RL Nord/RL Nordost

Weil's Can gut kann: Ex-Meiendorfer Düzel zu Drittliga-Absteiger Jena

25. Juli 2020, 19:00 Uhr

Aus Hamburg über Lüneburg nach Jena: Can Düzel (vo.)wechselt zum FC Carl Zeiss in die Regionalliga Nordost. Foto: KBS-Picture.de

Er wechselte einst im Schlepptau von Mert Kepceoglu, dem heutigen Sportlichen Leiter des Meiendorfer SV, zum Oberligisten von der B75. Dann zog es ihn weiter in die Regionalliga Nord, wo Can Düzel für den Lüneburger SK auflief. Nun macht der 21-Jährige (s)einen nächsten Karriere-Schritt: Düzel, vor seiner Zeit in Meiendorf im Herrenbereich auch für den Rahlstedter SC am Ball, wechselt zum FC Carl Zeiss Jena. Der Club stieg in der Saison 2019/2020 zwar aus der Dritten Liga ab, dürfte aber in der kommenden Saison in der Regionalliga Nordost zu einem der Favoriten gehören.

Es ist knapp ein Jahr her: Im Juli 2019 schloss sich Can Düzel dem LSK an, nachdem feststand, dass er dem MSV den Rücken kehren werde. „Ich möchte auf jeden Fall spielen und der Mannschaft bestmöglich weiterhelfen“, sagte der Youngster damals und fügte hinzu: „Ich hatte immer das Ziel, die Vierte Liga anzupeilen.“ In der brachte es Düzel in der vergangenen Spielzeit dann auf 22 Spiele, in denen er sieben Treffer erzielte – Lüneburgern sprachen, ein Lob von Rainer Zobel abholte" target="">und sich schon im September 2019, als wir mit ihm über seine Rolle bei den Lüneburgern sprachen, ein Lob von Rainer Zobel abholte.

„Wir versprchen uns Impulse für unsere Offensive“

Vor seinem Transfer nach Lüneburg spielte Düzel (li.) für den Meiendorfer SV. Foto: KBS-Picture.de

„Er ist ein technisch hervorragender Fußballer und wirklich ballsicher. Und er hat auch gelernt, nicht so viel allein, sondern mehr mit der Mannschaft zu spielen. Das war am Anfang seine größte Schwäche. Er hat sich super entwickelt“, sagte der heute 71-Jährige, früher als Profi bei Bayern München aktiv, später Bundesliga-Trainer beim 1. FC Kaiserslautern und nun beim LSK neben Qendrim Xhafolli für die sportlichen Belange zuständig, seinerzeit über Düzel, der wiederum selbst kundtat: „„Ich bin auf einem guten Weg, aber noch nicht bei 100 Prozent.“ Im weiteren Saisonverlauf überzeugte er dann aber so nachhaltig, dass sich Jena nun vor dem Start ins einwöchige Trainingslager im thüringischen Bad Blankenburg die Dienste Düzels sicherte. 


Der 21-Jährige unterschrieb einen Vertrag über zwei Jahre beim thüringischen Traditionsverein. „Can ist ein junger, talentierter Spieler, der bei uns den nächsten Schritt machen will und von dessen Tempo und unbekümmerter Art, Fußball zu spielen, wir uns Impulse für unsere Offensive versprechen.“, sagt Jenas Manager Tobias Werner über Düzel, während Coach Dirk Kunert – in der Hansestadt als Ex-Coach des Nord-Regionalligisten Hamburger SV II bestens bekannt – konstatiert: „Ich freue mich, dass das geklappt hat. Can ist aufgrund seiner Beidfüßigkeit ein offensiv flexibel einsetzbarer Spieler und bringt zudem Schnelligkeit und den nötigen Ehrgeiz mit, den nächsten Schritt zu gehen.“

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