21.09.2019

Wegner, Wagner – drin: Früher Treffer sorgt für SCVM-„Dreier-Feier“

Beyer-Schützlinge siegen im Derby beim ETSV knapp mit 1:0

Die SCVM-Jubeltraube nach dem frühen Führungstreffer, der am Ende den Sieg brachte. Foto: Both

Am Ende ließ sich selbst der Trainer von der Freude über den Sieg mitreißen: Nach dem 1:0-Erfolg des SC Vier- und Marschlande beim ETSV Hamburg „schenkte“ Thorsten Beyer seinen Schützlingen das anschließende Auslaufen auf dem Kunstrasen am Mittleren Landweg. „Ein absolut freudvoller Kontakt zwischen der Mannschaft und den Fans“, sei es nach der Partie gewesen, in der die Fünfhausener „zum allerersten Mal kein Gegentor“ bekamen – „die Testspiele inbegriffen“, konstatierte Beyer und fasste kurz und knapp zusammen: „Geil, Derbysieg, Freude pur!“ Eine „Dreier-Feier“, die sich die Mannschaft verdient habe. Doch sie fiel nur kurz aus: „In der Kabine war keine Musik erlaubt“, habe der Platzwart vor dem Spiel mitgeteilt, so Beyer, „aber das Singen kann man nicht verbieten.“

Ob der SCVM-Übungsleiter in diese Gesänge mit einstimmte, ist nicht überliefert. Aber nach dem Spiel stimmte Beyer zumindest in seiner Analyse des Spiels ein Loblied an: „Das war das beste Spiel der Serie bisher“, befand der Coach, der die Partie als ein „wirklich gutes, intensives Bezirksligaspiel mit viel Leidenschaft, ansehnlichen Spielzügen, packenden Zweikämpfen und viel Laufbereitschaft“ bewertete und tatsächlich nur bis zur sechsten Minute warten musste, ehe er jubeln durfte: Kevin Obrembalskas Einsteigen gegen Erik Wegener wertete der Unparteiische als Foul und pfiff einen Freistoß. Selbigen brachte Peer Wegener aus der Außenposition herein, der Ball kam flach an den zweiten Pfosten und Janik Wagner zum 1:0 für die „Red Devils“ vollendete.

Einen Schritt schneller: ETSV-Offensivmann kevin Göde (li.) enteilt seinem Gegenspieler. Foto: Both

In der Folgezeit agierte der SCVM im Anlaufen gut und „hinten waren wir organisiert“, urteilte Beyer, „leider verlieren wir dann und wann noch mal Bälle im Spielaufbau, weil das Abspiel verzögert wird oder der Pass zu ungenau ist.“ Zudem bemängelte der Coach, dass sein Team dem Gegner „drei gute bis beste Möglichkeiten durch Ungeschicklichkeiten“ geschenkt habe. Apropos verschenken: Das galt auch für die Verwertung der eigenen Möglichkeiten nach Standards. „Aus drei gutem Möglichkeiten müssen wir mindestens ein Tor machen. Das wird in dieser Woche Trainings-Programm“, konstatierte Beyer, der dann erlebte, wie die Begegnung in der Endphase emotional wurde. Der bereits verwarnte ETSV-Akteur Dean Woller ließ sich zwei Minuten nach seiner Gelben Karte erneut zu einem weiteren gelbwürdigen Foul hinreißen und musste in der zweiten Minute der Nachspielzeit mit der „Ampelkarte“ runter.

Jan Knötzsch 

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