06.07.2018

Vom SC Victoria zum FC Viktoria: Scharkowski nach Berlin!

Stürmer wechselt in die Regionalliga Nordost

Statt für den SC Victoria in Hamburg geht Nick Scharkowski künftig für FC Viktoria in Berlin auf Torejagd. Foto: KBS-Picture.de

Vor genau einer Woche, beim Testspiel zwischen dem SC Victoria und Eintracht Norderstedt, war er bereits in die Rolle des Zuschauers geschlüpft: Nick Scharkowski stand hinter der Bank des SCV und verfolgte das Spiel gegen den Nord-Regionalligisten. Jetzt steht fest: Der Top-Torjäger der vergangenen Oberliga-Saison (36 Treffer) wird in der kommenden Spielzeit nicht mehr das Vicky-Trikot tragen und auch nicht mehr in Hamburgs höchster Spielklasse dem runden Leder nachjagen. Den Stürmer zieht's in die Bundeshauptstadt Berlin. Oder genauer gesagt: von Victoria zu Viktoria. 

Denn: Der FC Viktoria 1899 Berlin vermeldet Scharkowski auf seiner Internetseite als Neuzugang und bestätigt damit das, was SCV-Coach Jean-Pierre Richter bereits am letzten Freitag exklusiv gegenüber den FussiFreunden ankündigte – nämlich den Abgang des 26-Jährigen aus Hamburg. Scharkowski verabschiedete sich bereits am vergangenen Freitag im Anschluss an das Norderstedt-Spiel in der Kabine von seinen Teamkollegen und reiste später in Richtung Berlin ab, wo er zu Wochenbeginn seinen Vertrag unterschrieb und die ersten Trainingseinheiten im Kreise seiner neuen Mitspieler absolvierte. Vor seinem Engagement bei Vicky kickte Scharkowski unter anderem in Zypern, Griechenland und Schweden sowie bei Eintracht Norderstedt, dem Niendorfer TSV und in der Jugend von Concordia.

Bei seinem neuen Verein kam Scharkowski bereits im Testspiel gegen Tennis Borussia Berlin im Einsatz, blieb beim 4:1-Sieg allerdings ohne einen Torerfolg. Während der nun Ex-Victorianer mit dem FC Viktoria, der mit Hilfe von Investoren langfristig den Weg weiter nach oben antreten will, neues Terrain betritt, muss Coach „Jonny“ Richter nun überlegen, wie er beim SCV den treffsicheren Torschützenkönig der abgelaufenen Oberliga-Saison ersetzt. Erster Anwärter: Klaas Kohpeiß. Der 26-Jährige, der in der vergangenen Serie 19 Mal einnetzte, fiel im Test vergangenen Freitag gegen Norderstedt allerdings noch angeschlagen aus.


Jan Knötzsch  

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