15.10.2019

SV Lurup gegen Sternschanze weiter sieglos

Bilanz der SCS-Reserve gegen Lurup hält an

Schanzes Paul Gut (re.) im Kampf um den Ball. Foto: Klaas Dierks

Am Sonntagmittag empfing die Zweitvertretung des SC Sternschanze den SV Lurup zum Duell unter dem Wasserturm. Nach zwei Niederlagen in Folge wollten die Schanzer auf heimischem Geläuf wieder einen Sieg einfahren, zumal der letzte Erfolg der Luruper in diesem Duell fast auf den Tag genau zwei Jahre zurückliegt. Lurup wiederum wollte nach der 1:3-Pleite gegen Spitzenreiter Uetersen und dem etwas überraschenden Unentschieden von Egenbüttel gegen Quickborn mit einem Sieg den Anschluss zu den Aufstiegsplätzen herstellen.

Die ersten gut 20 Minuten des Spiels gehörten allerdings der Heimmannschaft, die in der elften Minute nach schönem Doppelpass mit einem Schuss aus zentraler Position von innerhalb der Box durch Top-Scorer Jannis Bergmann in Führung ging. In der 23. Minute nutzte Timm Thau die sich ihm bietende Gelegenheit und glich mit einem feinen Schuss flach in die linke Torwartecke aus. Die Partie gestaltete sich danach ausgeglichener, ohne dass es zu einer Resultatsveränderung kam.

Schanze II-Torjäger Jannis Bergmann hatte gut lachen. Foto: Klaas Dierks

In der 60. Minute brachte Serkan Kara seine Mannschaft erneut in Front. Innerhalb des Luruper Fünfers ließ er sich weder von Torwart Wietzke noch von einem Luruper Verteidiger daran hindern, entschlossen flach einzuschieben. In der zweiten Halbzeit fehlte Lurup trotz ein, zwei guter Aktionen in des Gegners Hälfte die Durchschlagskraft nach vorne und die Sicherheit hinten. Nach grobem Schnitzer im Aufbauspiel hatte der Gast Glück, dass der daraus resultierende Torerfolg zu Recht wegen Abseits aberkannt wurde. Das Tor von Schneider Alberto Ariza Gudinoin der 75. Minute war dagegen tadellos. Einen Freistoß von der rechten Seite aus der eigenen Hälfte weit diagonal geschlagen, erreichte einen Schanzer etwa auf Höhe des linken Ecks des Luruper Strafraums. Der Schuss von dort klatschte an den langen Pfosten. Den Abpraller verwandelte Schneider gegen die erneut stark ersatzgeschwächte Luruper Mannschaft zum entscheidenden 3:1.

Lurup wird sich im Heimspiel gegen Kummerfeld erheblich steigern müssen, sonst drohen gegen die starken Schleswig-Holsteiner mehr als nur drei Buden. Der SCS rückt auf den achten Platz vor und kann sich im Mittelfeld etablieren.

Klaas Dierks

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