13.03.2018

Trotz Wackelphase nach der Halbzeit: Derbypunkte bleiben am Reinmüller!

GWE verpasst die Wende

Brachte seinen HEBC III in Front: Dennis Yorke. Foto: Björn Meyer

Derbysieg und oben dran geblieben. Ausgelassen feierten die Jungs von HEBC III ihren gelungen Pflichtspielauftakt 2018 mit dem einen oder anderen Kaltgetränk. Verdient! Der Sieg war es an diesem frühlingshaften Sonntag nicht zu jedem Zeitpunkt.

Mit dem Wiederbeginn nämlich gerieten die Gastgeber nach einer effizienten ersten Halbzeit, in der Dennis Yorke seine Farben flach aus der zweiten Reihe in Front brachte (14.), mächtig in die Bredouille.
Mit ordentlich Dampf aus der Kabine gekommen, überraschten die abstiegsbedrohten GWE-Kicker, infolge dessen Marc Meumann technisch sauber, aber auch kaum daran gehindert, zentral zum Ausgleich linksoben traf und sich kurz darauf fast über die komplette Wende freute, wäre Lasse Meienburg nach seinem Tänzchen mit Gegenspieler Adnan Tara nicht der Außenpfosten zum Verhängnis geworden.


Alarmstufe Rot für Lila-Weiß, das sich aber auf bemerkenswerte Art wieder freischwamm. Schön lief die Kugel über Marino Vukovic und Ivica Nikic von rechts in die Mitte, wo der oberligaerfahrene Christos Raptis vor dem etwas unglücklichen Tom Kloock im GWE-Kasten die Führung etwas schmeichelhaft wiederherstellte.
Ein echter Wirkungstreffer für den HEBC, der jetzt endlich zu seinem Kombinationsspiel, auch über die linke Seite, fand. Im Doppelpass mit Narwi Frey nach vorne gekommen, spielte Tobias Wegner lieber noch einmal rüber zu Raptis, dem aber schon vor dem Abschluss klar war, dass Schiedsrichter Erik Sadler (Eintracht Lokstedt) seine Abseitsstellung nicht entgangen sein dürfte.

Dafür sammelte der 33-Jährige noch zwei Assists, indem er einen von Aristotelis Arvanitis abgestaubten Freistoß an Aluminium setzte (65.) und im Konter gegen weit aufgerückte Grüne das Auge für den gestarteten und cool im Slalomlauf einschiebenden Ivica Nikic behielt (70.).
Da darf man sich bei seiner Auswechslung auch gerne einmal feiern lassen!
Mehr geschah am Ende nicht mehr am Reinmüller, meißelte eine höhepunktlose Schlussphase das Endergebnis von 4:1 für den HEBC in einem von Sadler extrem großzügig geleiteten Nachbarschaftsduell schließlich in Stein.

Im Siebenkampf um die Kreisliga halten Nikic und Co damit trotz ausbaufähiger Vorstellung weiter Schritt, während Grün-Weiß Eimsbüttel die Chance verpasste, sich ein wenig vom Abstiegsabgrund zu distanzieren.

Text: Björn Meyer

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