Corona-Lockdown

Initiative „Praxis-Fußball“ verwundert über HFV-Entscheidung!

08. Januar 2021, 17:31 Uhr

Symbolbild: Bode

Man habe „geprüft, wann spätestens mit dem Spielbetrieb begonnen werden muss, um unter den vorhandenen Voraussetzungen unter Corona-Bedingungen mit Hygienekonzepten in allen Altersbereichen eine komplette Hinrunde, die zur Wertung über Auf- und Abstieg entscheiden würde, zu Ende spielen zu können“, gab der Hamburger Fußball-Verband in Person von Präsident Dirk Fischer einen Einblick, in die Planungen – und erklärte: „Im Ergebnis ist dafür das Wochenende 27./28. Februar 2021 der letztmögliche Starttermin.“ Weiter hieß es: „Sollte der 13. Februar 2021 verstreichen, ohne dass bis dahin Mannschaftstraining wieder möglich ist, wird die Saison 2021/2022 am 1. Juli 2021 mit dem Stand 1. Juli 2020 neu begonnen; dann gäbe es in der Saison 2020/2021 keine Meister sowie keine Auf- oder Abstiege.“ 

Der HFV hat also Stellung bezogen und einen klaren Einblick in die weiteren Planungen gegeben. Die Initiative „Praxis-Fußball“, ein Verbund von inzwischen annähernd 70 Vereinen, hat den (Zeit-)Plan und die Informationen des Verbandes „mit Verwunderung zur Kenntnis genommen“, ehe man erläuterte: „Nach einigen Videokonferenzen und Umfragen Ende 2020 mit dem HFV sahen wir uns in puncto Kommunikation auf einem guten Weg. Dass wir Vereine nun aber wieder vor vollendete Tatsachen gestellt werden, ist mehr als unglücklich. Unsere Erwartungshaltung an den HFV ist da eine andere. Warum wird das Szenario nicht in einer Videokonferenz mit den Vereinen besprochen? Man hätte weitere Szenarien besprechen können. Selbst wenn man die Meisterrunde im April wieder Re-Startet, wäre man bis 30.06. durchgekommen! Zudem hat der DFB bereits festgelegt, dass eine Saison auch verlängert werden kann.“

Dass nun aber bereits alles entschieden sei und man am 22.01.2021 in einer Videokonferenz darüber in Kenntnis gesetzt werde, „halten wir definitiv für falsch und entspricht nicht unserem Verständnis von Kommunikation und Transparenz“, so die Initiative in einem veröffentlichten Statement.

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