Vier gewinnt: Eilbek hat's erst eilig und legt dann nach

Nach 3:0-Pausenführung siegt Yildirim-Elf gegen Wentorf mit 4:2

25. April 2018, 12:39 Uhr

Foto: timelash.de

Einen ungefährdeten 4:2-Erfolg feierte am Dienstagabend der SC Eilbek in seinem Nachholspiel der Bezirksliga Ost gegen den SC Wentorf. Auf dem Grandplatz an der Stephanstraße, wohin der SCE wegen des Umbaus des eigenen Platzes an der Fichtestraße zum Kunstrasenplatz, ausweichen musste, erwischten die Gastgeber eine starke Anfangsphase und legten damit den Grundstein für die Punkte 38, 39 und 40, die auf das Habenkonto des Teams von Coach Kerem Yildirim wanderten. 

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Die Begegnung begann mit einer fünfminütigen Verspätung, weil außer dem Wentorfer Torhüter alle Akteure in schwarz spielen wollten. Eilbeks Keeper Stefan Stange besorgte sich ein blaues Trikot, während die Wentorfer sich grüne Leibchen überstreiften. Nachdem es dann endlich losgehen konnte, kam Wentorf mit dem Tempo-Fußball der Gastgeber überhaupt nicht zurecht. Nach einer halben Stunde stand es bereits 3:0 für die Eilbeker und dem SCW drohte ein Debakel. Zunächst hatte Terry Schmidt die Hausherren nach 16 Minuten mit 1:0 in Führung gebracht. Dann legte Wasim Sawari mit einem Doppelpack in der 26. und 30. Minute nach. In der zweiten Hälfte verlor das Spiel der Eilbeker etwas die Ordnung. Man probierte es mit Fernschüssen, statt weiter auf Kombinationen wie im ersten Durchgang zu setzen. Zu einem weiteren Treffer reichte es dennoch: Burakcan Kurt erhöhte nach 65 Minuten auf 4:0. Wentorf rappelte sich immerhin noch zur zweifacher Ergebniskosmetik auf, da Phil Krieter (70.) und Joel Maurice Benett (90.+1) trafen.

In der Tabelle ist Eilbek nach diesem Spiel Fünfter und hat mit 40 Zählern genauso viele Punkte gesammelt wie der SC Vier- und Marschlande als Vierter. Der Rückstand auf den Tabellendritten ASV Hamburg und den Ahrensburger TSV auf Platz zwei beträgt je zwei Zähler, zumindest der ATSV hat aber noch ein Spiel weniger absolviert als die Eilbeker, die ihrerseits ebenso wie der SCVM mit 24 ausgetragenen Begegnungen ein Match weniger gespielt haben als der ASV. Spitzenreiter Düneberger SV steht sieben Punkte vor dem SCE und hat noch ein Spiel weniger absolviert als die Yildirm-Elf, deren Coach als Gründe für den Absturz des Hinrunden-Zweiten in der Rückrunde – von den vorangegangenen fünf Partien wurde nur eine gewonnen – nach eigenem Bekunden vor allem in den mangelhaften Trainingsbedingungen sieht, da der eigene Platz wegen des Umbaus weiterhin gesperrt ist.  

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