Bezirksliga Ost

Hopp(e), hopp, hopp: Weitere Oberliga-Erfahrung für Eisenbahn

05. März 2021, 13:17 Uhr

Vom VfL Lohbrügge an den Mittleren Landweg: Artur Hoppe wechselt aus der Ober- in die Bezirksliga. Foto: Bode

„Zwei bis drei Kaliber werden wir uns noch zulegen“, versprach Jassi Huremovic bei der Verkündung des Transfers von Danijel Suntic, der vom Oberligisten Concordia zum ambitionierten Bezirksliga Ost-Titelanwärter ETSV Hamburg wechselt (HIER). Und nun hält der Trainer und Manager in Personalunion bei den Eisenbahnern Wort. Denn: Mit einem weiteren Spieler aus Hamburgs höchster Spielklasse rüstet Huremovic weiter auf…

„Er ist charakterlich ein super Typ und auch spielerisch stark, hatte nur ein bisschen Verletzungspech“, sagt Huremovic über Artur Hoppe, den es vom VfL Lohbrügge an den Mittleren Landweg zieht. Der 26-jährige Defensivakteur spielte bereits, wie viele andere Akteure des ETSV, zu Hamm-Zeiten unter Huremovic.In der gerade erst abgebrochenen Saison stand Hoppe, der in der Jugend beim FC St. Pauli sowie Concordia Hamburg ausgebildet wurde und im Herrenbereich für den SV Curslack-Neuengamme, Oststeinbeker SV, SC Vier- und Marschlande, Hamm United und Meiendorfer SV seine Stiefel schnürte, in vier von fünf Spielen für die Mannen vom Binnenfeldredder auf dem Platz.

Für den SVCN, SCVM und VfL Lohbrügge absolvierte Hoppe 45 Oberligaspiele. Foto: Bode

Nun soll er den ETSV mit seiner Erfahrung verstärken. „Er wohnt in Boberg und arbeitet in Bergedorf. Von daher passt das einfach“, betont Huremovic.

"Mein Ziel ist es, dass sich eine Truppe einspielt"

Ein Spieler solle noch kommen, „dann mache ich erstmal Schluss“, kündigt Huremovic an – und führt erklärend aus: „Natürlich ist es so, dass jetzt viele sagen werden und damit ja auch nicht unrecht haben, dass man Spieler mit dieser Qualität auch erst dann hätte holen können, wenn man eine Liga höher spielt. Aber erstens gibt es keine Garantie dafür, dass es auch so kommt – und zweitens möchte ich eine Sache verhindern“, ehe der 52-Jährige ins Detail geht: „Ich möchte nicht jedes Jahr acht, zehn oder auch zwölf neue Spieler holen. Mein Ziel ist es, dass sich die Truppe einspielt. Wenn man dann gemeinsam eine Saison gespielt hat und sieht, woran es noch etwas hapert oder was man eventuell noch verbessern könnte, dann kann man sich nochmal individuell oder punktuell verstärken.“ Die Corona-Situation habe einem „auch die Zeit gegeben, gewisse Dinge zu überdenken“, so Huremovic, der nach Pascal Pietsch (kehrt aus Freiburg zurück) und Danijel Suntic (Concordia) nun mit Artur Hoppe weitere Qualität dazu gewonnen hat.

Autor: Dennis Kormanjos

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