Vicky-Meldung für Regionalliga unter Vorbehalt!

Victoria-Vorsitzender Helmuth Korte nennt Bedingungen

26. März 2015, 11:56 Uhr

Regionalliga oder Oberliga? Lutz Göttling und der SC Victoria peilen den Aufstieg an. Foto: noveski.com!

Die Termine zur Aufstiegsrunde für die Regionalliga Nord stehen. Der Spielausschuss des Norddeutschen Fußball-Verbandes hat den 31. Mai sowie den 3. und 6. Juni ins Auge gefasst. „Vorbehaltlich der sportlichen Qualifikation sowie der uneingeschränkt erteilten Zulassung für die Regionalliga Nord durch die Zulassungskommission des NFV, sind die jeweils punktbesten Mannschaften aus den Landesverbänden Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein teilnahmeberechtigt“, heißt es in der vom NFV versandten Pressemeldung.

Die Frage, die sich aus Hamburger Sicht stellt: welcher Vertreter aus dem Hamburger Oberhaus wird sich der Relegationsrunde überhaupt stellen und eine Zulassung beantragen? Die Antwort: der SC Victoria! „Wir werden am 31. März eine Meldung abgeben“, erklärt uns nun Helmuth Korte, Erster Vorsitzender des SCV, auf Nachfrage. Allerdings betont er auch, dass diese Meldung noch nicht in Stein gemeißelt sei: „Es gibt zwei Dinge, die es noch zu beachten gilt: zum einen wird die Wirtschaftlichkeit des Vereins noch überprüft. Zudem müssten wir erst einmal die Aufstiegsrunde überstehen.“

Sollte Vicky die Wirtschaftsprüfung erfolgreich hinter sich bringen, könnte noch ein weiterer Punkt für Diskussionsstoff sorgen. Denn Korte verrät uns gegenüber auch, dass die Meldung unter Vorbehalt sei. Ob man den Gang auch antreten würde, sollte am Ende nicht die Meisterschaft in der Oberliga herausspringen, könne er noch nicht sagen. „Das ist eine Frage, die ich erst Ende Mai beantworten kann. Wir wollen schließlich nicht erneut durchgereicht werden, sondern auch in der Regionalliga bestehen.“ Dementsprechend müsse personell noch eine ganze Menge passieren, sollte der Sprung schließlich gelingen. Korte nimmt kein Blatt vor den Mund, sagt: „Mit dem aktuellen Kader brauchen wir gar nicht erst aufzusteigen!“ Ob ein Marius Ebbers dem Verein auch bei einem Aufstieg erhalten bleibt, darf indes bezweifelt werden. „Die Tendenz geht aktuell dahin, dass er das nicht mitmachen würde.“

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