Regionalliga/Oberliga

„Kreuze“ statt „AJK“: Hacker zu „T05“

07. Januar 2020, 20:31 Uhr

Vereinssuche beendet: Luis Hackers neue sportliche Heimat liegt beim FC Teutonia 05. Foto: KBS-Picture.de

Es war Ende Oktober 2019: Zu diesem Zeitpunkt meldeten wir die Vertragsauflösung zwischen Luis Hacker und Nord-Regionalligist Altona 93. „Man kann festhalten, dass es in den letzten Wochen Unstimmigkeiten zwischen dem Trainer und mir gab“, sagte Hacker damals und erklärte: „Was die genauen Gründe waren oder sind, weiß ich eigentlich bis heute nicht wirklich.“ Er wolle aber „kein zusätzliches Öl ins Feuer gießen.“ Fakt ist: Hacker wurde seinerzeit in die „Zweite“ versetzt und hat nun einen neuen Club gefunden. Wie uns der Mittelfeldspieler mitteilt, wechselt er zum FC Teutonia 05. 

In erster Linie, so Hacker, sei seine Entcheidung „pro Teutonia“ ausgefallen, „weil sich Sören Titze (Teutonias Trainer, Anm. d. Red.) und Stefan Kohfahl (Sportlicher Berater von Teutonia, Anm. d. Red.) sehr um mich bemüht haben, nachdem ich meinen Vertrag bei Altona aufgelöst hatte., Das hat mir die Entscheidung auf jeden Fall leichter gemacht, da ich das Gefühl hatte, dass ich ein wirklich wichtiger Bestandteil für die Rückrunde sein kann.“ Er hoffe nun, sagt der Ex-Altonaer, „dass ich das Vertrauen auch mit guten Einsätzen zurückzahlen kann.“ Ehe sein Wechsel zu „T05“ fix gemacht wurde, habe es aber auch andere Anfragen.

„Ich muss sagen, dass ich auch noch mit zwei, drei anderen Vereinen in Kontakt stand. Aber ich hatte daraufhin nochmal ein persönliches Gespräch mit Sören, welches mich sehr überzeugt hat von der Art und Weise, wie er Fußball spielen lassen will und was seine Ziele mit Teutonia sind. Danach haben sich für mich eigentlich keine weiteren Fragen gestellt, wohin die Reise führt.“ Nun, da der Vertrag unterschrieben ist, „ist die Vorfreude natürlich groß. Ich habe ja jetzt auch drei, vier Monate kein richtiges Mannschaftstraining gehabt. Da freut man sich sowieso doppelt auf die neue Aufgabe und die neuen Mitspieler. Und natürlich hoffe ich, dass wir – wie auch bisher – weit oben stehen werden am Ende der Saison und den Aufstieg klar machen können“, gibt Hacker abschließend zu Protokoll.

Jan Knötzsch

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