Landesliga Hansa

Neuer Offensivmann: Rahlstedt holt Ayim

04. September 2020, 07:30 Uhr

Scharbeutzer Straße statt Hammer Park: Christian Ayim heuert beim Rahlstedter SC an. Foto: Bode

Der Blick auf den Spielbericht des Testkicks zwischen dem gastgebenden Meiendorfer SV und dem Rahlstedter SC am Donnertagabend verriet: Der Hansa-Landesligist, der dem MSV auf dem Kunstrasen am Deepehnorn ein 3:3-Unentschieden abluchste, hat sich noch einmal verstärkt. Das Team von Trainer Mohet Wadhwa erhält in der Offensive eine Blutaffrischung: Christian Ayim, zuletzt in der Oberliga für den Hamm United FC auf der Jagd nach Toren und Punkten, hat sich dem Club von der Scharbeutzer Straße angeschlossen.

Im Testspiel gegen die Meiendorfer stand der 23-Jährige mit der für einen Offensivmann eher ungewöhnlichen Rückennummer sechs in der Anfangsformation, wurde von Wadhwa später aus-, aber auch noch einmal eingewechselt und erzielte letztlich den Treffer zum 3:3-Endstand, als er eine knappe Viertelstunde vor dem Schlusspfiff das Leder aus kurzer Distanz über die Linie drücken konnte. In der vergangenen, wegen Corona abgebrochenen Spielzeit hatte Ayim in neun Spielen in der Oberliga für Hamm auf dem Platz gestanden. Dabei gelang ihm ein Saisontreffer für den HUFC, zu dem er noch zu Landesliga-Zeiten im Sommer 2018 vom Kummerfelder SV gewechselt war.

„Ich glaube, es kann für beide Seiten eine Win-Win-Situation werden“

Nun also soll seine neue sportliche Heimat an der Scharbeutzer Straße liegen, nachdem man im Hammer Park nicht mehr mit ihm plante. „Er ist uns praktisch zugelaufen, nachdem es bei ein, zwei anderen Vereinen nicht so funktioniert hatte – ich bin froh drüber“, sagt RSC-Trainer Mohet Wadhwa und erklärt: „Ich werde weiter beobachten, wie er sich entwickelt und wie es mit ihm passt. Aktuell kann ich sagen: Es passt. Ich bin zufrieden mit ihm.“ Ayim mache, so Wadhwa über den in der Testphase befindlichen 23-Jährigen, „unseren Kader in der Offensive nochmal etwas interessanter. Dementsprechend glaube ich, dass es für beide Seiten eine Win-Win-Situation werden kann. Christian hat nach der Zeit in Hamm viel Schlechtes erlebt. Ich hoffe, dass ich ihn in die richtige Bahn lenken kann.“

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