11.01.2018

Zurück an den Kiesbarg: Mucunski verstärkt den FCS

Mittelfeldmann kommt von Concordia zu Süderelbe

Alexandar Mucunski (re., hier gegen Condors Rafael Kamalow) spielt künftig wieder für den FC Süderelbe. Foto: KBS-Picture

Es ist noch nicht lange her, da vermeldete Oberligist Concordia eine Reihe von Abgängen. Unter ihnen war auch der Name Alexandar Mucunski. Wohin es den Mittelfeldspieler zieht, vermochte der Club vom Bekkamp da noch nicht zu sagen. Aus dem unbekannten Ziel ist nun ein bekanntes geworden – und das gleich in doppelter Hinsicht. Zum einen steht fest, wo Mucunski anheuert. Zum anderen ist es ein Club, dessen Trikot der 24-Jährige bereits trug: Mucunski wechselt zum FC Süderelbe.

Dies bestätigte Trainer Markus Walek im Gespräch mit den FussiFreunden. „Es ist alles geregelt. Auch mit Cordi als abgebendem Verein. Alex kommt zu uns“, sagt der Coach und erklärt: „Wir freuen uns, dass wir einen solchen Spieler für uns gewinnen konnten. Alex bringt viel Qualität mit.“ Der FC Süderelbe wäre, das gibt Walek freimütig zu, „schon blöd gewesen, wenn wir uns nicht um einen solchen Spieler bemüht hätten.“ Der Rückkehrer passe, so erklärt Walek, „richtig gut zu uns. Wir haben meist einen kleinen Kader, auch wenn der zahlenmäßig groß aussieht. Aber da sind ja auch einige A-Jugendliche dabei.“

Genau diese jungen Spieler „soll Alex führen. Er ist trotz seiner 24 Jahre schon sehr erfahren. Durch ihn bekommen wir nochmal mehr Qualität und Druck hinzu. Ich kenne ihn ja auch noch aus der Zeit von vor zwei Jahren, als er schon mal für Süderelbe gespielt hat“, sagt Walek, „er kommt außerdem ja auch aus Harburg“. Er habe auch nach dem Abgang Mucunskis zu Cordi „immer einen engen Kontakt mit ihm gehalten“, verrät der Coach über den Rückkehrer. Ein Umstand, der Walek und dem FCS nun im Rahmen des Wechsels zugute kam. Mucunski wird wohl nicht der letzte Transfer des Kiesbarg-Clubs in diesem Winter bleiben. „Wir gucken uns um und führen auch Gespräche. Aber gerade im Winter ist es immer schwierig, Spieler zu bekommen, weil sich der eine oder andere abgebende Club als schwierig erweist“, so Walek abschließend.

Jan Knötzsch     

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