13.03.2018

„Ich will den Spaß am Fußball wiederfinden!“

Petro Zaytsev: Aus der St. Pauli- und HSV-Jugend zu SCALA

Foto: KBS-Picture.de

Petro Zaytsev galt noch in der Jugend als eines der größten Talente im Hamburger Fußball. Knapp sechs Jahre lang verbrachte der nun 19-Jährige in der Jugend des HSV, bevor er sich dazu entschied, zur U19 des FC St. Pauli zu wechseln. Viele Verletzungen warfen den Youngster auf seinem Weg allerdings immer wieder zurück. Nun will Zaytsev nach fast anderthalbjähriger Fußballpause beim Landesligisten SC Alstertal-Langenhorn „den Spaß am Fussball wiederfinden“.

„Ich will jetzt einfach wieder ein bisschen kicken“, beschreibt uns das Offensivtalent bescheiden seine Rückkehr auf den Platz. Mit der Zeit und den immer wiederkehrenden Verletztungen in der Jugend ging für Zaytsev zunehmend der Spaß am Fußball verloren. Auch das war schließlich ein Faktor, dass er sich nach einem Jahr in der U19 von St. Pauli dazu entschied, seine Schuhe erstmal an den Nagel zu hängen. 

Trotzdem behält er die Jugendzeit, speziell beim HSV, in schöner Erinnerung, wie er uns verrät: „Man ist viel rumgereist. Das waren dann natürlich auch viele gute Erfahrungen, die man mitnehmen konnte.“ Allerdings musste man dafür auch viel investieren. „Teilweise war es dann schon mal anstrengend, aber das nimmt man natürlich als junger Spieler gerne auf sich.“

Nun will der 19-jährige Ukrainer dem SC Alstertal-Langenhorn weiterhelfen. „Klar hoffe ich, dass wir mit SCALA den maximal sportlichen Erfolg einfahren können.“ Ganz neu ist die Mannschaft für Zaytsev auch nicht, denn einige Spieler kennt er privat noch sehr gut. Auch deshalb hat es den Offensivallrounder zum Hammonia-Ligisten verschlagen. „Ich möchte jetzt erstmal wieder langsam reinkommen. Wenn ich dann wieder richtig Bock bekomme, kann man weitersehen.“ Dennoch will sich Zaytsev vorerst keine großen fußballerischen Ziele für die Zukunft setzen. „Ich gehe hier nicht mit dem Gedanken rein, voll durchzustarten. Der Spaß am Fußball steht jetzt erstmal im Fokus!“

Autor: Leon Schulz

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