Bezirksliga Ost

Umworbener Werner bleibt: „Wenn ich wechsle, muss es zu 100 Prozent passen – das Gefühl hatte ich einfach nicht“

20. Juni 2020, 17:30 Uhr

Martin Werner trägt auch in der kommenden Saison das Trikot des Barsbütteler SV. Foto: Bode

Es ist gerade einmal zehn Tage her, da präsentierte uns Olaf Poschmann die Neuzugänge, mit denen der Barsbütteler SV in die Spielzeit 2020/2021 starten wird. Dabei ging der neue Coach der „weißen Schwäne“ auch auf die Spieler ein, die den Verein verlassen werden und erklärte: „Insbesondere der Abgang von Martin Werner wiegt schwer - das ist klar.“ Die Gerüchteküche brodelte daraufhin und die Spekulation, Werner werde definitiv in die Oberliga wechseln, machte die Runde. Doch nichts da: Der Top-Torjäger wird nun doch am Soltausredder bleiben.

„Für uns ist das absolut klasse. Unser Top-Torschütze Martin Werner wird nach anders lautenden Mitteilungen doch in Barsbüttel bleiben“, teilt uns „Poschi“ mit und kann nicht verhehlen, dass durch die Zusage des 22-Jährigen, der im Sommer 2019 vom Oberligisten Concordia zum Ost-Bezirksligisten kam und zuvor bei Cordi II, der U19 des TuS Berne und im Nachwuchs seines jetzigen Vereins spielte, seine Stimmung noch einmal deutlich angestiegen ist.

Poschmann: „Mit Martin behalten wir einen absoluten Wunschspieler“

Der künftige BSV-Trainer Olaf Poschmann freut sich über den Verlieb des Wunschspielers und Top-Torjägers. Foto: Bode

„Mit Martin behalten wir einen absoluten Wunschspieler“, sagt Poschmann, der mit Co-Trainer Oliver Kunkel und Torwart-Trainer René Peim am Soltausredder aufschlagen wird und in Kai Erschens, Philipp Sander (SV Nettelnburg-Allermöhe), Artur Wysokinski (SC Vier- und Marschlande), Farhad Ali (TSV Glinde), Jimmy Rantz (SC Eilbek) und Erik Buchmiller (MSV Hamburg) bislang sechs Zugänge begrüßen darf.

„Ich habe mich nach vielem Hin und Her und sehr sehr vielen Gesprächen mit vielen anderen, auch höherklassigen Vereinen jetzt für Barsbüttel entschieden. Ich finde: Wenn ich wechsle, muss es zu 100 Prozent passen – das Gefühl hatte ich einfach nicht. Aus diesem Grund habe ich mich letztlich für den BSV und meine Teamkollegen, die ich schon länger kenne und mit denen ich schon länger zusammenspiele, entschieden“, erklärt Martin Werner uns, warum er auch in der kommenden Serie weiterhin am Soltausredder auflaufen wird.


„Für einen Wechsel hätte wie gesagt eben alles passen müssen. Das war nicht der Fall, auch wenn ich gerne in der Oberliga gespielt und neben sehr vielen Clubs aus der Landes- auch mit zwei Vereinen aus der Oberliga gesprochen habe. Ich hatte aber auch mit ‚Poschi‘ und Betim (Haxhiajdini, der Ligamanager des BSV, Anm. d. Red.) sehr gute Gespräche. Die beiden haben mir immer wieder gut zugeredet. Jetzt habe ich die Entscheidung gefällt und sie ist nun auch schlussendlich“, sagt der 22-Jährige.

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