Kreisliga 3

Neuer „Fuchsrudel“-Dompteur: Seibert kommt – und bringt vier Mann mit!

18. Januar 2021, 10:03 Uhr

Nach seiner erfolgreichen Tätigkeit beim FC Voran Ohe übernimmt Rainer Seibert das Traineramt beim TuS Aumühle. Foto: Bode

Vier Spiele, ein Punkt, vorletzter Tabellenplatz – und dann auch noch die per sofort erfolgte „einvernehmliche Trennung“ von Trainer Rainer Kucera: „Uns wurden schon ‚schwere Zeiten‘ prophezeit“, so die Verantwortlichen des TuS Aumühle, die nur wenige Tage nach der Bekanntgabe, dass Verein und Übungsleiter getrennte Wege gehen, schon wieder für mächtig Aufbruchsstimmung im „Fuchsrudel“ sorgen. Denn: Voller Freude verkündet der Kreisligist, „dass Ersatz für die neue Saison gefunden wurde“, und dieser ist durchaus namhaft…

Fast zwölf Jahre lang kickte Phillip Lang (Mi.) für den FCVO - nun zieht es ihn zum TuS Aumühle. Foto: Bode

„Erst einmal freuen wir uns riesig, dass Simon Uhl den Weg zurück in den ‚Fuchsbau‘ gefunden hat und ab sofort (wieder) den Trainerposten bei uns übernimmt“, begrüßen die Offiziellen des TuS einen alten Bekannten zurück in den eigenen Reihen. „Aber damit nicht genug. Ab der kommenden Saison dürfen wir einen neuen Trainer begrüßen, der an der Seite von Simon das Trainings- und Spielgeschehen leiten wird“, ehe die Aumühler reinen Wein einschenken: „Und zwar niemand geringeres als Rainer Seibert, der zuvor für sieben Jahre die Trainerposition beim Landesligisten Voran Ohe eingenommen hat.“

Seibert übernimmt Aumühle

Nach überaus erfolgreicher Arbeit beim Hansa-Landesligisten, wo Ex-Curslack-Coach Matthias Wulff in der kommenden Saison das Sagen haben wird, nimmt Seibert nun also ein neues Projekt in Angriff – und das in der Kreisliga. „Das alleine ist schon eine riesige Sensation für unsere Füchse. Doch damit nicht genug“, kündigen die Aumühler einen „absoluten Transfer-Wahnsinn im Sachsenwald“ an. Denn: „Unser neuer Trainer bringt auch gleich vier (!) Neuzugänge aus dem aktuellen Landesligakader aus Ohe mit.“

Vier Oher folgen ihrem Coach

Auch Jens Schenkenberg (li.) und Fabian Stritzke jubeln künftig für das "Fuchsrudel". Foto: Bode

Ab Sommer dürfe man mit Phillip Lang, Jens Schenkenberg, Fabian Stritzke und Philipp Fischer „vier absolute Top-Spieler in unseren Reihen willkommen heißen“, platzt der TuS fast vor Stolz über die neue und geballte höherklassige Erfahrung in den Reihen – und gibt zu verstehen, dass man über die Aussage mit der Prophezeiung von „schweren Zeiten“ noch einmal „nachdenken“ solle. Auch: „Weil man zudem mit zwei Ex-Aumühlern im Gespräch ist, die drauf und dran sind, wieder zurückzukehren, die Meldungen über zwölf Kündigungen zum 31.03. nicht ganz korrekt sind, und wir schon viele Zusagen aus dem aktuellen Kader haben, gehen wir auf jeden Fall mit einem sehr guten Gefühl in die neue Saison“, blickt man inzwischen mehr als nur optimistisch in die Zukunft.

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