13.10.2017

Krenzk: „Mit diesem Kasperkram setze ich mich nicht auseinander!“

TBS Pinneberg: Trainer pausiert - Negativzahlen des SV Lurup getoppt

TBS-Coach Guido Krenzk legt eine zweimonatige Pause ein, plant aber schon die nächste Saison an der Müßentwiete. Foto: KBS-Picture

Nach dem Trainerwechsel bei TBS Pinneberg führten wir ein Gespräch mit dem neuen Coach Guido Krenzk. Fast einen Monat später hat sich an der Situation der Mannen von der Müßentwiete jedoch wenig geändert. TBS steht weiterhin mit einem Pünktchen auf dem vorletzten Platz der Landesliga Hammonia und kassierte bereits 89 Gegentore. „Wir wollen uns weiterhin an das Niveau der Landesliga herantasten. An dem Saisonziel hat sich bis heute noch nichts geändert: wir wollen jeden Punkt holen, der möglich ist. Da der Punkteabstand doch relativ groß ist, müssen wir versuchen, diesen zu verkleinern“, sagt Krenzk, der nun aber erstmal weg ist...

TBS Pinneberg befindet sich zurzeit in einer schwierigen sportlichen Situation, denn die Mannschaft von Übungsleiter Guido Krenzk konnte noch keinen Sieg bejubeln und bekommt Woche für Woche ordentlich auf die Mütze. Krenzk selbst versicherte, dass er dem Verein bis zum Saisonende treu bleibt, denn „vorerst ist nichts anderes geplant. Der Verein muss Bock haben, genau so wie ich selbst. Ich plane die jetzige Saison weiter und auch schon für die nächste. Der Kader ist in Anbetracht der Tabellensituation nicht konkurrenzfähig - und da muss im Winter unbedingt was getan werden, was sich aber als schwierig darstellt“, erklärte uns Krenzk am Donnerstagnachmittag. Einen Tag nach der Derby-Niederlage gegen den VfL Pinneberg II, wo Krenzk nicht auf der Bank seines TBS Platz nahm. Stattdessen führte Selcuk Sahin, Trainer der Reserve-Mannschaft, die Liga aufs Feld - und das wird wohl auch erstmal so bleiben. Denn trotz aller Bekundungen wird Krenzk „aus beruflichen Gründen“ nun erstmal eine zweimonatige Pause einlegen. Klingt alles ein wenig verworren.. 

Die Situation der Pinneberger erinnert ein wenig an die vergangenen beiden Jahre des SV Lurup, als man nach dem Oberliga-Aufstieg und dem kompletten Wegbruch der Erfolgsmannschaft mit einem Zähler und einem Torverhältnis von 13:252 sang- und klanglos wieder abstieg. Ähnlich miserabel war die vergangene Saison der Luruper in der Landesliga Hammonia. Nach 30 Spielen stand die Mannschaft mit drei Punkten am Tabellenende - und das mit 192 Gegentoren. Aktuell ist TBS Pinneberg sogar drauf und dran, nimmt man die bisherige Torausbeute zum Vergleich, diese Negativzahlen noch zu toppen. Doch mit diesem „Kasperkram“ setze sich Krenzk nicht auseinander, wie er sagt. „Mit dem jetzigen Kader und dem einen oder anderen guten Winterneuzugang“ sollen solche Negativrekorde verhindert werden. „Auch wenn der Abstieg wohl nicht mehr zu verhindern ist, wollen wir natürlich alles geben, um trotzdem Punkte zu sammeln.“

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