DJK-Abwehr. So dauerte es trotz großer Feldüberlegenheit 44 Minutenbis zum 1:0 für die Hanseaten: eine Flanke von links wehrte DJK zu kurz und die Mitte ab, Alen Omerovic nahm den Ball aus 14 Metern volley und versenkte ihn im oberen linken Tordreieck. Die zweite Halbzeit war zunächst über weite Strecken eine Kopie der ersten: ein feldüberlegener DSC Hanseat, der sich nicht zuletzt auch aufgrund fehlender Passgenauigkeit immer wieder festrannte, eine kaum gefährdete DJK-Abwehr und ein weitgehend blockiertes Spiel. Mit fortschreitender Spieldauer wurden die DJK'ler mutiger und die eigentlich favorisierten DSC'er angesichts der nur kanppen Führung unsicherer und nervöser, in der 70. Minute kam nach einem Flankenwechsel Mohamed Hussein aus etwa 12 Metern frei zum Schuß und verzog nur knapp. Ansonsten blieb aber DJK ebenso ohne wirklich klare Torchance wie der DSC. In der 80. Minute dann die Entscheidung: Özgür Demir zieht von halblinks in die Mitte, lässt 2 Gegenspieler aussteigen und trifft aus 18 Minuten flach ins untere rechte Toreck zum 2:0 für den DSC Hanseat. Insgesamt ein eher enttäuschendes Dulsberger Lokalderby mit einem zwar letztlich verdienten Sieger, der aber vieles schuldig blieb und deutlich zulegen muss, wenn er im weiteren Verlauf der Saison höhere Ziele erreichen will. Der DSC Hanseat spielte mit: Peemöller - Martinez Gärtner, Roufin, Iskender - Gül, Armut (Uygar) - Yakup Kurt, Omerovic (Hayvali), Zeyrek - Zekeriya Kurt - Demir

weiter »