Regionalliga Nord

Videokonferenz: Re-Start geplant – aber keine konkreten Ergebnisse

09. März 2021, 11:09 Uhr

Teutonia-Kapitän Dino Fazlic (re.) im Duell mit Phönix-Akteur Corvin Bock. Wann geht es in der Regio Nord wieder zur Sache? Foto: noveski.com

01. November 2020: Während der FC Teutonia 05 – trotz sehr ansprechender Leistung – im Spitzenspiel gegen Primus SC Weiche Flensburg 08 mit 1:2 den Kürzeren zog, feierte der Nachwuchs des HSV dank der Tore von Ogechika Heil, Robin Meißner und Xavier Amaechi, der inzwischen an den Karlsruher SC verliehen wurde, einen 3:1-Erfolg bei Holstein Kiel II. Über vier Monate liegt das mittlerweile zurück – und seither ruht der Ball. Nicht nur in der Regionalliga Nord. Doch wie geht es weiter?

Nach den Ergebnissen der Bund-Länder-Konferenz in der vergangenen Woche lud der Norddeutsche Fußball-Verband seine Vereine am Montagabend zu einer Videokonferenz ein. Wann kann der Ball endlich wieder rollen – und wie geht’s mit dem Spielbetrieb in der Regionalliga Nord weiter? „Einigkeit herrschte darüber, dass alle Clubs gerne die Saison zu Ende spielen würden“, gaben die Verantwortlichen von Aufsteiger Phönix Lübeck anschließend einen kleinen Einblick in die Ergebnisse der Gesprächsrunde. Ergebnisse, die zumindest dahingehend überraschen, da die Funktionäre von Altona 93 – sowohl Trainer Andreas Bergmann als auch Sportchef Richard Golz – öffentlich stets einen Saisonabbruch befürwortet haben. Dies sorgte vor allem bei Jürgen Stebani für Unmut.

Der Staffelleiter und Vorsitzende des NFV-Spielausschusses plant weiterhin die Wiederaufnahme des Spielbetriebs. Diesbezüglich hatte der Verband am Montagabend „auch einen Spielplan-Entwurf parat“, so die Phönix-Offiziellen, „allerdings scheitert der Re-Start an der unterschiedlichen Vorgehensweise der vielen Gesundheitsämter.“ Denn: „Ohne eine ähnliche Vorbereitungszeit mit gleichen Trainingsmöglichkeiten ist ein fairer Wettbewerb kaum möglich.“ Deshalb soll „nun ein erneuter Vorstoß der Verbandsspitze bei den verschiedenen Innenministerien mit weiteren Konzepten, die unter anderem regelmäßige Tests beinhalten, Abhilfe schaffen“, lassen die Lübecker verlautbaren. „Niemandem ist klar, warum dies in der Regionalliga Südwest möglich ist, nicht aber im Norden.“

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