LOTTO-Pokal

HR am Sonntag, ASV spielt an der Snitgerreihe

28. Juli 2020, 14:43 Uhr

ASV-Torjäger Timo Aschenbrenner (re.) will auch dem schier übermächtigen AFC das Fürchten lehren. Foto: Bode

Während der TSV Sasel und der HSV Barmbek-Uhlenhorst (08.08., 15 Uhr, Saseler Parkweg, HIER) sowie der FC Teutonia 05 und der FC Eintracht Norderstedt (09.08.20, 11:30 Uhr, Kreuzkirche – MEHR zur Ausnahmegenehmigung der Eintracht) inzwischen die fast maximale Klarheit haben, dass die jeweiligen Viertelfinal-Paarungen im LOTTO-Pokal über die Bühne gebracht werden können, tappten die verbleibenden Teilnehmer bis dato noch im Dunkeln, wann und wo der Anstoß ertönen kann.

„Wir gehen mit einem Kaltstart ins Pokal-Viertelfinale gegen die SV Halstenbek-Rellingen“, sagte Rugenbergen-Neucoach Michael Fischer unlängst – und hoffte darauf, dass man möglichst schnell eine verbindliche Zusage bekommen würde, wann die Bönningstedter ihr LOTTO-Pokal-Viertelfinale bei der klassentieferen SV Halstenbek-Rellingen austragen können. Seit vergangenem Freitag ist nämlich klar, dass der Pokal-Wettbewerb der Saison 2019/20 tatsächlich noch ein sportliches Ende finden kann. Denn: Der Hamburger Fußball-Verband erhielt von der Stadt Hamburg die erhoffte Ausnahmegenehmigung. Damals sagte HFV-Präsident Dirk Fischer: „Wir sind den Verantwortlichen der Stadt Hamburg sehr dankbar, dass die Ausnahmegenehmigung für die Austragung des Trainings und der Spiele im LOTTO-Pokal 2019/20 der Herren, Frauen und A-Junioren erteilt wurde. Wir würden uns freuen, wenn sich auch die Kreise Bad Segeberg und Pinneberg dieser Ausnahmegenehmigung zeitnah anschließen können.“

HR vor 150 Zuschauern

Wartet noch auf eine finale Rückmeldung aus dem Kreis Pinneberg: HR-Coach Heiko Barthel will im Derby den SV Rugenbergen ärgern. Foto: KBS-Picture.de

Während der Kreis Bad Segeberg – im Fall von Eintracht Norderstedt – der Bitte bereits nachkam, haben nun auch die Offiziellen der SV Halstenbek-Rellingen, die ebenfalls eine Ausnahmegenehmigung gestellt hatten, Klarheit. Denn wie uns Oliver Berndt, Sportlicher Leiter der SVHR bestätigt, hat der Hammonia-Landesligist das Okay aus dem Kreis Pinneberg erhalten, so dass das Kreisderby tatsächlich vonstattengehen kann. "Wir spielen am 9.8. (Sonntag) auf unserer Anlage. 150 Zuschauer sind erlaubt", so ein hoch erfreuter Berndt.

ASV will Heimvorteil ausnutzen

Fest steht auch, dass Regionalligist Altona 93 nach unseren Informationen beim Hansa-Landesligisten ASV Hamburg mit dem Vorschlag, das Heimrecht zu tauschen und die Partie an der Adolf-Jäger-Kampfbahn stattfinden zu lassen, abgeblitzt ist. Der ASV Hamburg will seinen Heimvorteil nutzen und die Begegnung an der Snitgerreihe austragen. Angesetzt ist die Partie für den 09. August um 15 Uhr.

Autor: Dennis Kormanjos

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