Hallenturnier

Mit „Schiro“ als „Flying Goalkeeper“: Allstars siegen beim RTN-Fassaden-Cup

13. Januar 2020, 12:10 Uhr

Turniersieger in Düneberg: Das Allstar-Team, das von Dennis Tornieporth (hintere Reihe, ganz rechts) zusammengestellt wurde. Foto: DSV/Facebook

In der Woche vor dem Turnier um den „RTN-Fassaden-Cup“ bekam Andreas Kreutzer auf einmal mehr Arbeit, als ihm lieb gewesen sein dürfte. Denn: Der Ligaobmann des Düneberger SV musste für das Turnier, das der Hansa-Landesligist am vergangenen Sonntag ausrichtete, urplötzlich noch einen Teilnehmer finden. Auf dem Zettel Kreutzers standen nach einer Absage nur noch neun Mannschaften. Letztlich gelang es dem DSV-Obmann als altem Hasen in Hamburgs Amateufußball-Szene noch, das Teilnehmerfeld rechtzeitig zu komplettieren. Und so konnte das Turnier steigen. Es endete mit einem Sieg der Allstar-Truppe – und trotz der Tatsache, dass Düneberg selbst frühzeitig die Segel strich, durfte sich der Ausrichter ein bisschen mit über den Turniersieg freuen.

Denn: Zusamengestellt hatte das Allstar-Team kein Geringerer als DSV-Trainer Dennis Tornieporth. Und in der Mannschaft um Pascal Nägele, Joe Warmbier (beide TuS Dassendorf), Jan Landau, Alessandro Schirosi (beide Hamm United FC), Witalij Wilhelm und Jan-Hendrik Bannasch (beide SV Curslack-Neuengamme) standen mit Ahmad Abdul Hafiz und David Özcerkes zudem auch noch zwei Spieler des Landesligisten aus der Hansa-Staffel. Im Finale schlug diese Auswahl mit den „Smash Brothers“ aus Hamburgs Westen eine weitere Asuwahl-Mannschaft mehr als deutlich mit 5:0. Dabei trafen sowohl Wilhelm als auch Nägele, der sich mit insgesamt acht Treffern den Titel als Torschützenkönig sicherte, doppelt.

Auffällig bei der Sieger-Truppe: Alessandro Schirosi trug – anders als man es von ihm gewohnt ist – diesmal kein Spielertrikot, sondern hatte eine Torwartmontur übergezogen. Einzig und allein: die Handschuhe fehlten beim Outfit von „Schiro“ – und so wurde schon zu Beginn der Turniers schnell klar, welche „taktische“ Marschroute die Allstars verfolgen wurden. Schirosi agierte als „Flying Goalkeeper“, so wie man es aus dem Futsal kennt, und verhalf dem späteren Sieger, der im ganzen Verlauf des Turniers nur zwei Gegentreffer kassieren sollte, zu so mancher Überzahlsituation. Dritter in der Sporthalle Neuer Krug in Geesthacht wurde übrigens das Team vom TSV Trittau.

Jan Knötzsch 

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