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„Völlig verdient“ in Front – doch dann trifft Mert verkehrt

Gegentor zieht SVNA „den Boden unter den Füßen weg“

08. November 2019, 20:14 Uhr

Agit Aydin (re.) jubelt - doch letztendlich hatte Mert Altun (Mi.) seinen eigenen Keeper Fynn Körner überwunden. Foto: Bode

Am Ende sei es „ein völlig akzeptables und faires Ergebnis“ gewesen, bilanzierte SVNA-Coach Daniel Andrade-Granados, der den einen Punkt gerne mitnahm – wenngleich „ein 2:1 für uns im Zweifel wohl auch vertretbar gewesen wäre“. Zwar hätten die Gäste aus Oststeinbek über die gesamten 90 Minuten hinweg „mehr Spielanteile gehabt, wir dafür aber ein paar mehr Hochkaräter“, so Andrade-Granados‘ Einschätzung nach dem 1:1 gegen den Tabellenachten, wodurch die Nettelnburger das Polster auf den TuS Berne – zumindest bis zum Sonntagnachmittag – auf vier Zähler ausbauten.

„Absolut verdient“ sei seine Equipe bereits nach sieben Zeigerumdrehungen durch Philip Stefaniuk in Führung gegangen, konstatierte Andrade-Granados. Für den gerade mal 18-jährigen Youngster war es bereits der zehnte Saisontreffer im 15. Einsatz!

„Ein Fight mit offenem Visier“

Auch Youssef Sbou (re.) - hier gegen Fabian Reimers - war der finale Punch letzten Endes nicht vergönnt. Foto: Bode

Die Freude der Hausherren währte aber nur kurz. In Form eines „sehr, sehr bitteren“ Eigentores von Mert Altun – „aus einem eigenen Fehler resultierend“, so der SVNA-Dompteur – hieß es nach 22 Minuten bereits 1:1. „Danach waren wir ein bisschen konfus und haben bis zur 65., 70. Minute gebraucht, um wieder einigermaßen Stabilität reinzubekommen.“ Und weiter: „Das Gegentor hat uns den Boden unter den Füßen weggerissen.“ In der Schlussphase entwickelte sich jedoch „ein Fight mit offenem Visier“, wie Andrade-Granados zu Protokoll gab. Ein Luckypunch wollte aber weder seinen Schützlingen noch den Gästen vom Meessen gelingen, so dass es bis zum Schluss bei der Punkteteilung blieb.

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