08.10.2018

Oberliga-Führungsduo: Glück im Unglück mit Verletzungen

Sowohl Atug als auch Eggert nicht schlimmer verletzt

Glück gehabt: Seyhmus Atug (re.) wird Altona 93 nur sechs bis acht Wochen fehlen. Foto: KBS-Picture.de

Bei beiden hatte man das schlimmste befürchtete: Sowohl Pascal Eggert vom FC Teutonia, den es im ODDSET-Pokalspiel gegen TuRa Harksheude erwischte, als auch Seyhmus Atug, der gestern im Spiel von Altona 93 gegen den Wedeler TSV kurz vorm Ende vom Platz musste, wurden nach ihren Verletzungen jeweils mit dem Rettungswagen Richtung Krankenhaus gebracht. Inzwischen haben beide Spieler ihre Diagnose erhalten. Atug und Eggert müssen zwar jeweils pausieren, doch die Befürchtungen über die Schlimme der Verletzung haben sich nicht bewahrheitet. 

Der FC Teutonia 05 muss vier Wochen auf Pascal Eggert verzichten. Foto: KBS-Picture.de

„Ich hatte Glück im Unglück. Mein Innenband ist teilgerissen und der Außenmeniskus beschädigt“, so Atug, der gestern nach 82 Minuten unter Tränen von einigen Teamkollegen in die Kabine getragen werden musste, nachdem er sich am rechten Knie verletzte. „Außerdem“, so teilt uns der 25-Jährige mit, „habe ich noch einen kleinen Bruch, aber das ist nicht erwähnenswert. Man rechnet mit etwa sechs bis acht Wochen Pause“. Das Wichtigste: „Ich muss glücklicherweise nicht operiert werden“, berichtet Atug.

Auch bei Pascal Eggert gibt’s Entwarnung. Der 25-Jährige war nach 37 Minuten im Pokalspiel in Harksheide ohne Fremdeinwirkung auf dem Platz zusammengesackt und wurde nach einer Behandlung auf dem Platz ins Krankenhaus gebracht. Auch sein Coach bemüht die Worte „Glück im Unglück“. Wie Teutonen-Trainer Sören Titze uns mitteilt, habe sich Eggert einen Kapselriss zugezogen und zudem die Bänder im Knie überdehnt. „Er muss jetzt erst einmal vier Wochen pausieren“, erklärt Titze.

Jan Knötzsch   

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